19 | 09 | 2019

Der Abwurf der Atombomben auf die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. August 1945 war ein imperialistisches Verbrechen der USA. Es sollte der Abschreckung der ganzen Welt dienen und die kommende Nachkriegsordnung im Sinne der US-Imperialisten beeinflussen. Die vielen Toten und die gesundheitlichen Langzeitfolgen für die Menschen wurden als “Kollateralschäden” in Kauf genommen.

Heute besitzen nicht nur die USA, sondern auch andere Staaten Atomwaffen, und das ist eine latente Bedrohung für die Menschheit.

Angetrieben durch das Streben nach Vorherrschaft in möglichst vielen Weltregionen und der Verfügung über Rohstoffe und billige Arbeitskräfte haben die USA und ihre Verbündeten seit 1945 eine Vielzahl an verbrecherischen Überfällen auf andere Völker verübt, oder solche angezettelt und unterstützt. Da sind etwa der Koreakrieg, der Überfall auf Vietnam, die Zerschlagung Jugoslawiens samt blutigen Bruderkriegen, die Zerstörung der staatlichen Integrität von Ländern wie Irak und Libyen zu nennen. Der Militärisch-industrielle Komplex in den USA und auch in Europa befeuert diese kriegerische Politik, verhilft Politikern zur Macht, die sie weiterführen, es sichert schließlich Superprofite. Solange es diese Interessen an Profit durch Krieg gibt, wird weiter hochgerüstet, ist die Welt auch niemals sicher vor neuen Verbrechen wie in Hiroshima und Nagasaki.

Wer heute von Frieden spricht, darf über Imperialismus und Profitstreben nicht schweigen. Erst eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, erst eine Welt ohne Profitstreben wird auch eine Welt ohne Krieg und Zerstörung unserer Lebensgrundlagen sein können. Gemeinsam können wir diese Welt erkämpfen!

Otto Bruckner

Vorsitzender der Partei der Arbeit (PdA)

Quelle:

Partei der Arbeit Österreichs

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