07 | 12 | 2019

Neue Satellitenaufnahmen der NATO zeigen russisches U-Boot in schottischem See! Montage: RedGlobeDie von Kiew und dem Westen gegen Russland erhobenen Anschuldigungen, in die Ukraine einmarschiert zu sein, sind nach Ansicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow eine Reaktion auf die jüngsten Erfolge der Aufständischen. Das erklärte der Chefdiplomat am Freitag in Moskau bei einer Pressekonferenz. »Derartige Erfindungen und Anschuldigungen tauchen wohl aus dem Grund auf, dass die Volksmilizen die (ukrainischen) Militärs in die Enge getrieben  haben«, so Lawrow.

 

Die russische Regierung hat wiederholt erklärt, an den Ereignissen im Südosten der Ukraine nicht beteiligt zu sein und weder Geheimdienstagenten noch Truppen dorthin geschickt zu haben. Nach Ansicht von Lawrow gibt es deshalb auch keinen Grund dafür, Russland wegen der Verschlechterung der Lage im Süden und im Südosten der Ukraine zu beschuldigen. Wie das russische Verteidigungsministerium betonte, sind keine Militärtechnik und keine Munition an die Volkswehr geliefert worden.

Blockiert wird eine politische Lage derzeit vor allem vom Westen. In der Nacht zum Freitag lehnte der UN-Sicherheitsrat in New York einen von Moskau vorgeschlagenen Appell für einen Waffenstillstand in der Ostukraine ab. Die russische Regierung hatte eine »unverzügliche und bedingungslose Waffenruhe und Versorgung der Bevölkerung der Gebiete Donezk und Lugansk mit Hilfsgütern« gefordert. Zudem sollte nach Auffassung Russlands »ein inklusiver politischer Dialog aufgrund der Genfer Vereinbarung vom 17. April und der Berliner Erklärung vom 2. Juli wiederaufgenommen werden«.

Russlands UN-Botschafter Vitali Tschurkin teilte nach der Sitzung des UN-Sicherheitsrats mit, dass die Initiative unter einem »unseriösen Vorwand« zurückgewiesen worden sei, nachdem Litauens Vertreter gesagt habe, dass im Dokument »einige wichtige Punkte fehlen«, darunter der Umstand, dass die Kämpfer der Volkswehr angeblich Hilfslieferungen der ukrainischen Regierung blockieren. Zugleich wies Tschurkin darauf hin, dass die Zahl der Todesopfer des Ukraine-Konflikts bereits die 2000 übertroffen habe. »Es wird über schreckliche Verluste der ukrainischen Armee berichtet, und die Massenproteste gegen die Mobilmachung bestätigen das«, so der Diplomat. »Hunderte ukrainische Soldaten kommen nach Russland. Wir versorgen sie medizinisch, geben ihnen zu essen und schicken sie zurück (in die Ukraine).« In diesem Zusammenhang äußerte er die Hoffnung, dass die Kiewer Behörden die vor wenigen Tagen gefangengenommenen neun russischen Fallschirmjäger human behandeln.

Quelle: RIA Nowosti / RedGlobe

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