Freitag, 16. November 2018
Solidaritätsanzeige

Die spanische Demokratiebewegung lässt sich nicht verbietenIn Spanien entscheiden die Teilnehmer an den zahlreichen Protestcamps heute, ob sie ihre Bewegung fortsetzen oder abbrechen. Medienberichten zufolge haben die Besetzerinnen und Besetzer der Placa Catalunya in Barcelona bereits entschieden, das Camp - die AcampadaBCN - mindestens bis zum 15. Juni aufrecht zu erhalten. Dann wäre die spontane Bewegung genau einen Monat alt, nachdem sie am 15. Mai mit dem überraschenden Erfolg der Demonstrationen in unzähligen Städten begonnen hatte. An der Puerta del Sol in Madrid beginnt in diesen Minuten eine Vollversammlung der Demonstranten. Dem spanischen Fernsehen zufolge ist auch hier die Tendenz, das Protestcamp auf unbestimmte Zeit fortzuführen. Insgesamt gibt es Informationen der Bewegung zufolge derzeit in 60 Städten im ganzen Land solche Protestcamps.



Unterdessen haben im ganzen Land die Kommunal- und Regionalwahlen begonnen. Den bürgerlichen Politiker gelingt es dabei kaum, ihre Nervosität zu verbergen. Vor allem die regierende sozialdemokratische PSOE muss befürchten, abgestraft zu werden. Aber auch die rechte PP dürfte von der Protestbewegung nicht profitieren. Ob die Vereinigte Linke (IU) die Unterstützung zumindest eines Teils der Empörten gewinnen kann oder ob diese vor allem auf Wahlboykott und die Abgabe leerer Stimmzettel setzen, bleibt abzuwarten.

 

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