Freitag, 20. April 2018
Solidaritätsanzeige

Vier Bundestagsabgeordnete und ein Landtagsabgeordneter der AfD besuchten Damaskus – und riefen einen Sturm der Entrüstung hervor.
Die Bundesregierung und Politiker von SPD, Union und Grünen reagieren scharf. „Wer dieses Regime hofiert, der disqualifiziert sich selbst …“ meinte Regierungssprecher Steffen Seibert. Und die SPD drohte mit einem „Nachspiel“. „Abstoßend“ und „widerlich“ wurde die Reise genannt.

Für die fremden- und islamfeindlichen Politiker der AfD ist es einfach: Damaskus ist relativ sicher, Syrien kann zu einem sicheren Herkunftsland umdefiniert werden – um Flüchtlinge dahin abzuschieben. Aber die Schrecken des Krieges enden nicht, nur weil in vielen Gebieten Syriens die Waffen schweigen. Armut, Sanktionen, Sprengfallen, Granatenangriffe und Anschläge – die Liste lässt sich fortsetzen. Und sobald Flüchtlinge in Deutschland eine Arbeit oder Ausbildung beginnen, wenn die Kinder in die Schule gehen, wenn Freundschaften und Beziehungen aufgenommen werden ändert sich der Lebensmittelpunkt. Das Herkunftsland ist nur noch ein ferner Alptraum – oder Traum.

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