Montag, 15. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Die Zusammenkunft in Costa Rica brachte keinen Frieden und konnte nicht zum Frieden führen. Die Bevölkerung von Honduras befindet sich nicht im Krieg, nur die Putschisten setzen die Waffen gegen sie ein. Von ihnen müsste die Einstellung ihres Krieges gegen das Volk gefordert werden. So eine Versammlung zwischen Zelaya und den Putschisten dient nur dazu, den verfassungsmäßigen Präsidenten zu demoralisieren und die Energien des honduranischen Volkes aufzubrauchen.

Das Südkommando der Vereinigten Staaten ist in den Putsch vom 28. Juni in Honduras verwickelt, die Strukturen des Imperiums haben sich auch durch den Amtsantritt von Barack Obama nicht verändert. Das erklärte Boliviens Präsident Evo Morales bei einer Pressekonferenz zum Abschluß eines kurzen Besuchs in Uruguay.

Die Länder Lateinamerikas waren dabei, im Rahmen einer relativ verfassungsmäßigen Ordnung gegen die schlimmste Finanzkrise der Geschichte zu kämpfen.

Als US-Präsident Barack Obama in Moskau zu Besuch war, um dort lebenswichtige Themen bezüglich der Atomwaffen zu behandeln, und dort erklärte, dass Manuel Zelaya der einzige verfassungsmäßige Präsident von Honduras sei, agierten die extreme Rechte und die Falken in Washington, damit jener eine erniedrigende Vergebung für die ihm von den Putschisten zugeschriebenen Gesetzwidrigkeiten aushandele.

In der Reflexion, die ich vor drei Tagen, am Donnerstag, 25. Juni, geschrieben habe, sagte ich: „Wir wissen nicht, was in dieser Nacht oder morgen in Honduras geschehen wird, aber die mutige Haltung Zelayas wird in die Geschichte eingehen.“

Zwei Absätze zuvor hatte ich darauf hingewiesen: „Was dort vor sich geht, wird eine Prüfung für die OAS und für die gegenwärtige US-Administration sein.“

Ich mache eine Pause in der Arbeit über eine historische Episode, an der ich seit zwei Wochen seitze, um mich mit dem verfassungsmäßigen Präsidenten von Honduras, José Manuel Zelaya, zu solidarisieren.

Als ich gestern abend genau die Rede von Obama an der muslimischen Universität Kairo analysierte, trafen Agenturmeldungen mit der merkwürdigen Information ein, dass zwei über 70 Jahre alte Personen im Ruhestand unter der Anklage festgenommen worden sind, 30 Jahre lang für die kubanische Regierung spioniert zu haben. Fast alle wichtigen westlichen Nachrichtenagentur, acht von ihnen, verbreiteten die Nachricht.

Nach jahrzehntelanger Herrschaft der rechten und reaktionären Kräfte hat am Montag in El Salvador Mauricio Funes von der Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí die Präsidentschaft des mittelamerikanischen Landes übernommen. Er hatte die Präsidentenwahl im März vor dem Kandidaten der rechten Regierungspartei Arena, Rodrigo Avila, gewonnen.

»Aló Presidente« hat seine Übertragungen am 23. Mai 1999 begonnen. Dieses Jahr war Chávez an diesem Tag anlässlich der Feierlichkeiten zum 187. Jahrestag der Schlacht von Pichincha in Ecuador. Morgen beginnen die Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum des Programms.

Der Fall Hugo Chávez ist in der Politikgeschichte außergewöhnlich. Andere Persönlichkeiten sind dank der Printmedien, dank Rundfunk oder Fernsehen berühmt und gefeiert geworden. Aber nie zuvor hat eine revolutionäre Idee ein Massenmedium so wirksam genutzt. Im Fall des heroischen Kampfes der Bolivarianischen Revolution hätten der Imperialismus und die Oligarchie mit ihrer fast absoluten Kontrolle über die Massenmedien, mit ihren Verleumdungen und Lügen, die Revolution in Venezuela ohne dieses Programm zerstört.

Als ich am Sonntag der Reflexion über Haiti den letzten Schliff gab, hörte ich im Fernsehen die Gedenkfeier zur Schlacht von Pichincha, die vor 187 Jahren, am 24. Mai 1822, in Ecuador stattgefunden hat. Die zur Gestaltung der Veranstaltung verwendete Musik war sehr schön und ansprechend.

Ich betrachtete eine ganze Weile die prächtigen Uniformen jener Zeit und andere Details der Gedenkfeier.

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