Freitag, 22. Februar 2019
Solidaritätsanzeige

Das Ministerium für Außenhandel und Ausländische Investition (MINCEX) informiert, dass es das Organ der Zentralen Staatsverwaltung ist, das damit betraut wurde, die internationale Hilfe zu koordinieren. Es handelt sich hierbei um einen gut strukturierten Prozess , der immer dann in die Praxis umgesetzt worden ist, wenn sich im Land Naturkatastrophen ereignet hatten, heißt es in der Note.

Carolus WimmerDer internationale Sekretär der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV), Carolus Wimmer, übermittelte aus Anlass der Solidaritätskundgebung in Berlin am Mittwoch eine Grußbotschaft, die wir nachstehend dokumentieren:

Venezuela ist seit jetzt 20 Jahren zu einer Obsession für alle Regierungen der USA geworden. Alles begann, als die damalige US-Außenministerin Madeleine Albright kurz vor den Präsidentschaftswahlen im Jahr 1998 klarstellte, dass »die USA nicht zulassen werden, dass Chávez die Wahlen gewinnt«. Das ist Demokratie »Made in USA«.

tkpDie seit Jahren andauernden Interventionen der USA, des Erzfeinds der lateinamerikanischen Völker wurden jedes Mal abgewehrt und mussten aber und abermals misslingen. Trotzdem unternahmen sie am vergangenen Mittwoch (23.01.2019) mit dem Vorwand “außergewöhnliches Sicherheitsrisiko“ einen wiederholten Angriffsversuch auf Venezuela. Dieser zeichnet sich durch den Versuch über ihre machtbefugten Marionetten von staatlichen Ämtern Gebrauch zu machen aus. Sie verstießen gegen die Verfassung und wollen mit dem Putschversuch, die durch das venezolanische Volk gewählte Regierung übergehen.

Foto: RedGlobeFoto: RedGlobeEtwa 250 Menschen beteiligten sich am Mittwochabend in Berlin an einer Kundgebung gegen den laufenden Putschversuch in Venezuela. Vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor forderten sie, die Angriffe auf die demokratisch gewählte Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu beenden und zu einer friedlichen Beilegung der Differenzen beizutragen.

jcvDie Kommunistische Jugend Venezuelas (JCV) prangert die komplizierte und gefährliche Lage an, die durch den vom nordamerikanischen Imperialismus mit Hilfe einiger dienerischer Regierungen Lateinamerikas und Kräften der venezolanischen Rechten initiiert worden ist, indem dem am 20. Mai 2018 vom venezolanischen Volk demokratisch gewählten Nicolás Maduro Moros die Anerkennung als verfassungsmäßiger Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela verweigert wird.

Es war bereits nach 20 Uhr, als der Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas Miguel Díaz-Canel Bermúdez eine weitere Sitzung des Ministerrats leitete, um den Fortgang der Aufräumungsarbeiten nach dem zerstörerischen Tornado auszuwerten, der Sonntag in der Nacht diverse Bezirke der Hauptstadt heimgesucht hat.

„Jetzt ist es besonders wichtig die Betreuung der Bevölkerung zu intensivieren“, sagte Díaz-Canel. Vom ersten Augenblick an habe man zügig gearbeitet und es sei notwendig, der Bevölkerung zu erklären, was man tue.

VenezuelaDer Publizist Dario Azzellini fasst in seinem Newsletter die aktuellen Vorgänge zusammen. Wir dokumentieren seine Analyse mit freundlicher Genehmigung des Autors. Sein Newsletter kann über die Homepage www.azzellini.net abonniert werden.

In Venezuela ist ein von den USA geführter Putschversuch im vollen Gange. Am 23. Januar ernannte sich der bis dato weitgehend unbekannte Oppositionspolitiker Juan Guaidó selbst zum Präsidenten Venezuelas. Wie mittlerweile bekannt wurde, handelte er auf Drängen der US-Regierung. Der Putsch wurde in Geheimgesprächen mit der Anwesenheit Gesandter der kolumbianischen Regierung in den USA vorbereitet. Auf die Selbsternennung Guaidós erfolgte die sofortige Anerkennung durch die US-Regierung und die kanadische Regierung. Auch die rechtsextremen Regierungen in Brasilien und Kolumbien, sowie die rechte Regierung in Argentinien erklärten sofort ihre Anerkennung Guaidós als Präsident. Diverse EU-Regierungen, darunter auch Deutschland, Frankreich und Spanien haben Guaidó Unterstützung zugesagt und Maduro ein Ultimatum gestellt innerhalb von acht Tagen Neuwahlen auszurufen.

KPDNRAn den Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Genossen Nicolás Maduro Moros

Sehr geehrter Genosse Maduro!

Im Namen der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik wenden wir uns in dieser Stunde schwerer Prüfungen an Sie und das ganze Volk Venezuelas mit Worten der Solidarität und Unterstützung. Wir verurteilen den Versuch eines Staatsstreich, der von westlichen Imperialisten und ihren Handlangern im Inneren des Landes unternommen wurde, entschieden. „Farbrevolutionen“ und eine Strategie des Chaos sind die Waffe Washingtons, das danach strebt, die progressiven Kräfte der Welt zu schwächen und zu spalten, das globale System der Unterdrückung und Ausbeutung, das auf kapitalistischen Verhältnissen gründet, zu verewigen.

tudehDie Tudeh Partei Iran beobachtet aufmerksam die veröffentlichen Nachrichten bezüglich der koordinierten Versuche der US-Regierung und ihren Verbündeten in Lateinamerika für den Sturz der legitimen Regierung der bolivarischen Republik Venezuelas. Laut Nachrichten haben die Hintermänner des Putsches gegen die legitimen Regierung Venezuelas den Juan Guaido, der Sprecher der rechtsgerichteten Opposition (bis vor kurzem ein ziemlich unbekanntes Gesicht) zum Präsident des Landes ernannt. Allein die Tatsache, dass die US-Regierung und manche rechtsgerichteten Regierungen in Lateinamerika wie Chile und Brasilien Juan Guaido als rechtmäßigen Präsidenten von Venezuela berufen haben, offenbart die ausländische Herkunft des beabsichtigten Putsches.

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