Montag, 10. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Hugo ChávezEine neue Umfrage bestätigt die Favoritenrolle des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez bei den Wahlen am 7. Oktober. Wie das Institut North American Opinion Research (NAOR) zwischen dem 26. März und dem 4. April ermittelte, führt Chávez derzeit mit 21 Prozentpunkten vor dem Oppositionsvertreter Henrique Capriles.

Ich habe Obama auf dem berühmten “Gipfeltreffen” recht gut beobachtet. Die Müdigkeit überwältigte ihn manchmal, ohne Absicht fielen ihm die Augen zu, aber ab und zu schlief er mit offenen Augen.

In Cartagena versammelte sich nicht ein Syndikat schlecht informierter Präsidenten, sondern die offiziellen Vertreter von 33 Ländern dieser Hemisphäre, dessen große Mehrheit Antworten auf wirtschaftliche und soziale Problematiken von großer Tragweite fordern, die der Region mit der größten Ungleichheit der Welt bezüglich der Verteilung des Reichtums zu schaffen machen.

Maduro in der Sendung ContragolpeVenezuelas Außenminister Nicolás Maduro hat sich am Montag (Ortszeit) im staatlichen Fernsehen VTV für Äußerungen entschuldigt, durch die er Venezuelas Homosexuelle beleidigt hatte. Während der Gedenkveranstaltungen zum zehnten Jahrestag des Putsches gegen Präsident Hugo Chávez am 11. April 2002 hatte er im Zusammenhang mit den damaligen Angriffen auf die kubanische Botschaft in Caracas für die faschistischen Aggressoren auch den Begriff »Mariconsones« verwandt, eine vulgäre und beleidigende Bezeichnung für Schwule. Daraufhin hatten ihn Oppositionsmedien der Homophobie bezichtigt.

Cristina Fernández de KirchnerArgentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hat heute dem Parlament des südamerikanischen Landes einen Gesetzentwurf zugeleitet, das den Erdölsektor der argentinischen Wirtschaft zum »öffentlichen nationalen Interesse« erklärt und 51 Prozent der Aktien des Ölkonzerns YPF enteignet. Betroffen von der Massnahme ist der spanische Konzern Repsol, der 1991 bei der Privatisierung des Konzerns unter der Regierung Menem 95 Prozent und acht Jahre später die restlichen fünf Prozent übernahm. Per Dekret verfügte Fernández zudem die sofortige Übernahme der Kontrolle über den Konzern durch den Staat.

Kolumbiens Präsident Santos begrüßt einen sportlichen ObamaIch war heute erstaunt über die Rede von José Miguel Insulza in Cartagena. Ich dachte, dass derjenige, der im Namen der OAS sprach, es zumindest übernehmen würde, die Achtung der Souveränität jener Länder dieser Hemisphäre zu verlangen, die während Jahrhunderten durch die Kolonialmächte kolonisiert und grausam ausgebeutet worden sind. Warum hat er kein einziges Wort über die Malvinas (Falklandinseln) verloren und auch nicht die Achtung der souveränen Rechte der Brudernation Argentinien gefordert?

Amerika-Gipfel in CartagenaObama, der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten - ohne Zweifel intelligent, gut ausgebildet und die Kommunikation gut beherrschend -, ließ viele Leute glauben, dass er ein Nacheiferer von Abraham Lincoln und Martin Luther King sei.

Vor fünf Jahrhunderten und unter Anwendung der Konzepte jener Zeit teilte eine päpstliche Bulle zwei kleinen und kriegerischen Königreichen der Iberischen Halbinsel rund 40 Millionen Quadratkilometer Land, Binnengewässer und Küsten zu. Engländer, Franzosen, Holländer und andere bedeutende Feudalstaaten wurden von der Verteilung ausgeschlossen. So wurden bald unendliche Kriege ausgelöst, Millionen Afrikaner wurden während vier Jahrhunderten zu Sklaven gemacht und die autochthonen Kulturen, einige von diesen fortgeschrittener als die von Europa selbst,  wurden vernichtet. 

Kolumbiens Präsident Santos beim GipfeltauftaktObwohl die Mitgliedsstaaten der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) auf einen offiziellen Boykott des Amerika-Gipfels wegen des Fehlens Kubas im kolumbianischen Cartagena verzichtet hatten, fand das Treffen der Staats- und Regierungschefs am Samstag abend (Ortszeit) fast ohne deren Staatschefs statt. Von den größeren ALBA-Mitgliedern war lediglich Boliviens Präsident Evo Morales anwesend. Ecuadors Staatschef Rafael Correa hatte seine Teilnahme bereits im Vorfeld abgesagt, um gegen die Ausladung Havannas zu protestieren. Hugo Chávez entschuldigte sich mit Verweis auf ärztlichen Rat und flog am Samstag zur Fortsetzung seiner Strahlentherapie nach Havanna. Am Samstag nachmittag hatte dann überraschend auch Nicaraguas Präsident Daniel Ortega seine Teilnahme ohne offizielle Begründung abgesagt, zugleich jedoch seine Beteiligung an einer Kuba-Solidaritätskundgebung in Managua angekündigt.

Kolumbiens Außenministerin María Ángela HolguínSchon bei den Beratungen der Außenminister des Kontinents beim Amerika-Gipfel im kolumbianischen Cartagena hat sich am Donnerstag (Ortszeit) gezeigt, dass sich die Zeiten geändert haben. Die USA und Kanada stehen isoliert praktisch allen anderen Ländern gegenüber. 32 der 34 teilnehmenden Staaten forderten ein Ende der Ausgrenzung Kubas von den Treffen, nur Washington und Ottawa widersetzten sich dem Ansinnen. Das gleiche Bild zeigte sich bei der Frage der Islas Malvinas (Falklandinseln). Auch hier widersetzten sich nur die beiden nordamerikanischen Regierungen einer Unterstützung der Forderung Argentiniens nach einem Ende des britischen Kolonialismus.

Flugblatt zur Kundgebung am 21. April in BerlinNach 60 Jahren innerer Kämpfe in Kolumbien, die uns mehr als fünf Millionen Vertriebene, die Kriminalisierung des sozialen Protesten, die Überfüllung der Gefängnisse mit mehr als 7.000 politischen Gefangenen und die Unterdrückung von Gewerkschaftern, Studenten, Journalisten und schutzlosen Menschen in den verarmten Gebieten Kolumbiens gebracht haben, rufen wir die Gesamtheit der kolumbianischen Bevölkerung und deren Organisationen, alle Menschen in diesem Lande oder anderswo, die wie wir auch für eine wahre Demokratie, für den Frieden und für die soziale Gerechtigkeit auftreten, auf, mit uns zusammen an der Kundgebung teilzunehmen.

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