Freitag, 20. Juli 2018
Solidaritätsanzeige

Szene aus dem Musikvideo Hiba Tawaji - Al Rabih Al ArabiWeltweite Empörung herrscht über die Brutalitäten und die Verfolgung von Minderheiten durch den »Islamischen Staat«“ oder IS  – seit das kurdische Autonomiegebiet und damit insbesondere die Ölfelder im Norden des Irak bedroht sind. Der britische Premierminister Cameron warnt: »Es ist der Kampf unserer Generation gegen diese  giftige und barbarische Art des islamischen  Extremismus.«

Irakische Kommunistische ParteiIrakische Kommunistische ParteiWir dokumentieren eine Erklärung des Politbüros der Irakischen Kommunistischen Partei zur derzeitigen Lage im Norden des Irak und den Massakern der Islamisten an Yeziden und anderen Menschen. Die irakischen Kommunisten fordern konzentrierte nationale Anstrengungen, um die Regionen, die von den kriminellen ISIS-Banden erobert wurden, zurückzugewinnen.

Mit großem Zorn verfolgen und verurteilen wir die brutale Praxis und die erschreckenden Verbrechen, die von kriminellen ISIS-Banden gegen unser yezidisches Volk verübt werden. Diese zielen darauf, diese uransässige kulturelle und religiöse Komponente des Irak auszulöschen.

Freiheit für Palästina! Demonstration in Berlin. Foto: RedGlobeFreiheit für Palästina! Demonstration in Berlin. Foto: RedGlobeDie Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) hat am Montag einen Sonderbericht unter dem Titel »Der verbrecherische Überfall Israels auf den besetzten Staat Palästina« angefertigt und verbreitet. Aus dieser »Statistik von 35 Tagen israelischer Aggression gegen den Gazastreifen« veröffentlichte die »Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek« die wichtigsten Auszüge.

Wenige Minuten vor Inkrafttreten der zeitweiligen Feuerpause von 72 Stunden in der Nacht zum Montag haben die israelischen Besatzungstruppen das Flüchtlingslager Khan Younis angegriffen und mindestens zwei Palästinenser getötet sowie viel andere verwundet. Obwohl sich die Bodentruppen aus Gaza zurückziehen, behält Israel die Besatzung aufrecht, durch die vollständige Kontrolle der Seegrenzen, des angrenzenden Seegebietes sowie auch der Verbindungen von Gaza mit dem Rest des besetzten Palästina.

Friedensdemonstration in BerlinFriedensdemonstration in BerlinMehrere tausend Menschen haben am Samstag in Berlin gegen den Krieg Israels im Gazastreifen demonstriert. Zu der Aktion, die am Nachmittag vor dem Gebäude des Springer-Verlags in Kreuzberg begann, hatten zahlreiche Organisationen aufgerufen, unter ihnen etwa palästinensische Vereinigungen, Antifa-Gruppen, die DKP Berlin, Basisorganisationen der Linkspartei und Immigrantenorganisationen wie Berliner Anhänger der spanischen »Podemos«, aber auch die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. Deren Sprecher erklärte bei der Auftaktkundgebung: »Wir, hier lebende Juden, schämen uns, dass so ein Verbrechen, wie die jüngste Invasion der israelischen Armee und der Massenmord an Zivilisten und Kindern, die in Gaza zur Welt gekommen sind,  im Namen des Judentums begangen worden ist. Wir erklären uns mit allen Opfer des israelischen Militäranschlags auf dem Gazastreifen solidarisch.«

Solidaritätsdemonstration für Palästina am 2.8.2014 in Washington. Foto:  Elvert Barnes (CC BY-SA 2.0)Solidaritätsdemonstration für Palästina am 2.8.2014 in Washington. Foto: Elvert Barnes (CC BY-SA 2.0)Bei einem erneuten Angriff der israelischen Armee auf eine Schule der Vereinten Nationen im Gazastreifen, die als Notunterkunft für Flüchtlinge gedient hatte, sind am Sonntag zehn Menschen getötet worden. Angesichts der dramatischen Nachrichten aus dem palästinensischen Küstengebiet nimmt weltweit die Empörung über den anhaltenden Krieg der israelischen Armee gegen die Bevölkerung des palästinensischen Küstengebiets zu. In zahlreichen Städten, vor allem in Nord- und Südamerika sowie in Europa, gingen am Wochenende Zehntausende auf die Straße. Allein in Washington protestierten nach Angaben der Veranstalter 50.000 Menschen gegen die Unterstützung Israels durch die US-Administration. Dies sei die größte Solidaritätsdemonstration für die Palästinenser seit vielen Jahren gewesen, freute sich das Antikriegsbündnis ANSWER Coalition, das die Kundgebung mitorganisiert hatte.

Erklärung des kubanischen AußenministeriumsErklärung des kubanischen AußenministeriumsWir dokumentieren nachstehend eine offizielle Erklärung des Außenministeriums der Republik Kuba zur Militäroffensive Israels gegen Gaza:

Das Ministerium für Auswärtige Beziehungen der Republik Kuba hat mit wachsender Besorgnis die schwerwiegenden Ereignisse im Gazastreifen verfolgt, insbesondere die willkürlichen Angriffe der israelischen Armee auf zivile Ziele, die Tausende Tote und Verletzte gefordert haben und zu einer massiven Zerstörung von Eigentum und Infrastruktur geführt haben.

Antikriegsdemonstration in Berlin. Foto: Tamir ShmeltzerAntikriegsdemonstration in Berlin. Foto: Tamir ShmeltzerRund 500 Menschen sind am gestrigen Mittwoch dem Aufruf in Berlin lebender israelischer Staatsbürger gefolgt, auf der Straße Solidarität mit Gaza zu zeigen. Die Demonstranten forderten eine sofortige Waffenruhe und die Beendigung der israelischen Blockade des Gazastreifens. Dies geschah im Einklang mit den Interessen der der palästinensischen Zivilbevölkerung in Gaza, die die seit sieben Jahren anhaltende Blockade als »schleichenden Tod« empfindet.

Spanische Künstler gegen das Massaker am palästinensischen VolkSpanische Künstler gegen das Massaker am palästinensischen VolkZahlreiche spanische Künstler und Schauspieler, unter ihnen Hollywood-Stars wie Penélope Cruz und  Pedro Almodóvar, haben eine »Erklärung der Kultur gegen den palästinensischen Genozid« unterzeichnet, in der sie sich gegen die israelische Aggression wenden und von der Regierung in Madrid sowie der EU verlangen, das Massaker zu verurteilen. Wir dokumentieren die Stellungnahme nachstehend in eigener Übersetzung:

Die Unterzeichner dieses Kommuniqués, die zur Welt der Kultur gehören, erklären ihre Empörung über den Genozid, den die israelische Besatzungsarmee im Gazastreifen gegen die palästinensische Zivilbevölkerung betreibt.

Homepage der Kommunistischen Partei Israels. Screenshot: RedGlobeHomepage der Kommunistischen Partei Israels. Screenshot: RedGlobeRund 7000 Menschen haben am Samstagabend in Tel Aviv unter der Losung »Nicht noch mehr Tote – Israelisch-Palästinensischer Frieden jetzt!« gegen den Krieg in Gaza demonstriert. Die Teilnehmer riefen Slogans wie »Stoppt den Krieg!«, »Holt die Soldaten nach Hause!« oder »Juden und Araber weigern sich, Feinde zu sein!«

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.