Sonntag, 23. September 2018
Solidaritätsanzeige

Arnold Vaatz. Foto: Die Linke Sachsen / flickr.comIn einer am heutigen Dienstag verbreiteten Pressemitteilung protestiert das Netzwerk Cuba gegen Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz. In einem kurzen Interview im Deutschlandfunk am 10. Mai, das unter dem Titel »Feindbild Konzern. CDU-Politiker kritisiert gegen Großunternehmen gerichteten Empörungsmechanismus« verbreitet wurde, äußerte sich Vaatz in einer Art und Weise über Kuba, »die sowohl substanz- als auch niveaulos« sei »und den Tatbestand der Verunglimpfung erfüllen« dürfe, so der Zusammenschluss von Kuba-Solidaritätsgruppen. Vaat habe behauptet, in kubanischen Gefängnissen würden die Inhaftierten zu Zwangsarbeit gezwungen und weiter gesagt: »Im übrigen möchte ich nicht wissen, was im Augenblick passiert in Kuba und anderen Ländern, wo man auch noch genau so weitermacht, wie man damals zu DDR-Zeiten mit den Regimen da umgegangen ist, sprich, dass man diese Regime als Lieferanten billiger Arbeitskräfte betrachtet hat.«

Begrüßung durch Vizepräsident Elías JauaVenezuelas Präsident Hugo Chávez ist am Freitag abend (Ortszeit) in seine Heimat zurückgekehrt. Seit dem 30. April hatte er sich zur weiteren Behandlung seines Krebsleidens in Havanna aufgehalten. Diese Strahlentherapie sei erfolgreich abgeschlossen worden, wie es von den zuständigen Ärzten geplant worden sei, erklärte der Staatschef bei seiner Ankunft in Caracas. Es habe neben den üblichen Belastungen durch die Behandlung keine Komplikationen oder Schwierigkeiten gegeben, die eine teilweise oder ganze Unterbrechung der Therapie erforderlich gemacht hätten, dementierte Chávez entsprechende Gerüchte.

Tag des SiegesTag des SiegesKein politisches Ereignis kann losgelöst von der Epoche und den Umständen, in denen sie stattgefunden haben, beurteilt werden. Niemand kennt auch nur ein Prozent der fabelhaften Geschichte des Menschen, aber dank ihr wissen wir von Ereignisse, die die Grenzen des Vorstellbaren überschreiten.

Das Privileg, Personen und sogar die Orte kennengelernt zu haben, an denen sich einige der mit der historischen Schlacht verbundenen Ereignisse zugetragen haben, hat das Interesse wachsen lassen, mit den ich in diesem Jahre die Erinnerungszeremonie erwartet habe.

Wahlkampf für ChávezWahlkampf für ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez setzt sich fünf Monate vor den Wahlen vom 7. Oktober weiter vom Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski ab. Einer am Freitag (Ortszeit) vom Meinungsforschungsinstitut VOP Consultores in Caracas veröffentlichten Umfrage zufolge beträgt der Vorsprung des Amtsinhabers inzwischen 40 Prozentpunkte. Demnach antworteten auf die berühmte Sonntagsfrage 63,7 Prozent der Befragten, sie würde für Chávez stimmen. Nur 23,2 Prozent wollten für Capriles votieren.

Barack ObamaBarack ObamaIch werde kaum über das kubanische Volk sprechen, das eines Tages, als das imperialistische System den Höhepunkt seiner Macht erreicht hatte, die Herrschaft der Vereinigten Staaten aus seinem Vaterland beseitigt hat.

Am 1. Mai konnte man Männer und Frauen der verschiedensten Altersklassen zu den Demonstrationen auf den Plätzen mit der größten symbolischen Bedeutung aller Provinzen demonstrieren sehen.

Henrique Capriles RadonskiHenrique Capriles RadonskiVenezuela amüsiert sich darüber, mit welcher Begründung der Kandidat der Opposition zu den Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober, Henrique Capriles Radonski, am 1. Mai die Demonstration des oppositionellen Gewerkschaftsbundes CTV und der Rechtsparteien geschwänzt habe. »Ich habe daran nicht teilgenommen, weil ich Arbeitgeber bin«, sagte er auf Nachfrage eines privaten Fernsehsenders. Capriles Radonski ist Gouverneur des venezolanischen Bundesstaates Miranda.

Comandante Tomás BorgeComandante Tomás BorgeIn Nicaragua ist der 1. Mai vom Tod des letzten Vertreters der Gründergeneration der Sandinistischen Befreiungsfront (FSLN) überschattet worden. Statt zu ihrer Großkundgebung zogen Zehntausende Anhänger der Sandinisten zum Nationalen Kulturpalast, in dem der einstige Guerrillacomandante aufgebahrt worden war. Der 81jährige Borge war an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben, bereits seit Anfang April hatte er in künstlichem Koma gelegen.

Werbung für die Maidemonstration in CaracasWerbung für die Maidemonstration in CaracasAm heutigen 1. Mai demonstrieren die Arbeiterinnen und Arbeiter Venezuelas ihre Unterstützung für das neue Arbeitsorgangesetz, das Präsident Hugo Chávez am gestrigen Montag per Dekret in Kraft setzen wird. Bislang ist der genaue Wortlaut des neuen Gesetzes nur dem Staatschef selbst bekannt, jedoch handelt es sich nach Angaben der mit der Ausarbeitung der Bestimmungen beauftragten Kommission um 19.000 Vorschläge, die im Rahmen der Beratungen dem Ausschuss zugeleitet wurden. Diese stammten von allen Arbeiterorganisationen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen des Landes.

Fidel Castro und Hugo ChávezFidel Castro und Hugo ChávezDer vernichtendste  Artikel, den ich zuletzt über Lateinamerika gelesen habe, wurde von Renán Vega Cantor, Professor der Nationalen Pädagogischen Universität Bogotá geschrieben und vor drei Tage auf der Webseite Rebelión unter der Überschrift „Nachklänge des Amerika-Gipfels“ veröffentlicht.

Er ist kurz, und ich sollte keine zusätzlichen Versionen machen; die mit diesem Thema beschäftigten Fachleute können ihn auf der erwähnten Webseite finden.

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