Dienstag, 16. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Kommunistische Partei LuxemburgsKommunistische Partei LuxemburgsDie Kommunistische Partei Luxemburgs (KPL) begeht im Januar den 90. Jahrestag ihrer Gründung. »Die Feiern zu unserem 90. Jahrestag werden ein neuer Startschuß sein für unsere Kampagne gegen jeden Sozialabbau, und gleichzeitig der Beginn unserer Vorbereitungen für die Kommunalwahlen im Oktober 2011«, kündigte die Partei an.

Die KPL wurde am 2. Januar 1921 in der Arbeiterstadt Differdingen gegründet, in Anwesenheit der Genossin Clara Zetkin als Vertreterin des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (EKKI). Seit ihrer Gründung stehen die Luxemburger Kommunisten in der vordersten Reihe der Kämpfe der Arbeiterklasse gegen kapitalistische Ausbeutung, für eine bessere Zukunft unseres Volkes. Von Anfang an waren die Kommunisten die ersten, die Streiks und Massendemonstrationen organisierten, und im Jahre 1934 wurde der damalige Vorsitzende der KPL, Zénon Bernard, , als erster kommunistischer Abgeordneter ins Parlament gewählt.

Die Geschichte der KPL ist auch eine Geschichte des proletarischen Internationalismus. »Auf einen Aufruf unserer Partei nahmen mehr als 100 Freiwillige als Kämpfer in den Internationalen Brigaden an der Verteidigung der Spanischen Republik teil. Unsere Partei unterstützte den Kampf der illegalen kommunistischen Parteien Italiens und Deutschlands, nachdem die Faschisten in diesen Ländern die Macht übernommen hatten. Nach der Besetzung durch die deutschen Faschisten 1940 war die KPL die einzige politische Partei, die ihre Selbstauflösung ablehnte und den aktiven Widerstand gegen die Okkupanten organisierte. Unsere Genossen beteiligten sich an den bewaffneten Kämpfen der Résistance in unserem Land, ebenso wie in Frankreich und in Belgien. Viele Genossen fielen im Kampf oder wurden von den deutschen Faschisten verhaftet, gefoltert und umgebracht, unter ihnen unser Genosse Zénon Bernard«, erinnert die KPL aus Anlass des Jahrestages. »Nach der Befreiung unseres Landes im Jahre 1944 unterstützte die KPL den Aufbau einer neuen antifaschistischen Ordnung und beteiligte sich an der ersten Nachkriegsregierung. Die Partei wurde stärker und war über Jahrzehnte mit mehreren Abgeordneten im nationalen Parlament wie auch in vielen Gemeinderäten vertreten. Gleichzeitig organisierte die KPL weiterhin die Arbeiterklasse im Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Seit 1946 geben wir unsere Tageszeitung Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek heraus.«

In den 90 Jahren des Kampfes betrachtete die KPL das »Manifest der Kommunistischen Partei« als ihr fundamentales Parteiprogramm. »All unsere Beschlüsse basieren auf den Ideen von Marx, Engels und Lenin«, so die KPL. Heute bestehe die Hauptrichtung ihrer Arbeit »im Kampf gegen jeglichen Sozialabbau, gegen die ständigen Bemühungen, die Lasten der kapitalistischen Krise auf den Schultern der Werktätigen abzuladen«. Ziel sei die Beendigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, die Abschaffung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung und die Errichtung eines besseren gesellschaftlichen Systems, »was nach unserer Auffassung nur der Sozialismus als erste Etappe auf dem Weg zum Kommunismus sein kann«. Weiter engagiert sich die KPL für einen gerechten Frieden auf der ganzen Welt, für die Beendigung aller imperialistischen Kriege und der Besetzung fremder Territorien, für vollständige Abrüstung, für das Verbot der Nuklear- und aller Massenvernichtungswaffen, für die Auflösung der NATO, der EU und aller imperialistischen Pakte. »Wir stehen fest für die antiimperialistische Solidarität mit allen Völkern, die für nationale und soziale Befreiung kämpfen. Wir widersetzen uns jeder Form des Antikommunismus und allen Angriffen gegen kommunistische Parteien in der Gegenwart, und wir lehnen jegliche Versuche der Verdrehungen der Geschichte des Zweiten Weltkrieges und der Geschichte des Aufbaus der sozialistischen Gesellschaft in der Sowjetunion und in den anderen früheren sozialistischen Ländern ab.«


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