Sonntag, 21. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Außenministerium der Russischen FöderationAußenministerium der Russischen FöderationWir dokumentieren nachstehend eine Erklärung des russischen Außenministeriums von Donnerstag, 21. August 2014, zu der zu diesem Zeitpunkt erreichten Einigung über die Durchführung des Hilfskonvois in die Ostukraine:

Wir begrüßen die erzielte endgültige Einigung über alle Parameter der dringlichen Lieferung von russischer humanitärer Hilfe in den ukrainischen Südosten über die Fahrtroute Iswarino – Lugansk. Dieser gingen angestrengte und vielfältige Bemühungen voraus, welche nicht nur die praktische Organisation des Transports einer großen Menge von Lebensmitteln, Medikamenten, Gegenständen des alltäglichen Bedarfs und Elektrogeneratoren beinhalteten, was alleine schon vom logistischen Standpunkt eine beispiellose Aufgabe darstellt, sondern auch intensive Kontakte mit verschiedenen ukrainischen Instanzen, der Leitung und Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und anderen ausländischen Partnern. Letzten Endes konnten alle Bedingungen für die möglichst rasche und effektive Erreichung des Hauptziels erfüllt werden: die Lieferung und Verteilung der jetzt im ukrainischen Südosten so notwendigen humanitären Fracht.

Wir drücken der Leitung und den Mitarbeitern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz für die effektive Zusammenarbeit unsere Anerkennung aus. Diese war nicht einfach, aber das gewünschte Zwischenresultat konnte erreicht werden.

Weiters möchten wir hervorheben, dass gleichzeitig auch Abkommen erzielt wurden über die Lieferung von humanitärer Hilfe unter der Ägide des Roten Kreuzes, welche von der Ukraine aus anderen ukrainischen Regionen in den Südosten gebracht wird.

Das Wichtigste ist jetzt, sicherzustellen, dass es auf der Fahrtroute der LKW-Kolonne bis zum Bestimmungsort zu keinen Störfällen kommt. Russland bestätigt die feste Garantie für die Sicherheit der durchzuführenden Aktion. Analoge Garantien wurden bekanntlich auch von den ukrainischen Behörden und den Volksmilizen abgegeben.

Wir warnen vor möglichen Provokationen mit dem Ziel, die Lieferung der Hilfe zum Scheitern zu bringen.

Wir appellieren an die Konfliktparteien, für die Zeit der Durchführung dieser Aktion einen Waffenstillstand auszurufen, und schlagen dem UNO-Sicherheitsrat vor, eine entsprechende Erklärung zu verabschieden.

Wir erwarten die Unterstützung aller Mitglieder der internationalen Staatengemeinschaft bei den weiteren Bemühungen zur Linderung der humanitären Lage in den Südostgebieten der Ukraine.

21. August 2014

Quelle: Außenministerium der Russischen Föderation / RedGlobe

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