Donnerstag, 18. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

„Das Urteil ist für jeden, der sich mit den Verbrechen der Colonia Dignidad beschäftigt hat, nur schwer zu ertragen. Insbesondere für die Opfer in Chile und Deutschland ist es ein Schlag ins Gesicht, dass Hopp straffrei bleiben soll. Umso wichtiger ist es, dass die Bundesregierung umgehend alles ihr Mögliche unternimmt, damit sowohl in Chile als auch in Deutschland endlich mit Nachdruck gegen die Täter ermittelt wird und sowohl anhängige als auch neue Verfahren Priorität genießen. Denn eines zeigt das Urteil glasklar: Durch Abwarten wird nur Straflosigkeit befördert", erklärt Jan Korte, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zur Entscheidung des OLG Düsseldorf, das chilenische Urteil gegen Hartmut Hopp über eine fünfjährige Haftstrafe wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch an 16 Kindern in Deutschland nicht zu vollstrecken.

Als informativ und fruchtbar kann man das Treffen beschreiben, das Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrates, am Montagmorgen während seines Besuchs in der Zentrale von Google in dieser Stadt unterhielt.

Führungskräfte verschiedener Unternehmen des Sektors Informationstechnologie und Kommunikation, die dem Gastgeberland angehören, bezeigten dem Präsidenten besonderes Interesse an den Möglichkeiten des kubanischen Marktes sowie an den Entwicklungsperspektiven der karibischen Nation.

Venezuelas Minister für Kommunikation und Information, Jorge Rodríguez, berichtete über die Festnahme von drei Personen, die an dem Versuch beteiligt waren, Präsident Nicolás Maduro am 4. August zu ermorden.

Es handelt sich um einen der Anführer des gescheiterten Attentats, Henryberth Rivas, alias „Morfeo“; sowie Angela Lizbeth Exposito Carrillo, alias „La Perrera“ und den Oberst im Ruhestand Ramón Velasco, mit Spitznamen „Corocoro“, die am 22. September durch staatliche Sicherheitsbehörden gefangen genommen wurden.

„Die Androhung neuer Maßnahmen, eventuell auch militärischer Aktionen, gegen Venezuela durch US-Außenminister Mike Pompeo ist besorgniserregend und darf von der Bundesregierung nicht kommentarlos hingenommen werden. In Südamerika droht inzwischen ein militärischer Konflikt, der einen Teil der Region ins Chaos stürzen würde“, sagt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez empfing am Donnerstag den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im US-Senat, den republikanischen Senator für Tennessee Robert Corker, der sich in Begleitung zweier Berater in Kuba aufhält.

„Land!“, ruft der Seefahrer am Bug (...) oh, welch unsagbare Freude sind die Ufer meiner Heimat (...) zur Erde zurückzukommen, wo ich meine Seele habe und euch zu sagen, dass ich endlich komme und dass ich, als ich abwesend war, sie nicht einen Tag, einen Augenblick lang vergessen habe“.

Rückkehr in die Heimat ist der Titel dieses Gedichts des venezolanischen Schriftstellers Juan Antonio Pérez Bonalde, das zu seinem 1877 veröffentlichten Buch „ Estrofas“ gehört. Der Dichter beschreibt darin seine Rückkehr nach Caracas, seiner Heimat.

Es war die Chronik einer angekündigten Entscheidung: Der Bundesrichter Claudio Bonadío stellte die Expräsidentin Cristina Fernández de Kirchner unter Anklage, Anführerin einer illegalen Vereinigung zu sein, die Schmiergelder von Unternehmern einfordert, die mit öffentlichen Arbeiten verbunden sind.

Wie man weiß, ist dies kein Einzelfall. Es gibt eine Kapitulation der Judikative vor der Rechten. Gerichtsverfahren gegen progressive Führer der Region sind im Voraus manipuliert

Viele Zeitungsseiten und Sendeminuten widmen die westlichen Konzernmedien in diesen Tagen dem Thema »Nine-Eleven«. Ein anderer 11. September kommt deutlich seltener vor: Am 11. September 1973 putschten in Chile von der CIA angeleitete Generäle gegen die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Salvador Allende. Die folgende Diktatur ließ Tausende Sozialisten, Kommunisten und andere Demokraten foltern und ermorden und machte aus dem Land bis 1990 ein Experimentierfeld für einen neoliberalen Umbau der Wirtschaft und die Zerstörung der sozialen Errungenschaften der Schaffenden. Nun drohen die USA immer unverhohlener mit einer direkten Invasion Venezuelas.Im Mai berichtete Präsident Nicolás Maduro, hochrangige USA-Diplomaten hätten sich an einer Verschwörung gegen sein Land beteiligt. Maduros Anklagen wurden von der Washingtoner Regierung genauso ignoriert, wie von den USA-Konzernmedien. Bis zum 9. September, als die »New York Times« titelte: »Trump-Administration besprach Putschpläne mit aufständischen venezolanischen Offizieren«

Die Vizepräsidentin des kubanischen Staats- und Ministerrat Inés María Chapman Waugh empfing am Montag die Ministerin für Auswärtige Beziehungen und Regionale Integration Ghanas Shirley Ayorkor Botchwey, die sich zu einem offiziellen Besuch in Kuba aufhält.

Bei dem Treffen, das in einer herzlichen Atmosphäre stattfand, sprach man über den Stand der bilateralen und historischen Beziehungen, die beide Länder vereinen. Man erinnerte sich auch an die Freundschaft zwischen dem historischen Führer der Revolution Fidel Castro und dem Premierminister der Republik Ghana Kwame Nkrumah. Außerdem wurden Themen der internationalen Agenda behandelt.

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.