Sonntag, 21. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Grafik: NBC NewsBarack Obama bleibt Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika. In den frühen Morgenstunden Mitteleuropäischer Zeit verkündeten die US-Fernsehsender, der Amtsinhaber habe die zur Wiederwahl benötigte Zahl von 270 Wahlmännern erreicht. Der Fernsehsender NBC sieht derzeit eine Mehrheit von 50 zu 49 Prozent für Obama gegenüber dem Republikaner Mitt Romney, was sich demgegenüber jedoch in einer klaren Mehrheit von 284 zu 203 Wahlmännern ausdrückt. Obama konnte sich in den sogenannten Swing States wie Virginia, Ohio und Florida setzen sowie in 19 weiteren Bundesstaaten, während Romney in 22 Staaten gewann.

 

Zu den ersten, die sich in Deutschland nach Bekanntwerden von Obamas Wiederwahl zu Wort meldeten, gehörte die Essener Regionalgruppe der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. Ihr Sprecher Heinz-W. Hammer zeigte sich zunächst zufrieden mit dem Wahlsieg des Amtsinhabers gegenüber seinem extrem rechtslastigen Herausforderer. »Der auf drei Milliarden US-Dollar geschätzte und somit teuerste Wahlzirkus in der Geschichte dieses Landes ist damit beendet.«

Jetzt gelte der Praxistest, so die Kuba-Solidaritätsvereinigung: »Obama muss nun endlich sein bereits vor vier Jahren gegebenes Versprechen einlösen und das US-Folterlager auf dem widerrechtlich besetzten kubanischen Territorium von Guantánamo schließen! Außerdem fordern wir von ihm, die als Miami 5 (Cuban 5) weltbekannt gewordenen fünf Kubaner, die seit 14 Jahren unschuldig in US-Hochsicherheitsgefängnissen inhaftiert sind bzw. (René González) für weitere drei Jahre mit elektronischer Fußfessel in Miami, der Hochburg der antikubanischen  Terroristen, verbringen muss, unverzüglich freizulassen und zu ihren Familien nach Kuba zurückzuschicken! Yes You can!«

Die Kuba-Solidaritätsbewegung werde auch in Deutschland mit vielfältigen Aktivitäten gerade jetzt diesen Forderungen gegenüber dem alten und neuen US-Präsidenten Nachdruck zu verleihen: »Wir rufen dazu auf, sich an der internationalen Aktion 'An jedem fünften für die Fünf' zu beteiligen, bei der sich Menschen aus den verschiedensten Orten auf der Welt an jedem Monatsfünften mit der Forderung nach Freilassung der Fünf an das Weiße Haus, an den US-Präsidenten Barack Obama wenden.« Als Kontaktdaten dafür gibt die Gruppe an: Tel.:  001-202-456-1111; Fax: 001-202-456-2461; http://www.whitehouse.gov/contact/submit-questions-and-comments

»Wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen, bis den Miami 5 endlich, nach über 14 Jahren, Gerechtigkeit widerfährt und sie von Obama freigelassen werden,« so die Gruppe abschließend.  siehe:

Homepage der FG BRD-Kuba, Regionalgruppe Essen: www.cubafreundschaft.de.

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