19 | 07 | 2019

Nach Angaben des amtierenden PKK-Vorsitzenden Murat Karayilan wurden in den letzten Monaten in Syrien fast eintausend Kurdinnen und Kurden verhaftet. Laut Karayilan setzt Syrien eine neue Repressions-Politik gegen die KurdInnen um; die jüngste Verhaftungswelle stehe in Verbindung mit einer Gruppe von Nationalisten innerhalb der syrischen Regierung. Die Verhaftungswelle stelle eine ernsthafte Bedrohung für die in KurdInnen im Nordosten des Landes dar, so Karayilan.

Karayilan rief die syrische Regierung auf, die Operationen gegen kurdische Dissidenten einzustellen, die ansonsten „die KurdInnen gegen das Regime in Damaskus aufbringen würden.“ Die syrischen KurdInnen rief er zu Einheit und Widerstand gegen die unterdrückerische Politik auf.

In Syrien leben etwa 2 Millionen Kurdinnen und Kurden. Etwa 200.000 davon werden nicht offiziell anerkannt.

In den vergangenen 2 Monaten kam es vor allem in Qamislo und Haseki zu Verhaftungen durch Polizei und Geheimdienste. Menschenrechtsorganisationen sprachen von 500-700 Verhafteten, während Karayilan von fast 1000 spricht.

(ANF, ISKU)

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