Freitag, 22. März 2019
Solidaritätsanzeige
ven aktuellWir haben am 22., 23. und 24. Februar auch mit einem Liveticker über die Lage in Venezuela informiert. Die Nachrichten sind hier nachlesbar.

Friedenskonzert in Venezuela. Screenshot: VTVFriedenskonzert in Venezuela. Screenshot: VTVZwei Konzerte auf beiden Seiten der Grenzbrücke Las Tienditas zwischen Kolumbien und Venezuela haben am Freitag Tausende Menschen angezogen. Internationale Medienaufmerksamkeit zog vor allem das im kolumbianischen Cúcuta durchgeführte »Venezuela Aid Live« auf sich, das von einem britischen Milliardär organisiert worden war und an dem sich zahlreiche lateinamerikanische Popstars beteiligten. Die Teilnehmerzahl blieb allerdings offenkundig weit hinter den Erwartungen zurück. War in Medienberichten von bis zu 500.000 Teilnehmern die Rede gewesen, versammelten sich schließlich nach Angaben in den sozialen Netzwerken nur rund 25.000 Menschen vor der Bühne.

Kein Krieg gegen Venezuela!Internationaler Aktionstag am Samstag, 23. Februar: Kein US-Krieg gegen Venezuela! #HandsOffVenezuela – Einen Monat nach dem Putschversuch der USA
Kundgebung in Berlin: Sa., 14 bis 16 Uhr, Pariser Platz (Brandenburger Tor)

Wir können angesichts der jüngsten US-Aggression gegen das venezolanische Volk nicht schweigen.

Nicolás Maduro ist der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, den das Volk zweimal im Rahmen eines international beobachteten Wahlprozesses gewählt hat. Seit der Wahl von Hugo Chávez im Jahr 1998 bemühten sich die Vereinigten Staaten unermüdlich einen Regimewechsel in Venezuela herbeizuführen. Mit Donald Trump im Weißen Haus sind diese Bemühungen zur Androhung militärischer Gewalt und der Plünderung von Milliarden von Dollar aus dem Vermögen der venezolanischen Bevölkerung eskaliert und es wurden seitdem eine Vielzahl unerhörter Lügen in den globalen Medien verbreitet.

Die Entwicklung der Situation in Venezuela ist geradezu kritisch. Für 23. Februar ist eine große und gefährliche Provokation geplant: eine von Washington vorangebrachte Überquerung der venezolanischen Grenze durch einen so genannten „humanitären Konvoi“, was Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern der aktuellen Machthaber auslösen und zu einem passenden Anlass für eine Gewaltaktion zwecks Entmachtung des legitimen Präsidenten des Landes werden könnte.

In diesen Tagen ist ein Meinungsaustausch im Cyberspace bekanntgeworden, der die Positionen seiner Teilnehmer angesichts der brutalen Aggression der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Venezuela klarmacht.

Seine Gesprächspartner, der Sänger und Liedermacher Silvio Rodríguez und der panamaische Sänger Rubén Blades - die vor fünf Jahren eine Kontroverse um einen Artikel des Schriftstellers Guillermo Rodríguez Rivera hatten, der in Silvios Blog „Segunda cita“ veröffentlicht wurde und fälschlicherweise dem Sänger zugeschrieben worden war – setzen sich aufgrund bestimmter Unstimmigkeiten, die Blades auf seiner offiziellen Website zum Ausdruck gebracht hat, erneut auseinander.

oeaWir dokumentieren nachstehend die Rede des venezolanischen Botschafters Samuel Moncada vor dem Ständigen Rat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Washington. Die Übersetzung besorgte die Botschaft Venezuelas in Berlin:

Herr Präsident,

es wurde ein Haufen von Lügen, Unwahrheiten, Manipulationen und Verleumdungen konstruiert; eine ganze Parallelwelt zur Realität, eine ganze alternative Fantasie, die dazu dient, Millionen von Menschen über das, was in Venezuela geschieht, zu verwirren. Heute komme ich, um mit der Realität in Kontakt zu treten und der Welt zu sagen, was unsere Wahrheit ist.

Die Schweizer Regierung hat Angaben des venezolanischen Putschisten Juan Guaidó über Kontakte wegen angeblicher Geldschiebereien der Regierung Venezuelas in die Schweiz dementiert. „Es gab keine solchen Kontakte“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Donnerstag.

Veranstaltung in Oberhausen. Foto: UZ-BlogVeranstaltung in Oberhausen. Foto: UZ-BlogResolution der Teilnehmer an der Veranstaltung „Hände weg von Venezuela“ am 20.02.2019 im Linken Zentrum Oberhausen

Deutschland soll sich zurückhalten statt die Krise in Venezuela anzuheizen!

Die Bundesregierung hat Juan Guaidó, den selbsternannten Präsidenten Venezuelas ohne Rechtsgrundlage anerkannt. Sie ist damit den USA gefolgt, die schon seit längerem den Sturz der venezolanischen Regierung betreibt.

Ein Kommentar von Otto Bruckner, Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs

Morgen, am Samstag den 23. Februar planen die USA und ihre Vasallen eine große Show. An der Grenze zu Venezuela, auf kolumbianischem Staatsgebiet soll ein Konzert stattfinden, das die illegale Einfuhr unerwünschter US-amerikanischer “humanitärer Hilfe” einleiten soll. Und mit ihr sollen wahrscheinlich auch gleich bewaffnete Banden in das Land geschleust werden.

pcc cubaWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung ein Schreiben der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) an die kommunistischen und Arbeiterparteien der Welt:

Wie es in der Erklärung der Revolutionären Regierung Kubas vom 13. Februar (siehe hier) heißt, stellt die »Eskalation des Drucks und der Aktionen der US-Regierung zur Vorbereitung eines als humanitäre Intervention verkleideten Militärabenteuers« nicht nur eine reale Bedrohung des venezolanischen Volkes dar, sondern bringt den Frieden auf der gesamten Welt in reale Gefahr.

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