Mittwoch, 17. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Der Widerstand geht weiterFrühestens am Dienstag wird es ein Ende der durch den Putsch vom 28. Juni ausgelösten Krise in Honduras geben. Früher will der Sekretär des Kongresses, Ramón Velásquez, das durch die Unterhändler des rechtmäßigen Präsidenten, Manuel Zelaya, und der Putschisten ausgehandelte Abkommen nicht dem honduranischen Parlament zur Ratifizierung übergeben. Als es am Tag des Staatsstreiches darum gegangen war, dem Putsch einen scheinbare Legitimität zu verleihen, brauchten die Abgeordneten nur zwei Stunden, um sich zu einer Sondersitzung zu versammeln.

Tegucigalpa. Die Nationale Widerstandsfront gegen den Staatsstreich erklärt gegenüber der Bevölkerung von Honduras und der internationalen Gemeinschaft angesichts der bevorstehenden Unterzeichnung der Verhandlungsvereinbarung zwischen den Vertretern des legitimen Präsidenten Manuel Zelaya Rosales und den Vertretern des De-facto-Regimes:

Vor wenigen Tagen haben sich in unserem Land bedeutende Ereignisse zugetragen.

Am 28. Oktober, morgens um 7.30 Uhr, waren genau 50 Jahre vergangen, seitdem Camilo Cienfuegos körperlich verschwunden ist. Das traurige Ereignis passierte an einem stürmischen Tag bei Einbruch der Dunkelheit, als er in einem Sportflugzeug auf nördlicher Route von Camagüey in die Hauptstadt geflogen ist.

Widerstand in Honduras bleibt auf der StraßeDer rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, und der seit dem Putsch vom 28. Juni herrschende Diktator Roberto Micheletti haben das honduranische Parlament aufgerufen, in einer Sondersitzung das zwischen beiden Seiten geschlossene Abkommen zu ratifizieren und Zelaya wieder in sein Amt einzusetzen. Micheletti lehnte einen sofortigen Rücktritt jedoch ab. Er halte es für seine "Pflicht", den Posten nicht zu räumen, solange der Kongress keine Entscheidung getroffen habe.

Verhandlungsdelegationen in TegucigalpaRoberto Micheletti, der am 28. Juni an die Macht geputschte Diktator von Honduras, ist offenbar bereit, die Regierung wieder an den rechtmäßigen Präsidenten Manuel Zelaya zurückzugeben. In einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender des zentralamerikanischen Landes ausgestrahlten Erklärung sagte Micheletti, er habe die Unterzeichnung eines Abkommens autorisiert, auf das sich offenbar die Verhandlungsdelegationen der Putschisten und der verfassungsmäßigen Regierung geeinigt haben. Die Wiedereinsetzung Zelayas solle durch das Parlament beschlossen werden, nachdem der Oberste Gerichtshof zuvor einen entsprechenden Beschluß gefasst hat.

Die Welt gegen die BlockadeDie Welt gegen die BlockadeDie UN-Vollversammlung in New York hat heute zum achtzehnten Mal in Folge die Blockade Cubas durch die USA verurteilt. Eine von der kubanischen Regierung eingebrachte Resolution wurde von 187 Staaten unterstützt, nur drei stimmten dagegen. Damit ist die US-Administration in ihrem Beharren auf der Blockade nach wie vor weltweit fast vollständig isoliert.

Während der Durchführung des siebten Gipfeltreffens der ALBA, das in Cochabamba, einer historischen Region Boliviens, stattgefunden hat, konnte man merken, wie reich die Kultur der lateinamerikanischen Länder ist und  welche Sympathien der Gesang, der Tanz, die Trachten und die ausdrucksvollen Gesichter der Menschen aller Ethnien, Farben und Nuancen, der Indígenas, Schwarzen, Weißen und Mestizen, bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erwecken.  Dort  wurden Jahrtausende der Menschengeschichte und eine reiche Kultur präsentiert, die die Entschlossenheit verständlich machen, mit der die Führer mehrerer Länder der Karibik und Mittel- und Südamerikas dieses Gipfeltreffen einberufen hatten.

Parteiführung der UDParteiführung der UDMit der Veröffentlichung des entsprechenden Beschlusses im Amtsblatt, der »Gaceta Oficial«, hat das Regime der Putschisten heute die Suspendierung der Grundrechte in Honduras aufgehoben, Wochen nachdem die Aufhebung des Ausnahmezustandes von Putschistenchef Roberto Micheletti angekündigt worden war. Kurz darauf konnte auch der von den Putschisten am 28. September geschlossene Rundfunksender Radio Globo seinen Sendebetrieb wieder aufnehmen, wenn auch unter Bedingungen der »Selbstzensur«, wie der Journalist David Romero mitteilte.

ALBA-Gipfel in CochabambaALBA-Gipfel in CochabambaIm bolivianischen Cochabamba ist am Samstag das siebte Gipfeltreffen der Bolivarischen Allianz für die Völker unseres Amerikas (ALBA) zu Ende gegangen. Boliviens Präsident Evo Morales hatte zu dem Treffen der antiimperialistischen Staatengemeinschaft seine Amtskollegen aus den übrigen acht Mitgliedsstaaten des 2004 auf Initiative von Kuba und Venezuela gegründeten Bündnisses begrüßen können.

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