Samstag, 23. Februar 2019
Solidaritätsanzeige

Mahnwache vor Venezuelas Konsulat in MünchenDie bürgerliche Presse in Deutschland hetzt auch nach dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez gegen den bolivarischen Prozess. So heisst es im »Handelsblatt«, dem verbliebenen Leib- und Magenblatt der Spekulanten: »Venezuelas Präsident Hugo Chávez ist heute Nacht im Alter von 58 Jahren an Krebs gestorben. Das ist menschlich tragisch, doch politisch gibt es keinen Anlass für Sentimentalität: Das Ableben des aggressiven Anti-Amerikaners bedeutet für sein Land die Chance auf einen Neuanfang.«

Demgegenüber trauern Linke in Deutschland um den verstorbenen Comandante. Die Vorsitzenden der Linkspartei, Katja Kipping und Bernd Riexinger, und der Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Gregor Gysi, erklärten: »Mit Hugo Chávez verlieren Venezuela, Lateinamerika und die Linke in aller Welt einen unerschrockenen Verfechter für eine neue, gerechtere Welt. Entschlossen hat er sich für die Verwirklichung seiner Vision von dieser besseren Welt eingesetzt, seiner Vision vom Sozialismus im 21. Jahrhundert.

Kommunistische Partei LuxemburgsKommunistische Partei LuxemburgsLiebe Genossen,

mit tiefer Trauer haben die luxemburgischen Kommunisten vom Ableben des Comandante Presidente Hugo Chávez Kenntnis genommen. Im Namen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Luxemburgs möchten wir Euch, den Kommunisten und allen Revolutionären Venezuelas, dem Volk des bolivarischen Venezuela, und den Angehörigen des Comandante unser tiefstes Mitgefühl und unsere brüderlichen solidarischen Grüße in dieser schweren Stunde übermitteln.

Trauer um Hugo ChávezTrauer um Hugo ChávezDer am gestrigen Dienstag verstorbene venezolanische Präsident Hugo Chávez wird am Freitag in einer offiziellen Staatszeremonie beigesetzt. Das kündigte der Außenminister des südamerikanischen Landes, Elías Jaua, an. Zunächst wird der Leichnam des gestern um 16.25 Uhr Ortszeit dem Krebsleiden erlegene Comandante in die Militärakademie Venezuelas überführt, wo er aufgebahrt werden soll. Derzeit werde die genaue Route vom Militärkrankenhaus dorthin geprüft, damit das Volk Chávez auf seinem letzten Weg begleiten und am Paseo Los Próceres, auf dem sonst Militärparaden stattfinden, empfangen kann. Erwartet werden am Freitag auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs vor allem aus Lateinamerika, um von Hugo Chávez Abschied zu nehmen.

Wo der Comandante dann endgültig beigesetzt werden soll, werde ebenfalls in den nächsten Stunden bekanntgegeben, so Jaua. Aus Kreisen der Anhänger des verstorbenen Präsidenten wurde bereits die Forderung laut, ihn in den Panteón Nacional, die nationale Ruhmeshalle, zu überführen. Dort ruhen auch die sterblichen Reste des Nationalhelden Simón Bolívar und anderer großer Persönlichkeiten Venezuelas.

Kommunistische Partei VenezuelasKommunistische Partei VenezuelasDas Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Venezuelas möchte voll tiempfempfundenem Schmerz angesichts des physischen Verschwindens unseres Präsidenten Hugo Rafael Chávez Frías, des unangefochtenen Anführers des bolivarischen Prozesses in Venezuela, Lateinamerika und der Welt, seine feste Überzeugung ausdrücken, dass die Banner des Kampfes um die sozialistische Revolution und die revolutionäre Volkseinheit erhoben bleiben werden.

