Sonntag, 19. November 2017
Solidaritätsanzeige

Wir dokumentieren hier Fotos vom gewaltsamen Vorgehen der bahrainischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten. Das Material wurde uns aus dem arabischen Land übermittelt. Aus Sicherheitsgründen wurden uns die Namen der Fotografen usw. jedoch nicht mitgeteilt. Sollte jemand Rechte an einem der hier veröffentlichten Fotos geltend machen, bitten wir um eine kurze Mitteilung, dann würden wir das Material selbstverständlich umgehend entfernen.

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Tatort KurdistanTatort KurdistanDurch die Aufstände im arabischen Raum sind auch die Waffenlieferungen deutscher und europäischer Unternehmen in den Focus der Öffentlichkeit geraten. Die seit Jahren gängige Praxis, im Namen von Stabilität und Antiterrorkampf die Sicherheitskräfte diktatorischer Staaten mit Ausrüstung und militärisch/polizeilicher Beratung bei der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung zu unterstützen, wird nun scheinheilig in den Ländern Nordafrikas und des Mittleren Ostens hinterfragt, in denen die Fälle bereits davon geschwommen sind.

Laut dem amtierende Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans, Murat Karayilan, ist ein Rückzug der Guerilla aus Nordkurdistan nicht möglich. In der türkischen Presse wurde darüber spekuliert, dass die PKK den Forderungen der türkischen Regierung nach einem begrenzten Rückzug nach Südkurdistan (Irak) nachkommen würde. Karayilan schloss für die jetzige Phase einen Rückzug der Guerilla jedoch kategorisch aus. »Wenn die Chance zum Frieden gibt, werden sich unsere Kräfte in Dersim an diesem Prozess beteiligen. Aber sie bleiben, wo sie jetzt sind«, so Karayilan.

Nach Angaben des amtierenden PKK-Vorsitzenden Murat Karayilan wurden in den letzten Monaten in Syrien fast eintausend Kurdinnen und Kurden verhaftet. Laut Karayilan setzt Syrien eine neue Repressions-Politik gegen die KurdInnen um; die jüngste Verhaftungswelle stehe in Verbindung mit einer Gruppe von Nationalisten innerhalb der syrischen Regierung. Die Verhaftungswelle stelle eine ernsthafte Bedrohung für die in KurdInnen im Nordosten des Landes dar, so Karayilan.

Die meisten Opfer der US-Besatzer waren ZivilistenDie meisten Opfer der US-Besatzer waren ZivilistenTrotz aller Einschüchterungsversuche hat das Enthüllungsportal WikiLeaks ernst gemacht und mehr als 400.000 Geheimdokumente der US-Besatzungstruppen im Irak veröffentlicht. Bereits vor zehn bis zwölf Wochen hatten die Betreiber des Portals die Dokumente einer Reihe internationaler Medien zugespielt, diese jedoch verpflichtet, bis zum gestrigen Freitagabend Stillschweigen zu bewahren. Dadurch erreichte WikiLeaks, dass praktisch zeitgleich zur Veröffentlichung der Dokumente auf http://warlogs.wikileaks.org/ bereits Analysen der Papiere im Netz zu finden waren. So berichtet das Londoner Büro für Investigativen Journalismus (TBIJ), dass es in den vergangenen drei Monaten knapp 400.000 »Logs« über die Kriegsjahre 2004 bis 2009 ausgewertet habe - mehr als 37 Millionen Worte, die wichtige militärische Aktionen im gesamten Gebiet des Irak belegen: »Dieses Material bietet ein einzigartiges Abbild eines der umstrittensten Kriege der modernen Zeit.«

WikiLeaks über Twitter am 22. Oktober 2010WikiLeaks über Twitter am 22. Oktober 2010Die US-Armee hat nach der Invasion im Irak ab 2003 mehrere Hundert festgenommene Zivilisten umgebracht und die Folterung von Kriegsgefangenen durch Kollaborateure vertuscht. Das geht aus weiteren 400.000 bislang geheimen Dokumenten hervor, die das Internetportal WikiLeaks am Sonnabend veröffentlichen will und die es heute bereits dem arabischen Nachrichtensender Al-Jazzeera zugespielt hat. Wie der Sender mitteilt, geht aus den ihm vorliegenden Papieren hervor, dass Hunderte Zivilpersonen in den Gefängnissen der US-Besatzer ums Leben gekommen sind. Die Zahl ziviler Todesopfer der Besatzung sei viel höher, als dies die US-Administration in Washington bislang zugegeben habe, so Al-Jazzeera. Der britische Guardian spricht auf seiner Homepage von 15.000 bislang unbekannten Todesfällen.

Irene auf dem Weg nach GazaIrene auf dem Weg nach GazaEin Schiff, organisiert von jüdischen Gruppen weltweit und beladen mit Hilfsgütern für die Bevölkerung Gazas, hat am Sonntag den Hafen von Zypern um 13.30 Uhr Ortszeit verlassen.  Das Schiff mit dem Namen Irene (Frieden) segelt unter britischer Flagge und hat einschließlich der Crew zehn Personen an Bord. Unter ihnen befinden sich Juden aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Israel, sowie zwei britische Journalisten.

Ulla JelpkeUlla Jelpke»Der Polizeiaufbau in Afghanistan ist gescheitert. Was dort mit internationaler Hilfe faktisch aufgebaut wird, ist ein undemokratischer und korrupter Unterdrückungsapparat«, kommentiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulla Jelpke, die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage ihrer Partei zum Polizeiaufbau in Afghanistan (BT-Drs. 17/2878). Jelpke weiter: »Die afghanische Polizei wird zur paramilitärischen Bürgerkriegstruppe ausgebildet. USA und NATO beschäftigen 3.000 Ausbilder, die EU-Staaten rund 500. Die USA unterminieren dabei jeglichen zivilen Ansatz, indem sie sogar mit Milizen zusammenarbeiten.«

Mahmoud AbbasMahmoud AbbasDer palästinensische Präsident Mahmoud Abbas hat am vergangenen Montag die Bildung eines Nationalen Vorbereitungskomitees seines Landes für die 17. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden im Dezember 2010 in Südafrika angekündigt. Wie die Nachrichtenagentur Ma'an unter Berufung auf die palästinensische Autonomiebehörde informierte, unterzeichnete Abbas ein entsprechendes Dekret.

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