Mittwoch, 20. März 2019
Solidaritätsanzeige

Panzer in MariupolIn der südostukrainischen Stadt Mariupol haben die Truppen der Kiewer Machthaber heute das Feuer auf unbewaffnete Zivilisten eröffnet. Medienberichten zufolge hatte die »Nationalgarde« zuvor versucht, mit Panzern und schweren Waffen das von der Widerstandsbewegung besetzte Gebäude des örtlichen Innenministeriums zu erobern. Als Einwohner der Stadt begannen, sich am Ort des Geschehens zu versammeln und gegen den Einsatz protestierten, schossen die Soldaten auf die Menschen. Medienberichten zufolge wurden bis zu 30 Menschen getötet.

 

Rund 1500 Menschen hatten die Demonstration aus Anlass des Jahrestags des Sieges über den Hitlerfaschismus verlassen und sich zum Gebäude des Innenministeriums begeben. Dort wurden sie von Uniformierten aufgehalten, die mit ihren Waffen zunächst in die Luft schossen, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax. Dann wurde offenbar gezielt auf die Demonstranten gefeuert. Auch mindestens ein Panzer soll das Feuer auf die unbewaffnete Menge eröffnet haben. Mindestens zwei Menschen starben. In dem Gebäude, das offenbar von den Angreifern in Brand gesetzt worden war, starben nach Angaben des Kiewer Innenminister Arseni Awakow 20 »Terroristen«.

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Zahlreiche Verletzte seien in die Krankenhäuser gebracht worden. Inzwischen haben Einwohner der Stadt begonnen, Barrikaden zu errichten, um sich gegen den Vormarsch der Faschisten zu verteidigen.

Wie der Moskauer Fernsehsender RT berichtet, halten die Kämpfe in der Stadt noch an. Es sei Gewehrfeuer zu hören.

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