Samstag, 16. Februar 2019
Solidaritätsanzeige

Militärparade in HavannaIch habe heute das Privileg genossen, die beeindruckende Parade und Demonstration zu verfolgen, mit denen unser Volk des 50. Jahrestages der Verkündung des sozialistischen Charakters der Revolution und des Sieges von Playa Girón (Schweinebucht) gedacht hat.

An diesem Tag hat ebenfalls der Sechste Kongress der Kommunistischen Partei von Kuba begonnen.

Ich habe die detaillierten Kommentare und die Musik, Gesten, Gesichter, Intelligenz und das kämpferische Wesen unserer Bevölkerung sehr genossen; Mabelita im Rollstuhl mit ihrem glücklichen Gesicht und die Kinder und Teenager der Theatergruppe „La Colmenita“ mehrfach vervielfacht.

Ollanta HumalaIn Peru ist der Linksnationalist Ollanta Humala als Sieger aus der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen hervorgegangen. Nach Auszählung von gut 64 Prozent der Stimmen liegt der Politiker mit etwas über 28 Prozent der Stimmen mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz. Unklar ist jedoch, mit wem er sich in der Stichwahl messen muss, die am 5. Juni stattfinden soll. Auf dem zweiten Platz liegt momentan Keiko Fujimori, Tochter des derzeit unter anderem wegen Korruption inhaftierten Ex-Präsidenten Alberto Fujimori. Sie liegt mit 22,488 Prozent jedoch nur hauchdünn vor Pedro Pablo Kuczynski, der momentan auf 22,285 Prozent der Stimmen kommt. Die peruanische Wahlbehörde warnte bereits, dass es bis zu einer Woche dauern könnte, das Ergebnis hunderprozentig sicher zu haben.

Cubadebate auf DeutschDas populäre kubanische Internetportal hat heute offiziell eine Version in deutscher Sprache gestartet. Enthalten sind bislang durchwachsene deutsche Übersetzungen der Reflexionen von Fidel Castro sowie mehrere Artikel, die sich vor allem mit der aktuellen imperialistischen Aggression gegen Libyen sowie aktuellen Entwicklungen in Kuba befassen. Damit verfügt das im August 2003 gestartete Portal mittlerweile über acht Sprachversionen, die »im Vorfeld eines neuen Redesigns« der Seite in Betrieb genommen wurden.

Vorsicht radioaktivVorsicht radioaktivDas brasilianische Parlament lässt derzeit wegen des Atomunfalls in Japan die Sicherheit ihrer beiden eigenen Kernkraftwerke in Angra dos Reis überprüfen. Bereits kurz nach Aufnahme der Inspektionen offenbaren sich schwere Verfehlungen der Atomaufsichtsbehörde CNPE (Nationale Kommission für Kernenergie). Besonders gravierend ist die Tatsache, dass das Atomkraftwerk Angra 2 seit zehn Jahren am Netz ist, aber bis heute über keine dauerhafte Betriebsgenehmigung verfügt. »Dies zeigt eindeutig, wie fahrlässig das Thema `nukleare Sicherheit´ in Brasilien behandelt wird. Gerade bei Atomanlagen muss streng darauf geachtet werden, dass alle für die endgültige Betriebsgenehmigung nötigen Auflagen bis zum Betriebsbeginn auch umgesetzt werden. Jede Verschleppung wie jetzt im Fall Angra 2 birgt ein enormes Sicherheitsrisiko für die lokale Bevölkerung«, erklärt Barbara Happe, Brasilienexpertin bei der Umweltorganisation urgewald.

Gedenkdemonstration in Buenos AiresGedenkdemonstration in Buenos AiresZehntausende Menschen haben am Donnerstag (Ortszeit) aus Anlaß des 35. Jahrestages des Militärputsches vom 24. März 1976 auf der Plaza de Mayo im Zentrum der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires demonstriert. Hinter großen Transparenten mit den Bildern der 30 000 während der damals errichteten Militärdiktatur »verschwundenen« und ermordeten Menschen füllten Menschenrechtsorganisationen, politische Organisationen und Studentengruppen den weitläufigen Platz vor dem Regierungspalast, der Casa Rosada.

