Österreich

Offensichtlich sollen an der katholischen Fastenzeit nun auch die Beschäftigten der Stadt Wien beteiligt werden, so Oliver Jonischkeit, GLB-Bundessekretär, zu einem auf der Internetseite des ORF Wien veröffentlichten Beitrag. Wie diesem zu entnehmen ist, signalisierte die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten schon vor dem offiziellen Start der Verhandlungen ihre Zustimmung, dass die Gehälter für die fast 70.000 Beschäftigten im Wiener Magistrat im nächsten Jahr nicht erhöht werden.

Christian Meidlinger (SPÖ), Vorsitzender der Gewerkschaft, wird mit den Worten zitiert: »Ich habe nichts dagegen dahingehend, dass die öffentlichen Bediensteten der Stadt Wien sich am Sparpaket in irgendeiner Form beteiligen müssen.« Seine Zustimmung knüpft er unter anderem an die Forderung, bei Überstunden solle nicht gespart werden, für kleine Einkommen wolle er noch etwas herausholen.

»Die Beschäftigten der Stadt Wien sind nicht die Verursacher der Krise«, so Oliver Jonischkeit. Der Gewerkschaftliche Linksblock im ÖGB lehnt die durch die geplante Nulllohnrunde stattfindende Kürzung der Einkommen der Beschäftigten der Stadt Wien entschieden ab. Es braucht ausreichend Personal und entsprechende Gehälter, die Forderung nach Beibehaltung von Überstunden kann keine gewerkschaftliche Forderung sein.

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