Sonntag, 21. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Freiheit für die Miami r!Freiheit für die Miami r!Sehr geehrter Herr US-Präsident Obama,

die cubanische Regierung ist dabei, aus humanitären Gründen 52 Kriminelle, die auf der Lohnliste Ihrer Regierung stehen, aus der Haft zu entlassen. In der vergangenen Woche fand ausserdem, wie internationale Agenturen schreiben, »der größte internationale Agentenaustausch seit dem Ende des Kalten Krieges« statt: Zwischen den USA und Russland wurden zehn mutmaßliche russische gegen vier mutmaßliche »westliche« Spione ausgetauscht.

Doch immer noch sind (seit dem 12. September 1998!) die weltweit unter dem Namen »Miami 5« bekannt gewordenen und in Miami zu drakonischen Freiheitsstrafen verurteilten fünf Cubaner in Ihrem Land inhaftiert, obwohl ihr nachweislich einziges »Verbrechen« darin bestand, ihre Tätigkeit als Kundschafter bei den anticubanischen Terrorbanden in Miami nicht bei Ihrer Regierung angemeldet zu haben.

Die »Miami 5« haben nachweislich keine US-Regierungsstelle oder – Militäreinrichtung ausspioniert, sondern ausschließlich ihre Heimat (und auch US-Bürger!) vor weiteren Terroranschlägen geschützt, die seit 50 Jahren vom Boden der USA ausgehen. Sie, Herr US-Präsident, kennen den Fall sehr genau, so dass sich weitere Informationen an dieser Stelle erübrigen. Normalerweise sollten die fünf wegen ihres Kampfes gegen den Terrorismus von Ihnen mit einem Orden ausgezeichnet werden.

Sie, Herr US-Präsident, haben in Ihrem Wahlkampf den international bekannt gewordenen Spruch »Yes, we can!« geprägt. Es bedürfte nur eines Federstriches, einer einzigen Unterschrift von Ihnen, um das Leider der »Miami 5« endlich zu beenden.

Wie die eingangs genannten Beispiele belegen, bedarf es nur des politischen Willens, um Veränderungen zu bewirken.

Wir rufen Ihnen, Herr US-Präsident Obama zu: »Yes, you can! Set the Five free - Now«.

Wir versichern Ihnen: Wir, als Bestandteil der internationalen Solidaritätsbewegung, werden keine Ruhe geben, bis die »Miami 5« endlich in Freiheit sind und zu ihren Familien zurück kommen werden.

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.,
Regionalgruppe Essen
i.A. Heinz-W. Hammer,
Vorsitzender

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