Mittwoch, 12. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Proteststimmen gegen die Putschisten in Kiew: Referendum in Donezk und LuganskWährend die Offensive der Truppen des Kiewer Regimes im Osten der Ukraine weitergeht, stimmen die Bürger von Doenzk und Lugansk über eine Unabhängigkeit ihrer Regionen ab. Bei dem Referendum über Eigenständigkeit der beiden »Volksrepubliken« zeichnet sich Angaben der provisorischen Wahlkommission zufolge eine hohe Beteiligung ab. Auch Reporter russischer Medien berichteten, dass schon am Vormittag mancherorts mehr als 50 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgegeben hätten. Um 11 Uhr habe die Beteiligung in der Region Lugansk bereits bei 65 Prozent gelegen, meldete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Wahlkommission. Aufnahmen des Moskauer Fernsehsenders RT zeigen ebenfalls gut gefüllte Wahllokale und Warteschlangen, während zeitweilige Livestreams eher ruhige Verhältnisse vor den Abstimmungszentren nahelegen.

Die Truppen des Kiewer Regimes versuchen offenbar, die Abstimmung zumindest an einigen Orten zu verhindern oder zu sabotieren. So hätten Angehörige der von den Machthabern aufgestellten »Nationalgarde« in der Region Lugansk in vier Wahllokalen die abgegebenen Stimmen beschlagnahmt. Die Offensive befinde sich in ihrer »Endphase«, erklärte in Kiew der Sprecher des Regimes, Sergej Paschinski. In Slawjansk, Krasni Liman und Kramatorsk seien »viele Terroristen« getötet worden, erklärte er, ohne genauere Angaben zu machen.

In Donezk dementierte »Volksgouverneur«  Pawel Gubarew, dass sich die für unabhängig erklärten »Volksrepubliken« sofort Russland anschließen würden. Für eine solche Diskussion sei es »noch sehr früh«, sagte er Medienvertretern.

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