Samstag, 15. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Erste Hochrechnung des ORFIn Österreich können sich fast alle Parteien in der einen oder anderen Weise als Sieger der heutigen Europawahl fühlen. Da die »Liste Martin«, die vor fünf Jahren noch mehr als 17 Prozent erreicht hatte, diesmal nicht mehr antrat, verteilten sich die vakanten Prozente auf alle anderen Kräfte. Nur die konservative ÖVP verlor Stimmen, blieb aber stärkste Kraft. Sie erreichte der Prognose des ORF nach Auszählung von 59 Prozent der Stimmen zufolge 27,3 Prozent und fünf Mandate. Ebensoviele Abgeordnete schicken die Sozialdemokraten nach Strasbourg und Brüssel, die 23,8 Prozent erreichte. Zulegen konnte auch die ultrarechte FPÖ mit nun 20,2 Prozent und vier Parlamentariern.

 

Die Grünen können mit 14,5 Prozent drei Leute ins Parlament schicken, während NEOS mit 8,2 Prozent einen Abgeordneten haben wird.

 Einen Achtungserfolg gab es mit 1,8 Prozent für »Europa anders«, eine Bündnisliste aus KPÖ, Piraten und Wandel. Damit scheiterte die Liste jedoch an die in Österreich weiterhin geltenden Fünf-Prozent-Hürde. Vor fünf Jahren hatte die KPÖ alleine allerdings nur 0,7 Prozent erreichen können.

 Überraschend stark hat die Liste »EU Stop« abgeschnitten. Das Bündnis aus zwei rechtspopulistischen Kräften kam aus dem Stand auf 2,6 Prozent. Komplett abgeschmiert ist hingegen das BZÖ, das mit 0,5 Prozent praktisch von der Bildfläche verschwunden ist. Bei der Wahl 2009 hatte die FPÖ-Abspaltung noch 4,6 Prozent erzielen können.

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