Freitag, 22. Juni 2018
Solidaritätsanzeige

Heute Nacht haben die NATO-Staaten USA, Großbritannien und Frankreich Ziele in Syrien bombardiert. Damit führt die NATO ihre #Politik des fortgesetzten Völkerrechtsbruchs fort. Unmittelbar hatten die Angriffe offensichtlich kaum einen Effekt: Ein zerstörtes Militärlager in #Homs, eine zerstörte Forschungseinrichtung in Homs und neun verletze Personen – angesichts der tausenden Mörsergranaten, die in den letzten Monaten aus der Region Ost-Ghouta auf Damaskus abgefeuert wurden, wären die Bombardements kaum eine Meldung wert, wären sie nicht die bisher schwerste Eskalation der NATO in ihrem Krieg gegen Syrien.

wfdy 148Eine neue Welle an Bedrohungen und Aggressionen gegen Syrien geht seit den letzten Tagen von den USA und ihren Verbündeten aus. Selbst ohne Untersuchungen und Beweise beschuldigen die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten Syrien des Einsatzes chemischer Waffen in Ost-Ghouta, was anscheinend als Ausrede für neue Angriffe und eine militärische Intervention herhalten soll. Die verstärkten Aktivitäten der US Navy im östlichen Mittelmeerraum, begleitet von neuen Drohungen, erhöhen die Spannungen sowie die Möglichkeit eines vollständigen bewaffneten Zusammenstoßes in der Region drastisch. Solch ein Zwischenfall wird sich wieder einmal gegen das Leben Unschuldiger richten.

Auflehnung gegen das imperialistische Blutbad unter den Völkern!

Keine Beteiligung Griechenlands am Verbrechen!

Schließung der Militärstützpunkte!

Loslösung Griechlands von der NATO und der EU!

Das Pressebüro des ZK der KKE veröffentlichte folgende Erklärung zum imperialistischen Angriff auf Syrien:

„Mit ihrem heutigen Angriff auf Syrien richten die USA, Großbritannien und Frankreich, unterstützt und geduldet von den anderen NATO- und EU-Staaten, erneut ein Blutbad unter den Völkern der Region. Sie zerstören und zerstückeln Staaten unter Verwendung von konstruierten „Beweisen“ und Vorwänden. Ihr wirkliches Ziel ist die Kontrolle der Quellen von Bodenschätzen und Ressourcen, der Energietransportwege, der Einflusssphären. Dieses Ziel bringt sie in Konflikt zu anderen starken kapitalistischen Staaten und Regionalmächten, sowie mit Regierungen, die ihnen nicht wohlgesonnen sind, weil sie Plänen der Konkurrenz dienen.

SputniknewsDer russische Präsident Wladimir Putin hat am Samstag die militärische Aggression der USA, Frankreichs und Großbritanniens auf Syrien scharf verurteilt. »Mit ihren Handlungen bringen die USA der Zivilbevölkerung viel Leid und ermuntern faktisch die Terroristen«, sagte Putin. »Russland verurteilt den Angriff auf Syrien, wo russische Militärs der legitimen Regierung im Kampf gegen den Terror helfen, aufs Schärfste«, so der russische Staatschef weiter.

SANADie USA, Frankreich und Großbritannien haben am frühen Samstagmorgen Ziele in Syrien angegriffen. Bei der völkerrechtswidrigen Attacke seien 110 Geschosse auf Damaskus und Umgebung abgefeuert worden, teilte das Oberkommando der syrischen Armee mit. Die Luftabwehr habe die meisten der Geschossen abfangen können. Getroffen worden sei ein wissenschaftliches Forschungszentrum in Barzeh, dort habe es aber nur materielle Schäden gegeben, Menschen seien aber nicht verletzt worden. Bei einem Angriff der Aggressoren auf einen Militärstützpunkt nahe Homs hätten jedoch mehrere Raketen ihr Ziel verfehlt, dort seien drei Zivilisten verletzt worden.

No war on SyriaNo war on Syria

Erklärung kommunistischer und Arbeiterparteien Europas zur Verurteilung der Eskalation der imperialistischen Aggressivität in Syrien

Die kommunistischen und Arbeiterparteien Europas verurteilen die Eskalation der imperialistischen Aggressivität und die Verschärfung der Situation in Syrien und der weiteren Region nach der Erklärung von D. Trump, Präsident der USA, vom 11. April über die Bombardierung Syriens unter dem Vorwand des Einsatzes von Chemiewaffen – etwas, das die USA in der Vergangenheit wiederholt getan haben. Die Gefahr eines allgemeinen Krieges steigt.

friedenstaubeDie Hamburger Friedensbewegung ruft für den heutigen Freitag um 18 Uhr zu einer Kundgebung gegen die drohende Eskalation des Krieges in Syrien durch die Bombendrohungen von US-Präsident Donald Trump auf. Auftakt ist um 18.00 Uhr am Jungfernstieg. Wir dokumentieren nachstehend den Aufruf des Hamburger Forums für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.

wftu160Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung aus dem Englischen eine Erklärung des Weltgewerkschaftsbundes zur drohenden Eskalation in Syrien:

Der Weltgewerkschaftsbund richtet einen internationalen Aufruf an alle Gewerkschaften und an alle Arbeiter auf den fünf Kontinenten, ein Ende der gefährlichen Pläne der Imperialisten im südöstlichen Mittelmeerraum zu fordern.

Die Regierungen der USA, Frankreichs und Großbritanniens sowie ihre Verbündeten bereiten den Krieg vor und drohen Syrien und dem syrischen Volk mit Raketenangriffen.

FriedenskooperativeDas Netzwerk Friedenskooperative betrachtet mit großer Sorge die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Russland über Syrien und fordert ein Ende der Eskalationsspirale. Eine Bombardierung Syriens durch die USA könnte ungeahnte Konsequenzen mit sich ziehen, bis hin zu einer Eskalation zwischen den Atomwaffenmächten.

Eine mögliche Bombardierung Syriens als Antwort auf den Giftgaseinsatz, bei dem weiterhin unklar ist, wer dafür verantwortlich ist, ist inakzeptabel und wird nur zu weiteren Toten und zu noch mehr Leid führen. Statt Syrien weiter zum Schlachtfeld zu machen, braucht es einen Friedensprozess der auf zivile Konfliktbearbeitung, Diplomatie und Verhandlung setzt. Weitere Bomben werden den Menschen in Syrien und der Region nicht helfen. Es stärkt dagegen eher die Bürgerkriegsökonomie.

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