Samstag, 20. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Freiheit für Wikileaks!Nachtrag: Trotz der strengen Auflagen für eine Freilassung Assanges hat Schweden Einspruch dagegen eingelegt. Deshalb muss Assange zunächst im Gefängnis bleiben. Eine Entscheidung über den schwedischen Einspruch muss der Richter bis Donnerstag fällen.


Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange wird gegen Kaution auf freien Fuss gesetzt. Das entschied heute ein Richter in London. Eine weitere Anhörung Assanges soll am 11. Januar stattfinden. Eine Auslieferung an Schweden ist offenbar vorläufig vom Tisch. Dort läuft gegen Assange ein Verfahren wegen angeblicher Vergewaltigung und sexueller Belästigung zweier Frauen. Der Wikileaks-Chef hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen und vermutet einen politischen Hintergrund.



Die geforderte Kaution, die Assange zahlen soll, beträgt Medienberichten zufolge 200.000 Pfund (236.000 Euro). Prominente wie der Filmemacher Ken Loach oder US-Publizist Michael Moore haben angeboten, die Kosten dafür zu übernehmen. »Gestern haben die Anwälte von Julian Assange im Westminster Magistrates Court in London dem Richter ein Dokument von mir vorgelegt, in dem festgehalten ist, dass ich bis zu 20.000 Dollar meines eigenen Geldes einsetze, um dabei zu helfen, Herrn Assange auf Kaution aus dem Gefängnis zu bekommen«, so Moore. »Ausserdem biete ich öffentlich die Unterstützung durch meine Website, meine Server, meine Domainnamen und sonst etwas an, das ich tun kann, um Wikileaks am Leben zu erhalten und dazu beizutragen, dass es seine Arbeit fortsetzt, die Verbrechen aufzudecken, die im Geheimen in unserem Namen und mit unseren Steuerdollars begangen werden.«

 

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