Montag, 10. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Rostislaw Wasilko in den Händen der Faschisten. Foto: Foto samosudIn der Ukraine attackieren die »friedlichen Demonstranten« unter der Losung »Für eine europäische Ukraine« nicht nur Denkmäler für Lenin und Gedenkstätten des Kampfes gegen den deutschen Faschismus sowie Büros und andere Einrichtungen der Kommunistischen Partei der Ukraine (KPU). Wie am Donnerstagabend gemeldet wurde, haben »Protestierende« auf dem »Euromaidan« am vergangenen Samstag zwischen 11 und 23 Uhr den 36-jährigen Kommunisten Rostislaw Wasilko in ihre Gewalt gebracht und stundenlang misshandelt.

 

Der Mann wurde nicht zufällig ausgewählt. Er ist Erster Sekretär des Stadtkomitees der KPU in Lwow, einer der Hochburgen der rechten Putschisten. Unter dem Vorwurf, er habe als Scharfschütze auf Demonstranten geschossen, wurde er in einem Park im Zentrum von Kiew angegriffen und unter Schlägen zum Maidan geführt.

»Sie stachen mir Nadeln unter die Fingernägel, schlugen mich mit Fäusten und Knüppeln, sie haben mir die rechte Lunge zerschlagen, drei Rippen gebrochen und die Nasenscheidewand…«, berichtete Wasilko. Nach bisher vorliegenden Informationen wird er in einem Kiewer Krankenhaus behandelt, er hat eine Wunde im Gesicht, am Kopf eine Platzwunde, eine schwere Gehirnerschütterung. Wie er berichtet, werden seine Mutter, seine Kinder und seine Lebensgefährtin verfolgt und mit dem Tod bedroht. Rostislaw Wasilko bittet in einem Schreiben, das aus dem Krankenhaus geschmuggelt werden konnte, ihm und seiner Familie Asyl im Ausland zu gewähren. Sein Aufenthaltsort wird von einem Ring von »Kämpfern des Rechten Sektors« beobachtet.

(KPU / ZLV)

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