Dienstag, 11. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Friedenskundgebung in Kiew. Foto: Screenshot RuptlyHunderte Faschisten und Fußball-Hooligans haben am Sonntag in Kiew eine Antikriegsdemonstration verhindert. Die Kundgebung, an der sich rund 250 Menschen beteiligten, sollte sich aus Anlass des Jahrestages des Nazi-Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 gegen den Krieg des ukrainischen Regimes im Osten des Landes sowie gegen die Unterwerfung unter die EU richten. Teil des Gedenkens war auch eine russisch-orthodoxe religiöse Zeremonie. Doch vor dem Friedhof, auf dem sich die Teilnehmer der Kundgebung versammelt hatten, rotteten sich Anhänger der Faschistenpartei »Swoboda« sowie des »Rechten Sektors« und andere gewaltbereite Anhänger des Kiewer Regimes zusammen.

Sicherheitskräfte verhinderten ein Vordringen der Faschisten auf den Platz, an dem sich die Kundgebungsteilnehmer versammelt hatten. Aus Frust darüber attackierten die Rechtsradikalen Polizisten und zerstörten eine Filiale der russischen Sberbank. Maskierte schlugen hier die Scheiben ein und warfen Brandsätze in die Geschäftsräume.

Siehe dazu auch Videos: Antikriegsdemonstration in Kiew  und  Faschisten attackieren Antikriegsdemonstration in Kiew

Der Marsch zum Gedenken an den »Großen Vaterländischen Krieg« sollte gegen Mittag an einer Kathedrale beginnen und zum Denkmal des unbekannten Soldaten ziehen. Wegen der Präsenz der Faschisten musste die Gedenken in Simferopol. Foto: BorotbaKundgebung jedoch auf dem Friedhof stattfinden.

Kundgebungen und Friedensdemonstrationen fanden aus Anlass des Jahrestages auch in Donezk sowie in Simferopol, der Hauptstadt der Krim, statt. Mitglieder der marxistischen Organisation Borotba sowie der Kommunistischen Partei forderten dort Schutz für die Bevölkerung des ostukrainischen Donbass, die Hauptopfer der Kiewer  »Strafaktion« ist. Offizielle Veranstaltungen fanden zudem in Russland statt.

Quellen: rusvesna.su, Borotba / RedGlobe

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