Montag, 23. April 2018
Solidaritätsanzeige

„Die Todesstrafe muss endlich in den gesamten USA abgeschafft werden. Es kann und darf nicht sein, dass infolge des Mangels an Betäubungsmitteln, die bei Giftinjektionen benötigt werden, immer brutalere Tötungsmethoden zur Anwendung kommen“, so Zaklin Nastic, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des bevorstehenden Einsatzes von Stickstoff bei der Hinrichtung von zum Tode verurteilten Häftlingen in Oklahoma.

 

Nastic weiter:

„Es ist ein großer Erfolg, dass sich immer mehr Firmen weigern, die für die Todesspritzen erforderlichen Mittel an die USA und ihre Bundesstaaten zu liefern. Auf viele dieser Firmen wurde erheblicher Druck durch zivilgesellschaftliche Gruppen ausgeübt, die sich für ein Ende der Todesstrafe einsetzen. Nun hat sich jedoch der US-Bundesstaat Oklahoma entschieden, eine Methode anzuwenden, die bislang nur bei der Schlachtung von Tieren eingesetzt wurde. Wie viele Bundesstaaten dem Beispiel Oklahomas folgen werden, ist noch nicht abzusehen.

DIE LINKE setzt sich für ein Ende der Todesstrafe weltweit ein. Die Bundesregierung, die sich ebenfalls gegen Hinrichtungen ausspricht, muss sich gegenüber der US-Regierung mit Nachdruck dafür einsetzen, dass sie auf ein Ende der Todesstrafe in allen Bundesstaaten hinwirkt und den Einsatz besonders qualvoller Methoden mit sofortiger Wirkung verbietet.“

Quelle:

Bundestagsfraktion Die Linke

 

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