Dienstag, 25. September 2018
Solidaritätsanzeige

EU legt anEU legt anWie das luxemburgische Regierungsblatt »Luxemburger Wort« am Mittwoch berichtet, hat der EU-Gipfel vom 8.  und 9. Dezember die Gründung einer »Stiftung für Demokratie« beschlossen, deren Aufgabe darin besteht, Oppositionsbewegungen im Ausland zu fördern. Dabei geht es ausdrücklich um Länder, deren Regierungen nicht dem Wunsch der EU-Nomenklatura entsprechen. Namentlich nennt der »LW«-Autor »das Lukaschenko-Regime in Weißrußland«. »Finanziell gefördert werden registrierte sowie nicht registrierte Parteien, Gewerkschaften und Bewegungen im Ausland, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen«, heißt es dazu in der Zeitung, die der konservativen Regierungspartei CSV und der katholischen Kirche Luxemburgs gehört.



Vorbild für die Arbeit der Stiftung ist laut Aussagen des polnischen Botschafters in Luxemburg die in den 70er Jahren erfolgte Unterstützung der oppositionellen Gewerkschaft in Polen, die über inoffizielle Wege aus dem Westen großzügig Geld und Material erhielt. Laut dem »Wort«-Autor sollen »Vergabe und Verwaltung der Gelder unbürokratisch und den Bedürfnissen angepaßt erfolgen, notfalls über geheime Kanäle«. In Zeiten der Austeritätsprogramme in faktisch allen EU-Ländern soll die Stiftung nach vorliegenden Angaben 100 Millionen Euro pro Jahr bekommen und an bedürftige Oppositionelle verteilen. Zielländer sind »Länder in Europas unmittelbarer Nachbarschaft, Osteuropa und Nordafrika« sowie der »Rest der Welt«.

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek / RedGlobe

 

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