Montag, 24. Juli 2017
Solidaritätsanzeige

Jubel bei der »Gemeinsamen Liste«. Foto: Al-Jabha / FacebookIn Israel ist die Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei den Parlamentswahlen am gestrigen Dienstag stärkste Kraft geworden. Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen liegt sie mit 29 bis 30 Sitzen in der 120 Abgeordnete umfassenden Knesset in Front. Das oppositionelle »Zionistische Lager« um Herausforderer Izchak Herzog erreichte demnach 24 Sitze. Jubeln konnte die von linken und arabischen Parteien gebildete »Gemeinsame Liste«. Ihr Spitzenkandidat Ayman Odeh, der Vorsitzende der von der Kommunistischen Partei Israels geführten Allianz Chadasch (Demokratische Front für Frieden und Gleichberechtigung), erklärte: »Heute geben wir unsere Antwort auf den Rassismus und an die, die uns ausschließen wollen.«

Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der AntifaschistenInternationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der AntifaschistenWir dokumentieren nachstehend eine Erklärung der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten zum heutigen Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem.

Die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten, die Dachorganisation ehemaliger Partisanen, Kämpfer gegen den Faschismus, Angehöriger der Anti-Hitler-Koalition, Verfolgter des Naziregimes und Antifaschisten heutiger Generationen, hat mit großer Betroffenheit die Nachricht von dem Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem erhalten.

Antikriegsdemonstration in Berlin. Foto: Tamir ShmeltzerAntikriegsdemonstration in Berlin. Foto: Tamir ShmeltzerRund 500 Menschen sind am gestrigen Mittwoch dem Aufruf in Berlin lebender israelischer Staatsbürger gefolgt, auf der Straße Solidarität mit Gaza zu zeigen. Die Demonstranten forderten eine sofortige Waffenruhe und die Beendigung der israelischen Blockade des Gazastreifens. Dies geschah im Einklang mit den Interessen der der palästinensischen Zivilbevölkerung in Gaza, die die seit sieben Jahren anhaltende Blockade als »schleichenden Tod« empfindet.

Homepage der Kommunistischen Partei Israels. Screenshot: RedGlobeHomepage der Kommunistischen Partei Israels. Screenshot: RedGlobeRund 7000 Menschen haben am Samstagabend in Tel Aviv unter der Losung »Nicht noch mehr Tote – Israelisch-Palästinensischer Frieden jetzt!« gegen den Krieg in Gaza demonstriert. Die Teilnehmer riefen Slogans wie »Stoppt den Krieg!«, »Holt die Soldaten nach Hause!« oder »Juden und Araber weigern sich, Feinde zu sein!«

Kommunistische Partei IsraelsKommunistische Partei IsraelsWir dokumentieren nachstehend eine weitere Erklärung der Kommunistischen Partei Israels vom 20. Juli 2014 zur Aggression gegen Gaza

Die Kommunistische Partei Israels und die Demokratische Front für Frieden und Gleichheit (HADASH) drücken ihren Zorn und ihren Schmerz über den kriminellen und inhumanen Angriff Israels auf die Menschen in Gaza aus. Wir übermitteln hiermit unsere tiefe Sympathie und Solidarität an die Menschen in Gaza, die von einer bösartigen Regierung getötet und verletzt werden, deren einzige Absicht es ist, die Besetzung und Kolonisierung der besetzten Palästinensischen Territorien und die Belagerung Gazas aufrecht zu erhalten.

Kommunistische Partei IsraelsKommunistische Partei IsraelsWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung aus dem Englischen eine Erklärung der Kommunistischen Partei Israels zur Aggression gegen Gaza und die Palästinenser.

Die Kommunistische Partei Israels (CPI) erklärt ihre strikte Ablehnung und Verurteilung des hinterhältigen und mörderischen terroristischen Krieges, den die Regierung Israels in den vergangenen Tagen gegen das Volk von Gaza und das arabisch-palästinensische Volk entfesselt hat. Ebenso verurteilt die CPI klar und eindeutig die Bombardierung israelischer Zivilisten durch Hamas und andere Organisationen im Gazastreifen. Aus unserer Sicht sind solche Angriffe nicht nur abzulehnen, sondern auch kontraproduktiv für die Sache der Palästinenser selbst, namentlich das gerechte und legitime Ziel der Etablierung eines unabhängigen Staates in den Grenzen vom 4. Juni 1967 an der Seite des Staates Israel und mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem.

Beeridigung eines palästinensischen Vaters und seiner sechs Söhne. Foto:  Jordi Bernabeu / flickr.comBeeridigung eines palästinensischen Vaters und seiner sechs Söhne. Foto: Jordi Bernabeu / flickr.comBOMBEN FALLEN auf Gaza und Raketen auf  Israel, Menschen sterben und Häuser werden wieder zerstört. Immer wieder ohne Zweck.  Wieder mit der Sicherheit, dass wenn es vorbei ist, wird alles im Wesentlichen so sein wie vorher.

Aber ich kann kaum auf die Sirenen hören, die vor Raketen warnen, die nach Tel Aviv fliegen. Ich kann  das Entsetzliche, das in Jerusalem geschah, nicht aus meinem Gedächtnis reißen.

Die LinkeDie LinkeZur humanitären Lage der Menschen im Nahen Osten und den Verhandlungen der Konfliktparteien zur Herstellung einer Waffenruhe, erklärt das Mitglied im Parteivorstand der Partei Die Linke, Wolfgang Gehrcke: »Im Nahen Osten werden wieder Menschen verletzt und getötet, wird Infrastruktur – Wohnhäuser, Rundfunkstationen, Krankenhäuser – zerstört. Teile Israels werden seit Wochen vom Gazastreifen aus beschossen, wo die Hamas regiert. Nun werden von der Luft, von See und von Land aus Angriffe der israelischen Armee auf Gaza durchgeführt. Zehntausende israelische Soldaten sind aufmarschiert. Die Linke fordert die sofortige Einstellung der Gewalt. Keine Bomben auf Gaza und keine Raketen auf Israel!

Die Kommunistische Partei Deutschlands protestiert auf das Schärfste gegen die Aggressionspolitik im Innern, im Westjordanland und nach Außen im Gazastreifen durch die israelische Regierung gegenüber dem palästinensischen Volk. Wir fordern die sofortige Einstellung jeglicher Kampfhandlungen und das gezielte Töten von Palästinensern. Sie sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, verstoßen gegen elementare Normen der Menschenrechte und der UNO-Charta.

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