Mittwoch, 22. August 2018
Solidaritätsanzeige

Ein syrischer Beamterklagte am Samstag vor der OPCW an, dass sie in den Lagern der Stadt Duma chemische Produkte gefunden hätten, die in Deutschland und dem Vereinigten Königreich hergestellt wurden und den Terroristen gehörten, verbreiteten die Medien am Samstag.

Der ständige Vertreter Syriens vor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Hasan Obeid sagte, dass die von der Armee entdeckten chemischen Substanzen aus Berlin und London stammten, insbesondere vom Porton Down Labor in Salisbury.

Pressemedien verbreiteten in Damaskus, dass der diplomatische Vertreter Syriens zum Ausdruck gebracht habe, dass die Untersuchungskommission der OPCW besagte chemische Lager in Duma besuchen könne.

Bereits wiederholt hatte die syrische Regierung vor internationalen Instanzen Beweise vorgelegt, die zeigten, dass Terroristen, die sich zuvor in Duma und anderen Zonen in Ost Ghouta aufgehalten hatten, dort über Labore mit toxischen Substanzen verfügten.

Sie klagte ebenfalls an, dass die Gruppierung Jeish al-Islam zusammen mit den sogenannten Weißhelmen, eine vom Vereinigten Königreich unterstützte angeblich humanitäre Organisation, eine Montage über einen angeblichen chemischen Angriff in Duma hergestellt hätte, der am 7. April stattgefunden haben sollte.

Ohne die Ergebnisse der Untersuchung eines OPCW Teams abzuwarten, haben am 14. April die USA, das Vereinigte Königreich und Frankreich einen militärischen Angriff gegen syrische Ziele außerhalb von Damaskus und auf die zentrale Provinz Homs gestartet.

Diese von drei westlichen Ländern durchgeführte Aktion wurde von der Regieurng Russlands als Aggression bezeichnet und von verschiedenen Ländern, darunter Russland selbst, Iran, Irak und Kuba verurteilt.

Im Jahr 2014 hatten die Behörden in Damaskus ihr gesamtes chemisches Arsenal der OPCW übergeben. Es wurde dann im Beisein von Vertretern aus den USA und Russland zerstört.

Quelle:

Granma Internacional


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