Mittwoch, 12. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige
Ein Drittel der Bevölkerung von New York verfügt nicht über die notwendigen Mittel, um die benötigten Lebensmittel zu erwerben. Das bedeutet, dass in dieser Metropole des Kapitalismus täglich rund drei Millionen Menschen abends hungrig zu Bett gehen. Darauf wies Carolus Wimmer hin, der für Venezuela in der Kommission für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei des Lateinamerikanischen Parlaments sitzt.

Wimmer bezog sich auf einen Bericht, den die Food Bank for New York City unter dem Titel "New York Hunger Experience 2008" herausgegeben hat und der die seit 2003 zusammengetragenen Informationen dieser Institution zusammenfasst.

Wie der Abgeordnete betont, trifft die Verteuerung der Lebensmittel in der US-Metropole nicht mehr nur die traditionellen armen Minderheiten wie Hispano- und Afroamerikaner, sondern zunehmend auch die Mittelschicht. Besonders schwer trifft das Problem ältere Menschen und Erwerbslose, die auf Lebensmittelspenden sozialer Organisationen angewiesen sind.

Die Food Bank for New York City wurde 1983 gegründet, um den Erwerb und die Verteilung von Lebensmitteln für die Organisationen zu koordinieren, die Essen für Bedürftige in der Millionenstadt anbieten. Die Organisation stellt eine Zunahme der Armut in New York fest: allein im vergangenen Jahr nahmen 1,3 Millionen Menschen aus New York die Hilfe der Organisation in Anspruch, für die Zukunft erwartet das Hilfswerk eine weitere Verschlechterung der Lage, da der Anteil der Bevölkerung über 65 Jahren zunimmt, immer mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren und die Lebensmittelkrise die Bevölkerung immer mehr trifft.

"Das kapitalistische System ist der Hauptverantwortliche für die weltweite soziale Krise, die immer ausgrenzendere Züge annimmt. Notwendig ist ein Paradigmenwechsel, die Entwicklung eines politischen Systems, das alle Menschen einbezieht. Dieses System kann nur der Sozialismus sein", schlußfolgert Carolus Wimmer.
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