Mittwoch, 19. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Esther López BarcelóAufregung in den Corts Valencianes, dem Parlament der autonomen spanischen Region Valencia. Bei einer Debatte um die jüngsten Polizeiübergriffe gegen friedlich demonstrierende Schüler forderte die Abgeordnete Esther López Barceló den Rücktritt der Regierungsdelegierten Paula Sánchez de León. Die Politikerin der rechten Volkspartei PP, die in ihrem Amt offizielle Vertreterin der Madrider Zentralregierung in Valencia ist, hatte zuvor die Polizeieinsätze verteidigt. López Barceló, die für die Vereinigte Linke (EUPV) im valencianischen Parlament sitzt, zeigte Fotos von Opfern der Polizeigewalt.



Zum Eklat kam es allerdings, als sie den valencianischen Regierungschef Alberto Fabra fragte, wie er zu den Äußerungen von Sánchez de León stehe. Die Antwort darauf gab dessen Stellvertreter José Cisar. López Barceló dürfe ihm nichts von Demokratie erzähle, denn sie verteidige doch »die Erschiessungen in Kuba«. Weit über die Grenzen der Linken hinaus zeigte sich die Opposition empört über diesen Ausfall des PP-Politikers. Angesichts des anhaltenden Tumults und Pfeifkonzerts musste er sich kurz darauf für seine Worte entschuldigen.

Im Internetdienst Facebook kommentierten zahlreiche Nutzer die Worte Cisars. »Welche Erschiessungen in Kuba?« fragten viele völlig zurecht. Andere forderten, die PP dürfe nicht vergessen, die EUPV für die Atomkatastrophe von Tschernobyl verantwortlich zu machen, wie dies vor einiger Zeit ebenfalls geschehen war. Und wahrscheinlich sei López Barceló ja auch für das Verschwinden der Dionsaurier verantwortlich...


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