Während die beschädigten Reaktoren in Japan radioaktiven Rauch ausstoßen und monströs aussehende Flugzeuge und Atom-U-Boote ferngesteuert tödliche Lasten über Libyen abwerfen, einem nordafrikanischen Land der Dritten Welt mit gerade einmal sechs Millionen Einwohnern, erzählte Barack Obama den Chilenen ein Märchen, das denen ähnelte, die ich hörte, als ich vier Jahre alt war: »Die Schühchen drücken mich, die Strümpfe sind mir zu warm; und den Kuß, den du mir gegeben hast, trage ich in meinem Herzen« (aus einem populären Gedicht von José Martí, Anm. d. Übers.).

Venezuelas Präsident Hugo ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez»Es gibt nicht den geringsten Zweifel, daß das, was in Japan mit den dortigen Reaktoren passiert, weltweit die Pläne zur Entwicklung der Kernenergie umwirft«, erklärte Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Dienstag abend (Ortszeit) und kündigte an, den im vergangenen Oktober mit Russland vereinbarten Bau eines eigenen Atomkraftwerks in dem südamerikanischen Land »auf Eis« zu legen. Er habe Energieminister Rafael Ramírez beauftragt, die entsprechenden Vorarbeiten, die sich noch »in einem sehr frühen Stadium« befunden hätten, bis auf weiteres einzustellen, so der venezolanische Präsident am Rande der Unterzeichnung der Gründungsdokumente für ein venezolanisch-chinesisches Gemeinschaftsunternehmen im Bergbau- und Erdölbereich.

Gisela García nimmt Carlos »Emilio« Serpa als Ehrenmitglied in den kubanischen Journalistenverband aufGisela García nimmt Carlos »Emilio« Serpa als Ehrenmitglied in den kubanischen Journalistenverband aufEs ist erst einige Tage her, daß in Havanna zwei Männer vor die Presse traten, die bis dahin als »Wortführer der Dissidenten« bekannt waren. Carlos Serpa war so etwas wie der Sprecher der »Damen in Weiß«, einer Gruppe, die im Westen hochgeschätzt wird und von der EU mit einem mysteriösen »Menschenrechtspreis« subventioniert wurde. Er war einer der »unabhängigen Journalisten«, nannte sich »Direktor der Union Freier Journalisten Kubas«. Nun entpuppte er sich als »Agent Emilio«, Mitarbeiter des kubanischen Innenministeriums. Mit ihm sprach Deisy Francis Mexidor für die kubanische Jugendzeitung »Juventud Rebelde«. Wir veröffentlichen das Interview in einer gekürzten Fassung.

Woher stammst du?


Ich komme aus der Provinz Matanzas, aus Cárdenas, woher auch der Studentenführer José Antonio Echeverría stammte. Ich habe auf der Isla de la Juventud gelebt, wo auch meine Tochter geboren wurde, die jetzt 18 Jahre alt ist.

Junge AktivistInnen der FSLNJunge AktivistInnen der FSLN»Wer kann Zweifel daran haben, dass die Regierung Nicaraguas, die Regierung der Frente Sandinista, die den revolutionären Prozess verteidigte, die den letzten Marines der Yankees in Nicaragua, Somoza, vertrieb. Wer kann Zweifel daran haben, dass wir unsere Prinzipien, unsere Postulate der Expansionspolitik, der Kriegspolitik des Imperiums entgegenstellen. Wir haben diese Politik immer verurteilt und verurteilen sie klipp und klar, ohne Schwanken. Die Vereinigten Staaten brauchen nur die Aktionen des Terrors und der Aggression gegen Nicaragua einstellen. Aber das tun sie nicht. Im Gegenteil, sie bedrohen nach wie vor Nicaragua«, betonte Nicaraguas Präsident Daniel Ortega.

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