Dienstag, 18. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Spanische Friedensnobelpreisträger engagieren sich gegen Demonstranten am 25. September in MadridWas muss man tun, um den Friedensnobelpreis zu bekommen? Das Nobelpreiskomitee hat es heute wieder einmal eindrucksvoll demonstriert: Man muss mehrere Staaten zusammenschmeissen, um gemeinsam Krieg gegen andere Völker – zum Beispiel in Afrika – zu führen. Man muss den Klassenkrieg von oben gegen alle einfachen Menschen forcieren, ihnen ihre Gesundheitsversorgung, Rentenversicherung, Lebensgrundlagen nehmen. Man muss eine demokratisch nicht legitimierte Diktatur über einen Kontinent errichten, um die Interessen des Grosskapitals gegen die arbeitenden Menschen durchzusetzen. Und man muss die eigenen Mitgliedstaaten so gängeln, dass es der Bevölkerung an allem fehlt, ausser an Wut auf die Unterdrückung.

 

Und man muss als EU neokolonialistische Angriffskriege wie in der Elfenbeinküste, vor der Küste Somalias, gegen Libyen und anderswo einfach »Friedensmissionen« nenne, schon passt alles.

Die Auszeichnung der Kriegs- und Ausbeutungsallianz Europäische Union ist eine Farce. Das Nobelpreiskomitee bleibt damit allerdings seiner asozialen Rolle treu, nachdem etwa vor drei Jahren der Kriegstreiber und Guantanamo-Betreiber Barack Obama den Preis erhielt. Wie Ohrenzeugen gegenüber RedGlobe berichteten, sind aus dem Grab von Preisstifter Alfred Nobel derzeit verdächtige Geräusche zu hören, die darauf hindeuten, dass er sich gerade im Grab umdreht.

Im Internetdienst Facebook wird bereits kommentiert: »Friedensnobelpreisträger 2012 ist die EU! Für über sechs Jahrzehnte, die zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beitrugen! Jetzt wird es Zeit, auch an den Friedensnobelpreis 2013 zu denken! Wie wäre es mit der NATO?«

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