Dienstag, 17. Juli 2018
Solidaritätsanzeige

Portugiesische Kommunistische ParteiPortugiesische Kommunistische ParteiDie Portugiesische Kommunistische Partei verurteilt das von den israelischen Streitkräften verübte verbrecherische Massaker gegen die Initiative zur humanitären Hilfe, die sich mit ungefähr zehntausend Tonnen lebenswichtigen Gütern nach Palästina aufmachte, um der erbärmlichen humanitären Lage im Gazastreifen zu begegnen, die ein Ergebnis der andauernden illegalen Blockade dieses Territoriums und seiner Bevölkerung ist.

Mittwoch, 02. Juni 2010    
19 Uhr          
Johanneskirche Saarbrücken zum St. Johanner Markt




Die saarländische Friedensbewegung ist erschüttert und empört über das Ausmaß der israelischen Aggression gegen den Hilfskonvoi für Gaza in der Nacht zum Montag.

Der israelische Privatsender '10' berichtete, dass bei dem israelischen Angriff 16 Menschen ums Leben gekommen sind, andere Berichte sprechen von 10 Toten. Die israelische Besatzungsarmee verhängte eine Nachrichtensperre. Demnach darf aus Israel nicht über die Zahl der Toten und Verletzten berichtet werden. Die Organisatoren der Flottille erklärten, sie hätten keinen Kontakt mehr zu den Schiffen.

Pressekonferenz der heimgekehrten AbgeordnetenPressekonferenz der heimgekehrten AbgeordnetenEinige der sechs noch vermissten deutschen Teilnehmer der von Israel angegriffenen Freiheits-Flottille werden offenbar in dem israelischen Gefängnis Beerscheba festgehalten. Das wurde aus dem Umfeld des Auswärtigen Amts bekannt. Unterdessen sind fünf der insgesamt elf deutschen Aktivisten körperlich gesund nach Deutschland zurückgekehrt. Unter den bislang bestätigten neun von Israel getöteten Teilnehmern der Flottille sind nach Angaben der türkischen Regierung in Ankara mindestens vier türkische Staatsbürger. Auch die übrigen fünf Todesopfer stammen wahrscheinlich aus der Türkei.

Die Naturfreundejugend NRW (NFJ) verurteilt in aller Schärfe den Überfall des israelischen Militärs auf die sechs Schiffe der internationalen „Free Gaza“ Flotte, welche seit dem Morgen des 27.Mai 2010 von Kreta aus in Richtung Gaza unterwegs war. Dabei sind in den frühen Morgenstunden des 31. Mai 2010 offenbar mehr als zehn Mitglieder des humanitären Konvois erschossen worden, zudem gab es zahlreiche Verletzte. An Bord waren etwa 700 Personen, die zunächst festgenommen wurden: neben zahlreichen Prominenten auch die Naturfreunde Mitglieder Inge Höger und Annette Groth, beide Mitglied des deutschen Bundestages. Diese zwei sind mittlerweile wieder freigelassen worden.

Kommunistische Partei LuxemburgsKommunistische Partei LuxemburgsMit Erschütterung und Empörung hat die Kommunistische Partei Luxemburgs (KPL) den am Montag erfolgten Überfall der israelischen Streitkräfte auf den internationalen Schiffskonvoi für Gaza, bei dem zahlreiche Menschen getötet oder verletzt wurden, zur Kenntnis genommen.

Zeichnung der Tageszeitung Granma, 1. Juni 2010Zeichnung der Tageszeitung Granma, 1. Juni 2010Fünf der offenbar elf deutschen Aktivisten, die an Bord der von Israel gewaltsam geenterten Freiheits-Flottille gewesen waren, sind heute morgen nach Deutschland zurückgekehrt. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts teilte mit, unter diesen seien auch die Bundestagsabgeordneten der Linksfraktion, Inge Höger und Annette Groth. Unterdessen forderte Bundesaußenminister Guido Westerwelle von Israel Aufklärung über das Schicksal der sieben anderen deutschen  Staatsangehörigen, die unter den Aktivisten waren. Noch habe die deutsche Botschaft in Tel Aviv keine verlässlichen Informationen über ihren Verbleib und keinen Zugang zu ihnen.

Unterdessen hat der UN-Sicherheitsrat in New York den völkerrechtswidrigen Piratenakt Israels in internationalen Gewässern verurteilt. Allerdings fiel die Erklärung des Gremiums schwächer aus, als von den Palästinensern, den arabischen  Staaten und der Türkei gefordert worden war. Bei der Sondersitzung gestern abend nannte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu den israelischen Militäreinsatz »staatlichen Mord« und Piraterie. Der palästinensische Beobachter bei den Vereinten Nationen, Rijad Mansur, warf den israelischen Streitkräften Kriegsverbrechen vor.

Deutsche Kommunistische ParteiDeutsche Kommunistische ParteiIsraelische Soldaten haben auf Befehl ihrer Regierung in internationalen Gewässern des Mittelmeers die Schiffe einer Hilfsflotte mit 10.000 Tonnen Hilfsgütern für die Menschen in Gaza gekapert. Bei diesem Akt staatlicher Piraterie wurden bis zu 19 Friedensaktivisten getötet, Dutzende wurden verletzt. Die Schiffe mit Mannschaften und 700 Passagieren, darunter der bekannte schwedische Krimi-Autor Henning Mankell, die beiden Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Annette Groth von der Partei Die Linke und der renommierte Völkerrechtler Norman Paech, wurden in israelische Häfen verschleppt. Die Bundesregierung zeigt sich „bestürzt“ und fordert „Aufklärung“.

Zum Angriff der israelischen Streitkräfte auf den internationalen Hilfskonvoi für Gaza, in dessen Folge zahlreiche Menschen getötet oder verletzt wurden, erklärte der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski: »Der israelische Privatsender '10' berichtete, dass bei dem israelischen Angriff 16 Menschen ums Leben gekommen sind. Die Sicherheitskräfte hätten das Feuer eröffnet, nachdem einige Menschen an Bord sie 'mit Äxten und Messern' angegriffen hätten. - Die israelische Besatzungsarmee verhängte eine Nachrichtensperre. Demnach darf aus Israel nicht über die Zahl der Toten und Verletzten berichtet werden. Die Organisatoren der Flottille erklärten, sie hätten keinen Kontakt mehr zu den Schiffen.

MV Rachel CorrieMV Rachel CorrieTrotz des Massakers der israelischen Armee mit mindestens 10 un d möglicherweise sogar 19 Toten will die internationale Kampagne Free Gaza nicht aufgeben. Über den Internetdienst Twitter kündigte die Kampagne vor wenigen Minuten an: »Wir werden nicht stoppen. Wir werden nochmal vorangehen. Bitte spendet für die nächste Fahrt. Wir haben die Rachel Corrie und ein weiteres Schiff. Wir WERDEN fahren, bis Gaza frei ist!«

Das irische Frachtschiff »Rachel Corrie« hatte sich verspätet und befindet sich etwa zwei bis drei Tage Fahrtzeit hinter der Freiheits-Flottille. Auch die »Challenger II« war nicht in dem von den Israelis attackierten Konvoi dabei, da sie aufgrund technischer Probleme in einen Hafen in Zypern zur Reparatur angelaufen hatte. Schon vor dem heutigen Massaker hatte die Kampagne geplant, dass die »Challenger II« nach der Reparatur versuchen sollte, die »Rachel Corrie« zu erreichen und dann gemeinsam als »zweite Welle« die Blockade von Gaza zu durchbrechen.

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