Dienstag, 18. September 2018
Solidaritätsanzeige

FriedenskooperativeDas Netzwerk Friedenskooperative betrachtet mit großer Sorge die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Russland über Syrien und fordert ein Ende der Eskalationsspirale. Eine Bombardierung Syriens durch die USA könnte ungeahnte Konsequenzen mit sich ziehen, bis hin zu einer Eskalation zwischen den Atomwaffenmächten.

Eine mögliche Bombardierung Syriens als Antwort auf den Giftgaseinsatz, bei dem weiterhin unklar ist, wer dafür verantwortlich ist, ist inakzeptabel und wird nur zu weiteren Toten und zu noch mehr Leid führen. Statt Syrien weiter zum Schlachtfeld zu machen, braucht es einen Friedensprozess der auf zivile Konfliktbearbeitung, Diplomatie und Verhandlung setzt. Weitere Bomben werden den Menschen in Syrien und der Region nicht helfen. Es stärkt dagegen eher die Bürgerkriegsökonomie.

Das Netzwerk Friedenskooperative fordert die Bundesregierung auf, die Drohungen der USA gegenüber Syrien klar zu verurteilen und sich konsequent für eine friedliche Lösung des Konflikts in Syrien einzusetzen. Des Weiteren fordert das Netzwerk Friedenskooperative die Bundesregierung auf, jegliche Rüstungsexporte in die Region einzustellen und den Auslandseinsatz der Bundeswehr für Syrien/ Irak zu beenden.

„Syrien braucht Frieden und nicht noch mehr Krieg. Weitere Raketen werden nur weitere Menschenleben kosten. Die Bombardierung Syriens ist genauso ein Kriegsverbrechen, wie der Einsatz von Giftgas“, so Philipp Ingenleuf vom Netzwerk Friedenskooperative. „Syrien ist zum Schlachtfeld weltweiter Interessen geworden, bei dem sich Russland und NATO gegenüberstehen. Die derzeitige Eskalation bedroht den Weltfrieden und muss beendet werden, bevor aus Unvernunft oder Fahrlässigkeit ein nuklearer Krieg ausgelöst wird.“

Quelle: Netzwerk Friedenskooperative / RedGlobe

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