Dienstag, 11. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

In Brasilien droht am Sonntag ein Sieg des Faschisten Jair Bolsonaro. Nach allen Umfragen kann der Kandidat des rechten Lagers damit rechnen, die Stichwahl um das Präsidentenamt im größten Land Südamerikas für sich zu entscheiden. Während Bolsonaro bis zu 57 Prozent der Stimmen vorausgesagt werden, kommt Fernando Haddad von der linkssozialdemokratischen Arbeiterpartei (PT) nur auf gut ein Drittel.

Manuela d’Avila von der Kommunistischen Partei Brasiliens (PCdoB) wird als Vizepräsidentschaftskandidatin gemeinsam mit dem Präsidentschaftskandidaten der Arbeiterpartei (PT), Fernando Haddad, am kommenden Sonntag in die Stichwahl gehen. UZ sprach mit ihr über die aktuelle Lage in Brasilien, über Siegchancen und den faschistischen Kandidaten Bolsonaro.

„Es kann keine Neutralität zwischen Demokratie und Faschismus geben!“, heißt es in dem von Intellektuellen, Aktivisten, Professoren und Journalisten aus der ganzen Welt unterzeichneten internationalen Manifest gegen den Faschismus, das die Kandidatur von Jair Bolsonaro ablehnt.

Mehr als 7 500 Menschen haben in Mexiko ihren Marsch in Richtung USA fortgesetzt. Die aus Mittelamerika, zumeist aus Honduras und El Salvador, stammenden Migranten lassen sich auch von den Drohungen des US-Präsidenten Trump nicht abschrecken, Militär an die mexikanische Grenze zu entsenden, um die Flüchtlinge aufzuhalten.

Der Stadthistoriker von Havanna Eusebio Leal Spengler wurde in New York mit dem Hadrian Award geehrt, den ihm der World Monuments Fund (WMF) für „seine heroischen Anstrengungen bei der Erhaltung und Restaurierung von Alt-Havanna“ gewährt, eine der schönsten und am besten erhaltenen Altstädte in unserem Kontinent, die im Jahr 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Die Vereinigten Staaten inszenieren ein neues politisches Manöver gegen Kuba. Es handelt sich dabei um ein weiteres haltloses und abenteuerliches Scharmützel, um die Unterstützung zu schwächen, die die internationale Gemeinschaft jedes Jahr der Vorlage des Resolutionsprojekts „Notwendigkeit, die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba zu beenden“ bietet.

Mehr als 5.000 kubanische Patienten wurden mit dem therapeutischen Impfstoff Cimavax-efg gegen fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs behandelt, den tödlichsten und häufigsten bösartigen Tumor dieses lebenswichtigen Organs.
Die Anwendung des von Spezialisten des Zentrums für Molekulare Immunologie (CIM) geschaffenen Medikaments zeigt ermutigende Ergebnisse, da es das Krebswachstum stoppt und die Überlebenszeit der Patienten bei verbesserter Lebensqualität erhöht. Außerdem weist es geringe Toxizität und eine angemessene Toleranz auf, da es keine unangenehmen Nebenwirkungen wie bei Chemotherapie und Strahlentherapie verursacht.

Am 1. September hat das Oberste Wahlgericht von Brasilien, begleitet durch Proteste von Anhängern Lulas, festgestellt, dass Luiz Inácio Lula da Silva bei den Wahlen am 7. Oktober als Präsidentschaftskandidat, aufgrund einer Verurteilung wegen Korruption, nicht teilnehmen darf. Insgesamt liefen und laufen 7 Verfahren gegen Lula, im ersten wurde er zu 12 Jahren und einem Monat Gefängnis verurteilt, die er seit April in einem Bundesgefängnis in Curitiba absitzt. Im Juli wurde der im zweiten Prozess freigesprochen, in dem er wegen Behinderung der Justiz angeklagt war, trotzdem laufen immer noch fünf anhängige Fälle im Zusammenhang mit Korruption gegen ihn.

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez forderte auf seinem Account im Netzwerk Twitter das Ende der wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade, die die Regierung der Vereinigten Staaten seit fast 60 Jahren gegen die Insel aufrechterhalten hat.

„Wir werden weiterhin unermüdlich das Ende der grausamen wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade gegen #Cuba und die gerechte Entschädigung unseres Volkes für den wirtschaftlichen und materiellen Schaden fordern, der in so vielen Jahren der Aggression verursacht wurde. #NoMásBloqueo #UnblockCuba #SomosCuba, schrieb er auf seinem Twitter-Account @DiazCanelB.

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