Dienstag, 20. Februar 2018
Solidaritätsanzeige

Aus Libyen nach Syrien: Aldelhakim BelhajUnter dem Schutz des «Arabischen Frühlings » und der NATO-Interventionen, ob sie jetzt offiziell oder geheim sind, versucht der Katar überall wo möglich, islamistische Führer aufzudrängen. Diese Strategie hat ihn nicht nur dazu gebracht, die Muslimbrüder zu finanzieren und ihnen Al-Dschasira zu schenken, sondern auch die Al-Qaida Söldner zu unterstützen. Diese kommandieren von nun an die Syrische Freie Armee (SFA). Diese Entwicklung erregt jedoch große Sorgen in Israel und unter den Anhängern des „Zivilisationsschocks“.

Anlässlich zunehmender Gewalt in Syrien fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die deutsche Bundesregierung auf, sich im Sicherheitsrat für deeskalierende Maßnahmen und für die Unterstützung eines Dialogs zwischen der Regierung Assad und syrischen Oppositionellen einzusetzen. Die internationale Gemeinschaft muss dringend auf der Gewaltfreiheit der Proteste bestehen, ebenso wie auf den Verzicht der Regierung, gewaltsam zu reagieren. Exporte von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern in die Region sind sofort zu stoppen. »Wir haben das Nein der Bundesregierung zum Libyenkrieg im Sicherheitsrat begrüßt und appellieren nun an Außenminister Guido Westerwelle, sich im Syrien-Konflikt gegen eine Isolierung des Landes auszusprechen und stattdessen in dem Konflikt zu vermitteln«, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

Sollte es nicht um ihre Befreiung gehen? Foto: UN Photo/Eric KanalsteinDie humanitäre Situation in Afghanistan hat sich nach zehn Jahren »Krieg gegen den Terror« kaum verbessert. Das beklagt die ärztliche Friedensorganisation IPPNW. »Um Schlimmeres zu verhüten, bedarf es eines sofortigen Waffenstillstand, notfalls einseitig verkündigt. Dann müssen Verhandlungen folgen, die den vollständigen Truppenabzug und eine langfristig und großzügig dimensionierte Unterstützung des Wiederaufbaus des Landes zum Ziel haben«, fordert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim. Dieser sicher langwierige und mühsame Friedensprozess muss die bisherige Kriegsstrategie mit Drohneneinsatz, völkerrechtswidrigen gezielten Tötungen und unschuldigen zivilen Opfern endlich ersetzen. Deswegen lehnt die IPPNW auch die weitere Stationierung von ausländischen Truppen in Afghanistan und der Region ab.

BAK AuFEinige Tage blieb es in den Medien ruhig um den Iran, nachdem Israels Regierung zum wiederholten Male mit Militärschlägen drohte und Barack Obama verkündete, dass er keine Option in seiner Iranpolitik ausschließe, weil es angeblich laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) neue Hinweise auf ein iranisches Atomprogramm nach 2003 gebe. Es war nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Hinter den Kulissen ging die (neo)imperialistische Politik gegen den Iran unvermindert weiter. Es folgten das erste Ultimatum an den Iran und eine weitere Sanktionsrunde. Die Zeichen stehen mittlerweile auf Krieg.

Palästinas Kinder für den FriedenHunderte palästinensische Kinder, die von den Vereinten Nationen betriebene Schulen in den Flüchtlingslagern besuchen, haben in einer bewegenden Aktion aus ihren Körpern Worte wie "Liebe" und die Friedenstaube des spanischen Malers Pablo Picasso gebildet. Geleitet wurden diese menschlichen Bilder von dem Künstler John Quigley an den Gebirgsausläufern von Jericho, das als älteste Stadt der Welt gilt.

Frieden jetztFrieden jetztIn großer Sorge um den Frieden in der Region Nahmittelost appelliert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton, umfangreiche diplomatische Offensiven mit dem Iran zu starten. Aktueller Anlass ist die geplante Resolution des Gouverneursrats und der massive Druck, den die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) auf den Iran ausübt. Per Email soll die außenpolitische Repräsentantin der EU  aufgefordert werden, unter Einbindung der USA, Russland, Chinas und der Arabischen Liga aktiv zu werden, um einen Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen zu verhindern.

Uri WeltmannUri WeltmannEin Interview mit Uri Weltmann, Mitglied des Zentralsekreteriats des Kommunistischen Jugendverbands Israels (KJVI). Das Gespräch erschien zuerst auf der Homepage der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ).

Zur Person:
Uri Weltmann ist 27 Jahre alt, Schulungsleiter des KJVI und diplomiert momentan in Wissenschaftsphilosophie zum Charakter der Mathematik aus marxistischer Sicht. Dieses Interview wurde vergangene Woche während der 18. Generalversammlung des Weltbunds der demokratischen Jugend (WBDJ) in Lissabon geführt. Während seiner Rede vor den 86 internationalen Delegationen warnte der israelische Jungkommunist eindringlich vor dem jüngsten Säbelrasseln in der Region: „Stoppt den Krieg gegen den Iran bevor er beginnt!“ Dafür erhielt er berechtigterweise langen Applaus.

Gegen KriegGegen KriegDie ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst beunruhigt über die Kriegsandrohungen der letzten Tage gegenüber dem Iran. Sie appelliert an Außenminister Guido Westerwelle, sich mit Nachdruck für eine diplomatische Lösung des Konfliktes einzusetzen und eine Beteiligung Deutschlands an Kriegsvorbereitungen explizit auszuschließen. Mittels einer Online-Aktion will die IPPNW öffentlichen Druck auf die Bundesregierung ausüben.

Freiheit für Gaza!Freiheit für Gaza!Israel hat am Freitag die zwei Schiffe aufgebracht, die die Blockade des palästinensischen Gazastreifens durchbrechen wollten. Bei der Aktion wurde nach Angaben der Regierung in Jerusalem niemand verletzt. Die Schiffe wurden beschlagnahmt. Den Aktivisten an Bord stehen jetzt Verhöre und die Abschiebung bevor. Sie kommen aus Kanada, Australien, den USA, Ägypten und Irland. Auch ein Palästinenser mit israelischem Paß ist dabei.

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