Mittwoch, 12. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

„Die bisher veröffentlichten Ergebnisse bei den Parlamentswahlen im Irak deuten auf eine schwierige Regierungsbildung hin. Als Ausdruck der Antikorruptionsstimmung wurde die Partei des jetzigen Ministerpräsidenten Al-Abadi auf den dritten Platz verwiesen, während sowohl die Partei des Iran-nahen Anführers der Schiiten-Miliz, Hadi Al-Amiri, als auch ein Bündnis radikaler Schiiten und Kommunisten unter Schirmherrschaft des schiitischen Predigers Moktada Al-Sadr Stimmen gewinnen konnten.

„Die Drohung von Trump, europäische Unternehmen zu sanktionieren, wenn sie entsprechend der Abkommen ihrer Regierungen weiter mit dem Iran zusammenarbeiten, ist eine nicht hinzunehmende Grenzüberschreitung. Jetzt ist ein gemeinsames Handeln der Staaten notwendig, die das Abkommen außer den USA unterzeichnet haben“, erklärt Klaus Ernst, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Bundestags.

„Es war überfällig, dass die Bundesregierung im Konflikt zwischen Palästinensern und der israelischen Regierung am Sperrzaun in Gaza nun die Verhältnismäßigkeit der israelischen Seite in Frage stellt und zur Zurückhaltung aufruft. Denn alleine die Zahlen von 53 erschossenen und tausenden verletzten Palästinensern sind erschütternd, dies ist nicht hinnehmbar“, sagt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

„Die Bundesregierung muss die Unterstützung für den Libanon auch nach den Wahlen fortsetzen und intensivieren. Notwendig ist eine Entschärfung der schwierigen Situation der 1,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien durch eine Aufstockung der humanitären Hilfe“, erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

unoDer Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen (UNO), António Guterres, sagte am Donnerstag, es bestehe eine reale Kriegsgefahr, sollten die Vereinigten Staaten das im Jahr 2015 unterzeichnete Atomabkommen mit dem Iran verletzen.

US-Präsident Donald Trump wird am 12. Mai entscheiden, ob er die Aussetzung der Sanktionen gegen Teheran fortsetzt oder neue Sanktionen gegen diese Nation anwendet und gegen den so genannten Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (Jcpoa, für seine Abkürzung in Englisch) verstößt.

Am 30. April wurden nach einer Doppel-Explosion in Kabul Dutzende Menschen verletzt und sind ums Leben gekommen, darunter Vertreter der nationalen und ausländischen Medien. Die Verantwortung für diese Aktion wurde vom afghanischen Zweig der Terrorgruppierung ISIL übernommen.

Ein syrischer Beamterklagte am Samstag vor der OPCW an, dass sie in den Lagern der Stadt Duma chemische Produkte gefunden hätten, die in Deutschland und dem Vereinigten Königreich hergestellt wurden und den Terroristen gehörten, verbreiteten die Medien am Samstag.

Der ständige Vertreter Syriens vor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Hasan Obeid sagte, dass die von der Armee entdeckten chemischen Substanzen aus Berlin und London stammten, insbesondere vom Porton Down Labor in Salisbury.

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser heutiges Treffen fand in einer Situation statt, wenn es um die Syrien-Regelung viele Ereignisse gibt, die nicht gerade positiv sind. Wir erwähnten bereits den rechtswidrigen Angriff gegen Syrien am 14. April, den die USA, Frankreich und Großbritannien unter einem aus dem Finger gesogenen Vorwand unternommen haben, ohne abzuwarten, bis OPCW-Experten ihre Arbeit beginnen. Dieser Angriff hat natürlich die Arbeit am politischen Prozess zurückgeworfen.

Der Westen will und kann sich einfach nicht damit abfinden, daß alle bisherigen Bemühungen, mit militärischer Gewalt einen Regimewechsel in Damaskus herbeizuführen, gescheitert sind. Um die syrische Führung und vor allem den verhaßten Präsidenten Baschar Al-Assad zu stürzen, wurden bereits Milliardensummen in Dollar und Euro investiert, darunter eine Menge Petrodollar von den reaktionären Golfmonarchien. Tausende Söldner aus aller Welt wurden aktiviert, ausgebildet, finanziert, bewaffnet und nach Syrien geschickt. Millionen wurden ausgegeben, um syrische Oppositionsgruppen im Ausland zu etablieren, die allerdings in Syrien selbst so gute wie keinen Rückhalt haben. Millionen wurden verpulvert, um diverse Syrienkonferenzen zu organisieren, die jedoch von den westlichen Hauptmächten und den verbündeten Golfstaaten vor allem dazu genutzt wurden, eine Lösung im Interesse des syrischen Volkes zu sabotieren.

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