22 | 05 | 2019

Venezuela aktuellVenezuela aktuellDie Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela wendet sich erneut an das Land, um ihrer Pflicht nachzukommen, umgehend über die Entwicklung des Gesundheitszustandes des Präsidenten, Comandante Hugo Chávez, zu informieren.

Der allgemeine Gesundheitszustand des Präsidenten ist zum jetzigen Zeitpunkt stabil, nachdem bei ihm gestern, am Montag, 17. Dezember, eine Infektion der Atemwege diagnostiziert wurde, deren Behandlung das medizinische Team sogleich aufnahm und die unter Kontrolle gebracht wurde.

Gründung des ecuadorianischen Vorbereitungskomitees in CuencaGründung des ecuadorianischen Vorbereitungskomitees in CuencaIn Ecuador ist Anfang Dezember das Nationale Vorbereitungskomitee für die Weltfestspiele der Jugend und Studenten gegründet worden, die im Dezember 2013 in dem südamerikanischen Land stattfinden sollen. An dem Treffen in Cuenca nahmen die Kommunistische Jugend JCE, die Sozialistische Jugend JSE, verschiedene Teilorganisationen der Bewegung Alianza País von Präsident Rafael Correa, die Nationale Bauernkoordination Eloy Alfaro und andere Vereinigungen teil.

Rafael CorreaRafael CorreaEcuadors Präsident Rafael Correa geht als klarer Favorit in das Wahljahr 2013. Einer vom lateinamerikanischen Fernsehsender TeleSur zitierten Umfrage des Instituts Perfiles de Opinión zufolge wollen bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Februar 62,8 Prozent der Befragten dem Amtsinhaber ihre Stimme geben. Die übrigen sieben Kandidaten kommen zusammen nicht einmal auf 30 Prozent. Der Vorsprung Correas vor seinem »stärksten« Herausforderer, dem Unternehmer Guillermo Lasso, beträgt demnach derzeit 50 Punkte. Ihn würden 10,7 Prozent der Befragten wählen. Auf dem dritten Platz liegt Expräsident Lucio Gutiérrez mit 4,1 Prozent.

Oscar FigueraOscar FigueraBei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz im Gebäude ihres Zentralkomitees hat die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) am Montag die Ergebnisse der gestrigen Regionalwahlen als großen Sieg gefeiert. 20 der 23 Regionalregierungen werden künftig von der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) und ihren Verbündeten geführt. »Das Volk hat sich erneut für den Veränderungsprozess ausgesprochen«, hob Parteichef Oscar Figuera dieses Resultat hervor. Speziell spiegele das Ergebnis die Anerkennung und Zuneigung von weiten Teilen der Bevölkerung für den erkrankten Staatschef Hugo Chávez wider, so Figuera.

Venezuela ist rotVenezuela ist rotWahlergebnisse auf der Homepage des CNE: Hier klicken

20 der 23 Bundesstaaten Venezuelas werden in den kommenden Jahren von der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas regiert, fünf mehr als bislang. Wie die Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, soeben mitteilte, gewannen die sozialistischen Kandidaten die Abstimmung in Anzoátegui, Apure, Aragua, Barinas, Carabobo, Cojedes, Delta Amacuro, Falcón, Guarico, Merida, Monagas, Portuguesa, Sucre, Táchira, Trujillo, Vargas, Yaracuy, Zulia und Nueva Esparta. In Amazonas und Bolívar sind die vorliegenden Ergebnisse noch nicht unumkehrbar. Die Tendenz deutet aber auch in Bolívar auf einen Sieg der PSUV hin, während Amazonas wohl an die Rechte geht. Oppositionelle Kandidaten gewannen lediglich in Lara und in Miranda.

Elías JauaElías JauaOhne nennenswerte Zwischenfälle sind die Regionalwahlen in Venezuela zu Ende gegangen. Die letzten Wahllokale schliessen in diesen Minuten. Als Sprecherin des Nationalen Wahlrats (CNE) forderte dessen Direktorin Sandra Oblitas, nun in Ruhe das erste offizielle Bulletin ihrer Behörde abzuwarten. Dieses werde veröffentlicht, sobald die Tendenz »unumkehrbar« sei.

Evo Morales, Nicolás Maduro und Manuel Zelaya am Samstag in CaracasEvo Morales, Nicolás Maduro und Manuel Zelaya am Samstag in CaracasMit einer Festveranstaltung auf der Plaza Bolívar im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben hochrangige Vertreter der Mitgliedsstaaten am Samstag den achten Jahrestag der Gründung der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) begangen. Zu der Zeremonie waren unter anderem Boliviens Präsident Evo Morales und der 2009 durch einen Putsch gestürzte honduranische Staatschef Manuel Zelaya angereist. Ecuador war durch Außenminister Ricardo Patiño vertreten, Kuba hatte Miguel Díaz Canel geschicht, der Hochschulminister seines Landes ist und dem Politbüro der KP Kubas angehört. Auch die anderen Mitgliedsstaaten der ALBA waren hochrangig vertreten. Telefonisch aus Havanna übermittelte Venezuelas Wissenschaftsminister Jorge Arreaza Grüße von Präsident Hugo Chávez, der sich dort von seiner Krebsoperation erholt. Dessen Genesung schreite stetig voran, so der Minister.

Toque de dianaToque de dianaIn Venezuela haben mit der traditionellen Fanfare »Toque de diana« die Regionalwahlen begonnen, bei denen die Menschen in 23 Bundesstaaten des südamerikanischen Landes über ihre Gouverneure und die Zusammensetzung der Regionalparlamente entscheiden. Mehr als 17,4 Millionen Menschen sind aufgerufen, ab 6.00 Uhr Ortszeit (11.30 Uhr MEZ) ihre Stimme in einem der 12.748 Wahllokale abzugeben.

Hugo Chávez, Fidel Castro und Evo MoralesHugo Chávez, Fidel Castro und Evo MoralesBrief des Comandante Fidel Castro an Nicolás Maduro, verlesen auf der Gedenkveranstaltung zum 8. Jahrestag der Gründung der ALBA am 15. Dezember 2012

Lieber Nicolás Maduro,

aus Anlass der Jahrestage, die ihr heute feiert, möchte ich das folgende ausdrücken:

Die Abwesenheit des von mehr als acht Millionen Venezolanern gewählten Präsidenten bewegt uns alle.

Ich habe Hugo Chávez vor genau 18 Jahren kennengelernt. Irgendjemand hat ihn nach Kuba eingeladen, und er hat die Einladung angenommen. Er hat mir erzählt, dass er die Idee hatte, um ein Gespräch mit mir zu bitten. Ich war weit davon entfernt mir vorzustellen, dass diese von den Nachrichtenagenturen als Putschisten bezeichneten Militärs, die über Jahre mit solcher Diskretion ihre Ideen ausgesät hatten, eine ausgewählte Gruppe von bolivarischen Revolutionären war. Ich erwartete Chávez am Flughafen, brachte ihn zum Ort seiner Unterkunft und unterhielt mich mehrere Stunden lang mit ihm, um Ideen auszutauschen.

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