Mittwoch, 17. Januar 2018
Solidaritätsanzeige

Aus dem Rennen: MV SaoirseDie irische »Saoirse« kann nicht an der internationalen Hilfsflottille in den Gazastreifen teilnehmen. Das teilten Aktivisten der Kampagne »Irish Ship to Gaza« heute in Dublin mit. Das Schiff war offenbar während seines Aufenthalts im Hafen von Göcek Ziel eines Anschlags geworden. Nach Angaben eines Sprechers der Kampagne wurde ein Teil des Propellerschafts abgesägt. Dies könne kein Unfall gewesen sein und gehe vermutlich auf das Konto Israels, hiess es von Seiten der Organisatoren. Bereits am Montag war die griechisch-schwedisch-norwegische »Juliano« Ziel eines Anschlags geworden. Dieses Schiff wird derzeit repariert. Unterdessen ist bereits am gestrigen Mittwoch die französische »Dignité« von Korsika kommend aufgebrochen und befindet sich auf dem Weg zum gemeinsamen Treffpunkt aller Schiffe im Mittelmeer.

MV SaoirseWie die irische Kampagne »Irish Ship To Gaza« informiert, ist die MV Saoirse durch einen Sabotageakt ernsthaft beschädigt worden. Die Aktivisten kündigen für den heutigen Donnerstag um 11 Uhr Ortszeit (12 Uhr MESZ) eine Pressekonferenz in Dublin an. Dort sollen Fotos und Videos der Schäden veröffentlicht werden.
Auf ihrer Homepage teilt die Organisation weiter mit, die Beschädigung des Schiffs sei umfangreich und hätte das Leben der Besatzung ernsthaft gefährden können, wenn die Schäden nicht vor dem Auslaufen entdeckt worden wären.

Warten auf die Fahrt nach GazaGestern, am 27. Juni, stellten wir am Abend eine Sabotage an dem griechischen Passagierschiff fest, das am Handelshafen von Saronic festgemacht hatte. Dieses Schiff war dazu bestimmt, an der »Freiheitsflotille II - Bleib menschlich« mit Ziel Hafen von Gaza teilzunehmen, und an Bord sollten Mitglieder der griechischen Mission und Delegationen aus Norwegen und Schweden sowie Mitglieder des Europäischen und nationaler Parlamente sowie weitere internationale Persönlichkeiten aus diesen Ländern sein.

Zweite Freiheitsflottille nach GazaDer Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel (KOPI) weist die Vorwürfe gegen die zweite Gaza-Freiheitsflottille zurück, die auf der Webseite der israelischen Zeitungen Yedioth Ahronoth und Haaretz am 27.06. veröffentlicht wurden. Demnach behaupten offizielle israelische Stellen, dass Aktivisten der Flottille chemische Substanzen mitführen, um sie gegen israelische Soldaten einzusetzen, und dass islamische Extremisten an der Flottille teilnehmen, die das »Blut von Soldaten der israelischen Armee vergießen« wollen.

Auf dem Weg nach GazaDie israelische Regierung ist offenbar »entschlossen«, die zweite Gaza-Freiheitsflotte abzufangen, die an diesem Wochenende mit humanitären Hilfsgütern das von Israel blockierte Palästinensergebiet ansteuern will. Israels UN-Botschafter Ron Prosor kündigte an, die Marine seines Landes werde die zehn Schiffe aufhalten. Israel sei »entschlossen, sich zu verteidigen und wie jede andere Nation der Welt seine Rechte wahrzunehmen«. Die Blockade des Gazastreifens diene dazu, die Einfuhr von Waffen zu verhindern. Die Freiheitsflotte sei eine »Provokation« und habe nichts mit humanitärer Hilfe für Gaza zu tun. »Wer sich dort einschifft, tut dies auf eigene Verantwortung«, warnte der Diplomat. Im Vergangenen Jahr hatten israelische Soldaten bei der Kaperung der ersten Flotte neun türkische Aktivisten ermordet.

Symbolische Verabschiedung der Flotte in MadridIn Spanien haben sich heute 40 Aktivisten auf den Weg zur zweiten Gaza-Flotte gemacht. Vom Flughafen Madrid aus starteten sie mit dem Flugzeug zu »irgendeinem Hafen am Mittelmeer«, wo sie an Bord eines der der zehn Schiffe gehen wollen, die in Richtung des von Israel blockierten Gazastreifens starten wollen. Symbolisch verabschiedet wurden sie mit Kundgebungen in Madrid, Barcelona, Valencia, Málaga und Gernika. Während in Deutschland die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke ihren Mitgliedern verboten hatte, sich in diesem Jahr wieder an der Flotte zu beteiligen, ist die spanische Delegation hochrangig zusammengesetzt. Zu den mitreisenden Aktivisten gehören der Europaabgeordnete Willy Meyer (Vereinigte Linke, IU), der Schauspieler Willy Toledo, die Abgeordnete Marina Albiol, die für die Vereinigte Linke im Parlament der des autonomen Landes Valencia sitzt, sowie der Generalsekretär der Partei der Kommunisten Kataloniens (PCC), Joan Josep Nuet.

Freiheit für die in Bagdad verhafteten!Am Freitag morgen, 27. Mai 2011, sind eine Reihe von Demonstranten von Sicherheitskräften  festgenommen worden. Sie hatten an einer  Kundgebung auf dem Tahrir-Platz in Bagdad teilgenommen. Unter den Inhaftierten sind vier Jugendliche: Jihad Jalil, Ali Abdul-Al-Khaliq Jaf, Mouayad Faisal Al-Tayyeb und Ahmed Alaa al-Baghdadi.

GFIWGFIWBürger unseres großen irakischen Volkes,
tapfere Bürger der irakischen Arbeiterklasse,

Die zur Umsetzung des Beschlusses (Nummer 3 vom 2004) des Obersten Regierungsrates zuständige Höhere Ministerialkommission hat unser Exekutivkomitee für nicht legitim erklärt und dessen Auflösung gefordert. Dieser Beschluss beruht auf Mitteilungen dieser Kommission mit den Nummern 95 und 96 vom 17.04.2011. Mit großer Besorgnis sehen wir diesen rechtwidrigen und nicht berechtigten Maßnahmen gegen unseren Generalverband der Arbeitergewerkschaften im Irak entgegen.

Ärzte ohne GrenzenÄrzte ohne GrenzenDie Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen verurteilt die Praxis, medizinische Einrichtungen in Bahrain für gezielte Razzien gegen Demonstranten zu missbrauchen. Verletzten wird es dadurch unmöglich gemacht, medizinische Hilfe zu suchen. Die Polizei, das Militär und die Geheimdienste müssen diese Razzien beenden und dem medizinischen Personal gestatten, ihrer Pflicht zu einer Behandlung unabhängig von politischen oder religiösen Überzeugungen der Patienten nachzukommen.

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