Samstag, 16. Februar 2019
Solidaritätsanzeige

Hugo ChávezInmitten einer neuen Welle von Gerüchten um seinen Gesundheitszustand hat sich Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Sonntag erneut über das staatliche Fernsehen VTV an die Bevölkerung gewandt. In der aus Havanna übertragenen Sondersendung verlas Chávez zunächst den ärztlichen Bericht, dervon einer allgemeinen Erholung und einem guten Gesundheitszustand des Patienten berichtet. Chávez kündigte an, in der kommenden Woche nach Venezuela zurückzukehren und sich einer neuen Strahlentherapie unterziehen werde.

Rafael Correa am 8. März 2012Bei einer Grosskundgebung aus Anlass des Internationalen Frauentages hat Ecuadors Präsident Rafael Correa am Donnerstag (Ortszeit) die versammelte Menge befragt, ob er trotz des Ausschlusses Kubas an dem im April im kolumbianischen Cartagena stattfindenden Amerika-Gipfeltreffen teilnehmen solle. In der Menge, die sich auf der Plaza de la Independencia im Zentrum der Hauptstadt Quito versammelt hatte, entdeckte Correa eine grosse kubanische Fahne. »Da ich hier die Fahne Kubas sehe, möchte ich mich bei euch erkundigen«, rief Correa den Menschen zu. »Wir haben gefordert, dass Kuba am nächsten Amerika-Gipfel teilnehmen soll und die seit 50 Jahren gegen Kuba aufrechterhaltene verbrecherische Blockade diskutiert wird, ebenso wie der verbrecherische kolonialistische Prozess der Islas Malvinas (Falkland Islands).«

Yasuni-ITTDurch im Internet zugängliche Pressemeldungen von Nachrichtenagenturen wie der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) wurde am 2. März dieses Jahres verlautbart, dass die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Frau Ursula Heinen-Esser (CDU), mitgeteilt habe, dass die Regierung von Ecuador das Angebot der Bundesregierung, Finanzmittel für Yasuní direkt an Ecuador zu überweisen, ausgeschlagen hätte.

Juan Manuel Santos und Raúl Castro in HavannaIst Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos extra nach Kuba gekommen, um das mitzuteilen? Nach Begegnungen mit dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro und mit seinem venezolanischen Amtskollegen Hugo Chávez in Havanna erklärte Santos dem Internetportal Cubadebate zufolge am Mittwoch abend (Ortszeit) in Havanna, dass Kuba nicht an dem im kommenden Monat im kolumbianischen Cartagena stattfindenden »Gipfeltreffen der Amerikas« teilnehmen werde, weil es darüber »keinen Konsens« gäbe. »Wir haben detailliert das Thema der Beteiligung Kubas an dem Gipfeltreffen in Cartagena analysiert. Wie wir von Anfang an gesagt haben, ist dies ein Thema, zu dem ein Konsens notwendig ist, und diesen Konsens haben wir leider nicht erreicht.«

Raúl Castro und Abel PrietoNach 15 Jahren gibt es einen Wechsel an der Spitze des kubanischen Kulturministeriums. Der bisherige Amtsinhaber Abel Prieto wird künftig Berater des Präsidenten Raúl Castro. Neuer Kulturminister wird Prietos bisheriger Stellvertreter Rafael Bernal Alemany. Das meldete die Tageszeitung »Granma«.

Institut für Genetik und Biotechnologie (CIGB) in HavannaKubanische Mediziner werden noch in diesem Jahr damit beginnen, einen von ihnen entwickelten therapeutischen Impfstoff in klinische Studien an einer ausgewählten Gruppe von Patienten zu testen. Das kündigte der Direktor des angesehenen kubanischen Instituts für Genetik und Biotechnologie (CIGB) in Havanna, Gerardo Guillén, an. Die vorläufigen Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen haben die Mediziner am Montag während des noch bis zum 8. März in der kubanischen Hauptstadt tagenden internationalen Fachkongresses Biotecnología 2012 vorgestellt. Der Kongress gilt als einer der wichtigsten dieser Art weltweit.

Chávez-Anhänger in San José de Cotiza. Foto: GlobovisiónBei einer Wahlkampfveranstaltung der venezolanischen Opposition in San José de Cotiza, einem bevölkerungsreichen Viertel in der Hauptstadt Caracas, ist es am Sonntag (Ortszeit) zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Regierungsgegnern und mutmaßlichen Unterstützern von Präsident Hugo Chávez gekommen. Auch Schüsse fielen, ein Mann wurde Angaben der Generalstaatsanwaltschaft zufolge verletzt. Während die Opposition Mitglieder der regierenden Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) als Angreifer ausmachte, erklärte Innenminister Tareck El Aissami, die Zusammenstösse seien vom zivil gekleideten aber bewaffneten Begleitschutz von Henrique Capriles Radonski provoziert worden. Der Präsidentschaftskandidat der Opposition hatte einen »Rundgang« in dem Viertel unternommen, ohne diesen zuvor mit den zuständigen Behörden zu koordinieren. Das sei jedoch üblich, um derartige Zwischenfälle zu verhindern, kritisierte El Aissami.

Baustelle für Angra 3 bei Rio de Janeiro. Foto: DivulgaçãoDie Genehmigung des in Brasilien geplanten neuen Atomkraftwerkes Angra 3 erfolgte aufgrund einer fehlerhaften und unvollständigen Sicherheitsanalyse. Dies belegt eine aktuelle Studie, die die Umweltschutzorganisationen Urgewald und Greenpeace heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz vorgestellt haben. So wurde die technische Sicherheitsüberprüfung auf Grundlage von Daten eines nicht baugleichen Atomkraftwerkes erstellt. Schon bekannte Risikofaktoren wie Erdrutschgefahr und Flugzeugabstürze wurden in der Genehmigung nicht oder nur unzureichend betrachtet. Trotzdem plant die deutsche Bundesregierung, den Bau von Angra 3 mit einer Bürgschaft über rund 1,3 Milliarden Euro zu unterstützen.

Herzliche Verabschiedung des Präsidenten am Freitag in Caracas. Foto: chavezcandanga / flickr.comDie kubanischen Ärzte des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez haben sich zufrieden mit dem Verlauf der Operation gezeigt, der sich der Politiker am Montag in Havanna unterziehen musste. Zuvor war bei einer Untersuchung eine »Veränderung« an der Stelle seines Körpers entdeckt worden, an der ihm im vergangenen Jahr ein bösartiger Tumor entfernt worden war. Wie aus einem offiziellen Kommuniqué hervorgeht, das Venezuelas Vizepräsident Elías Jaua am Dienstag (Ortszeit) vor dem Parlament in Caracas verlas, konnte die diagnostizierte Läsion im Beckenbereich vollständig entfernt werden. Es habe keinerlei Komplikationen gegeben, der Patient erhole sich angemessen. In Kürze sollen die Ergebnisse der durchgeführten Gewebeuntersuchung bekanntgegeben werden. Erst dann könne über die notwendige weitere Behandlung des venezolanischen Staatschefs entschieden werden.

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