Hugo ChávezHugo ChávezDer Comandante der Bolivarischen Revolution ist tot. In einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender Venezuelas übertragenen Ansprache hat Vizepräsident Nicolás Maduro soeben informiert, dass Präsident Hugo Chávez heute um 16.47 Uhr seinen zweijährigen Kampf gegen den Krebs verloren hat. Maduro teilte mit, dass die gesamten venezolanischen Streitkräfte und die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt wurden und Stellungen bezogen haben, um den Frieden in Venezuela zu garantieren.

»Danke, Präsident, wo auch immer Sie jetzt sind. Und unser Volk bitten wir, diesen Schmerz in Frieden zu lenken«, erklärte Maduro. »Wir hier sagen unserem Volk, dass wir den Comandante Presidente zu seiner letzten Ruhestätte begleiten werden.«

Im Namen der Venezolanerinnen und Venezolaner sprach der Vizepräsident allen Brudervölkern der Welt »ewigen Dank« für die erwiesene Unterstützung in dieser schweren Etappe aus. Die Bevölkerung rief Maduro auf, Disziplin zu wahren: »Liebe Landsleute, Mut, Kraft, wir müssen über diesen Schmerz und diese Schwierigkeiten hinauswachsen!« Er warnte vor Schwanken und Gewalt: »Es darf keinen Hass geben, nur Liebe, Frieden, Einheit, Disziplin!«

Nicolás MaduroNicolás MaduroDie venezolanische Regierung hat den Luftfahrtattaché der US-Botschaft in Caracas, David Del Monaco, ausgewiesen, weil dieser in Verschwörungspläne verwickelt sei. Das kündigte Vizepräsident Nicolás Maduro heute bei einer Pressekonferenz am Rande einer Zusammenkunft der Regierung, der militärischen Führung und der sozialistischen Gouverneure an. Der nordamerikanische Diplomat hat 24 Stunden Zeit, das südamerikanische Land zu verlassen. Wie wenig später Außenminister Elías Jaua ergänzte, ist auch der Assistent des Attachés, Devlin A. Kostal, zur persona non grata erklärt worden und muss Venezuela ebenfalls verlassen.

Ernesto VillegasErnesto VillegasDer Gesundheitszustand des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez hat sich verschlechtert. Darüber informierte am gestrigen Abend (Ortszeit) Informationsminister Ernesto Villegas in einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender des Landes ausgestrahlten Ansprache. Der Staatschef, der vor zwei Wochen aus Havanna nach Caracas zurückgekehrt war und seither im Militärkrankenhaus der venezolanischen Hauptstadt behandelt wird, leide unter einer erneuten schweren Atemwegsinfektion, sein Gesamtzustand sei »sehr heikel«.

Sabino Romero bei VTVSabino Romero bei VTVIm venezolanischen Bundesstaat Zulia ist einer der bekanntesten Aktivisten für die Rechte der indigenen Bevölkerung Venezuelas ermordet worden. Der Kazike der Yukpa Sabino Romero, ein Unterstützer der Bolivarischen Revolution und unermüdlicher Kämpfer für die Kennzeichnung und den Schutz der indigenen Gebiete in dem südamerikanischen Land, wurde am Sonntag abend von bislang unbekannten Tätern ermordet, als er auf dem Rückweg von einem Treffen in der Gemeinde Chaktapa war. Wie das staatliche Fernsehen VTV berichtet, wurde der Tod Romeros durch Zulias Regierungssekretär Blagdimir Labrador bestätigt. Armee, Nationalgarde und Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

Nicolás MaduroNicolás MaduroWährend in Venezuela die Sorge um den Gesundheitszustand von Präsident Hugo Chávez zunimmt, führt die rechte Opposition eine brutalen Propagandakampagne, um die Menschen zu verwirren und das Land zu destabilisieren. Das erklärte der Vizepräsident des Landes, Nicolás Maduro, am Wochenende in Caracas. Der Staatschef unterziehe sich derzeit im Militärkrankenhaus von Caracas einer Chemotherapie gegen seine Krebserkrankung, sagte Maduro. »Von Miami aus« werde jedoch ein psychologischer Krieg gegen Venezuela geführt, warnte er.

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