Donnerstag, 18. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Krim-Fernsehen zeigt NachwahlbefragungEine große Mehrheit der Bewohner der Krim hat sich für den Anschluss ihrer Halbinsel an Russland ausgesprochen. Laut Nachwahlbefragungen haben auf der Krim und in Sewastopol 93 Prozent der Abstimmungsteilnehmer für die Option votiert, der Russischen Föderation beizutreten. Lediglich sieben Prozent entschieden sich demnach dafür, dass die Krim mit mehr Autonomierechten Bestandteil der Ukraine bleiben solle. Wie es auf der Homepage zum Referendum heißt, wurden 59111 Menschen in 150 Wahllokalen der Krim und 50 Sewastopols befragt.

Die Beteiligung lag bei rund 80 Prozent. Das meldete die Nachrichtenagentur Crimea Inform unter Berufung auf Krim-Informationsminister Dmitri Polonski. »Die Bürger der Krim haben lange auf ein Referendum gewartet. Wir Bürger der Krim feiern das Referendumsind bereit, unsere Erfahrung, wie das Referendum organisiert wird, mit Schottland und Katalonien zu teilen«, erklärte der Politiker.

Der Premierminister der autonomen Republik, Sergej Aksjonow, sagte dem Moskauer Fernsehsender Pervy, auch das offizielle Ergebnis werde nahe bei den prognostizierten 93 Prozent liegen. Die Beteiligung an der Abstimmung bezifferte auf rund 85 Prozent. Er hob hervor, dass auch mehr als 40 Prozent der Tataren zu den Urnen gegangen waren. Führende Vertreter dieser Minderheit auf der Krim hatten zum Boykott des Referendums aufgerufen.

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