Donnerstag, 18. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Diejenigen, die die traurige Wirklichkeit des lateinamerikanischen Journalismus nicht kennen, muss das Verschweigen des terroristischen Anschlags in Caracas überraschen. CNN in spanischer Sprache unterbrach am 7. August die Übertragung der Rede des Präsidenten Nicolás Maduro, als dieser begann Videos, telefonische Aufzeichnungen, Fotos, Geständnisse, Namen von Verhafteten und Flüchtigen zu verbreiten. CNN gab damit den Markstein für das Verhalten der Medien des Kontinents vor. Der Mercurio in Chile der nromalerweise viel Raum verschwendet, um Venezuela anzugreifen, veröffentlichte einen winzigen Abschnitt in einer Spalte. Bis gestern forderten die Medien Beweise für das Attentat, das sie als „angeblich“ bezeichnen, wobei sie alle Beweise Maduros ignorieren. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Venezuelas ergaben jedoch für einen Journalismus, der den Namen verdient, „wirkliche Enthüllungen“. Unglaubliches, das sich sogar für Literatur- oder Filmvorlagen eignen würde. Das Schweigen jedoch, in das man verfällt, ist beschämend für den Journalistenberuf.

Lula war der große Sieger bei der ersten Debatte zwischen den Präsidentschaftskandidaten des Landes, ungeachtet seiner eigenen Abwesenheit, stellte die digitale Tageszeitung Brasil 247 fest.

In Curitiba in Haft, bewegungsunfähig gemacht, zensiert und verboten, mithin physisch nicht vorhanden, war Lula bei der Gegenüberstellung doch omnipräsent, während die anderen Kandidaten praktisch nicht vorkamen. So stand es bei Mauro Lopez, dem Kolumnisten von Brasil 247, der die Debatte als „mittelmäßig, saftlos, mit peinlichen Auftritten“ bewertete.

In diesen Tagen liegt das Auge des Hurrikans, wie wir immer etwas bezeichnen, das die Aufmerksamkeit aller erregt, auf der Reform der Verfassung der Republik Kuba.

Die Verfassungsreform aktualisiert die Beziehungen, wie sie sich zwischen der wirtschaftlichen Basis und dem sozialen Überbau darstellen; sie markiert aber auch einen Raum, um der Entwicklungsprojektion Legitimität zu verleihen, die als Meta-Ziel den prosperierenden und nachhaltigen Sozialismus hat.

Das dritte internationale Seminar „Lateinamerika im Wortgefecht: Alternativen im Angesicht von konservativer Restauration und imperialistischer Offensive“ endete am gestrigen Donnerstag nach zweitägiger Debatte über die Herausforderungen im derzeitigen regionalen Kontext.

Wie Prensa Latina berichtet, fand der Event in der bolivianischen Stadt Santa Cruz statt; beteiligt waren Intellektuelle und Denker aus mehreren Ländern, darunter Kuba, Puerto Rico, Venezuela, Argentinien, Chile und Honduras.

Am selben historischen Ort, im Jesuitenkolleg Belén in Havanna, wo der Führer der kubanischen Revolution sein Abitur machte und das heute ein Technisch-Militärisches Institut ist, gaben Vertreter der Revolutionären Streitkräfte (FAR) und des Innenministeriums am Donnerstag bekannt, dass am 13. August, genau so wie im übrigen Kuba, in beiden Einrichtungen die Volksbefragung zum Entwurf der Verfassung der Republik Kuba beginnen wird.

Bis zum 9. August sind im Jahre 2018 bisher drei Millionen internationale Besucher nach Kuba gekommen; das bestätigt, dass Reiseveranstalter, Reisebüros, Fluglinien und Touristen Vertrauen zur Insel haben und sie als ein friedliches, gesundes und sicheres Reiseziel ansehen.

Dies alles trotz der Kampagnen, die von der Regierung der Vereinigten Staaten organisiert und geleitet werden, um den Fluss von Besuchern aus den USA nach Kuba zu entmutigen, wie das kubanische Tourismusministerium in einer Pressemitteilung versichert.

Der puertoricanische Unabhängigkeitskämpfer Oscar López Rivera wurde am Flughafen von Panama ungerechtfertigterweise festgenommen und in sein Heimatland abgeschoben, klagten am Dienstag die Organisatoren des internationalen Seminars „Lateinamerika im Disput“ an. López Rivera war auf dem Weg nach Bolivien, wo er an einem Treffen teilnehmen wollte, das diese Woche in der Stadt Santa Cruz begann, aber er wurde auf dem Flughafen in Panama festgenommen, obwohl er einen gültigen Pass bei sich trug und seine politische Haft in US-Gefängnissen beendet hat.

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro präsentierte in einer von Radio und Fernsehen übertragenen Sendung Beweise für den gegen ihn gerichteten Anschlag vom 4. August.

Einige derer, die in den Anschlag involviert waren, befinden sich noch auf freiem Fuß. Dabei handelt es sich um Rayder Alexander Russo Márquez, wohnhaft in Kolumbien und Osmán Alexis Delgado Tabosky, wohnhaft in den USA. Für beide hat die venezolanische Justiz, laut Telesur, die Auslieferung beantragt. Juan Carlos Monasterios, ein weiterer Beteiligter befindet sich in Haft und hat Einzelheiten über diejenigen bekanntgegeben, die ihn von Kolumbien aus unter Vertrag genommen, ausgebildet und finanziert haben. Er enthüllte außerdem die Beteiligung des venezolanischen Abgeordneten Juan Requesens, der ebenfalls festgenommen wurde.

Die venezolanische Fluggesellschaft Aeropostal nahm gestern ihren Flugbetrieb von Caracas nach Kuba mit drei Flügen pro Woche wieder auf. Der Exekutivpräsident von Aeropostal Alas de Venezuela Eduardo Legaspi zeigte sich bei einer Zeremonie auf dem Internationalen Flughafen José Martí von Havanna erfreut über dieses Wiederaufnahme. Dies gelte auch für sein Personal, Präsident Maduro, den Minister für Tourismus Hipólito Abreu und andere Beamte des Landes.

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