Freitag, 16. November 2018
Solidaritätsanzeige
Empört reagierten Bürger in Oklahoma, als sie in ihrer Abendzeitung als Beilage ein Flugblatt des weltweit berüchtigten "Ku Klux Klan" fanden. In diesem Pamphlet wettern die Rassisten gegen den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. In dem Pamphlet wird dem Kandidaten vorgeworfen, nicht zum "Schutz der weißen Männer, Frauen und Kinder" bereit zu sein, die "bald Amerikas neue Minderheit" sein würden.

In den vergangenen Jahren sind die Terroristen des KKK vor allem durch Brandanschläge auf Kirchen schwarzer Gemeinden aufgefallen. Trotzdem können sie weitgehend ungehindert agieren, ihre Homepage - deren chaotische Struktur und Programmierfehler doch ein wenig an der Überlegenheit dieser weißen Herrenmenschen zweifeln lassen - ist ungehindert abrufbar.

Die "Ada Evening News" zeigte sich entsetzt darüber, dass ihre Zeitung als "Vehikel" für die rassistische Propaganda missbraucht wurde. Spuren deuten allerdings auf den eigenen Verlag hin, denn andere Leser beschwerten sich darüber, dass auch einem Einkaufskatalog aus dem gleichen Haus das Flugblatt beilag. Die Zeitung hat die Polizei eingeschaltet.

Hintergrund der KKK-Hetze ist, dass die Rassisten offenbar meinten, ein Gerücht dementieren zu müssen, sie würden Barack Obama unterstützen! Einige Medien in den USA hatte eine entsprechende Meldung einer britischen Satirezeitschrift ernst genommen und weiterverbreitet.
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