Montag, 23. April 2018
Solidaritätsanzeige

WASHINGTON – Eine Koalition von 28 Reiseveranstaltern und Unternehmen aus den USA, die auf Bildungsreisen nach Kuba spezialisiert sind, forderte jüngst von Präsident Donald Trump, dass er die Beschränkungen für Reisen auf die Insel reduziere.

Konkret ist von der Regierung der Vereinigten Staaten für Reisen nach Kuba Alarmstufe 3 ausgegeben (die Reise nochmals überdenken). Empfohlen wird, „die Reise wegen ernster Sicherheitsrisiken zu vermeiden“.

Die Aktion fällt genau zusammen mit dem Umstand, dass ab heute, dem 5. März, die US-Botschaft in Havanna mit der Minimalbesetzung läuft, die zwingend notwendig ist, damit unverzichtbare diplomatische und konsularische Funktionen noch ausgeführt werden können.

Diese Entscheidung Washingtons ist politischen Motiven geschuldet und steht in keinerlei Beziehung zur Sicherheit seiner Beamten, wie das kubanische Außenministerium mitteilt.

Über vier Millionen ausländische Besucher kamen 2017 nach Kuba und eine Ziffer oberhalb von 620.000 davon waren US-Amerikaner. Außerdem bekräftigte eine Delegation aus beiden US-Kammern, dass sich ihre Teilnehmer auf der Insel sicher gefühlt hätten, wohin sie im Übrigen mit ihren Familienangehörigen gekommen waren.  

Quelle:

Granma Internacional

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