Freitag, 20. Juli 2018
Solidaritätsanzeige

Die Blockade durchbrechen!Die Blockade durchbrechen!Am 07.02.1962 verhängte die USA die Blockade (»Embargo«) gegen Cuba. Anlass war die Nationalisierung der US-Erdölraffinerien in Cuba. Diese war ein Akt des Überlebens, verweigerten doch die US-Raffinerien die Verarbeitung sowjetischen Erdöls, das für die Industrie und die Entwicklung Cubas lebensnotwendig war. Schon vorher gab es durch die US-Regierung und ihre Geheimdienste unter-stützte unzählige Sabotage-, Terror- und Attentatsanschläge gegen das neue, selbständig gewordene und souverän handelnde Cuba (z.B. Invasion in der Schweinebucht, Operation Moongoose). Die USA wollten eine eigenständige Entwicklung Cubas verhindern und behindern. Das verursacht für die Cubanerinnen und Cubaner bis heute erhebliche finanzielle, ökonomische, soziale und psychologische Kosten.

Staats- und Regierungschefs der ALBA in CaracasStaats- und Regierungschefs der ALBA in CaracasSurinam, Haiti und Santa Lucia schliessen sich der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) an. Am heutigen Sonntag verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs der bisherigen Mitgliedsstaaten Venezuela, Kuba, Nicaragua, Ecuador, San Vicente und die Grenadinen, Bolivien, Dominica sowie Antigua und Barbuda bei ihrem Gipfeltreffen in Caracas einstimmt eine Resolution, durch die Santa Lucia und Surinam den Prozess zur Erlangung der Vollmitgliedschaft in der solidarischen Gemeinschaft Petrocaribe beginnen, um anschliessend auch Vollmitglieder der ALBA zu werden. Ebenso wie Haiti gelten sie ab sofort als »Ehrengastmitglieder«.

Fidel Castro und Hugo ChávezFidel Castro und Hugo ChávezPräsident Chávez hat dem Parlament von Venezuela seinen Jahresbericht 2011 und das in diesem Jahr zu verwirklichende Programm vorgelegt. Nachdem er rigoros die für diese wichtige Handlung erforderlichen Formalitäten erfüllt hatte, sprach er im Parlament zu den Mitgliedern der offiziellen Staatsgewalt, den Parlamentariern aller Parteien, zu den Anhängern und Gegnern, die bei diesem so erhabenen Festakt des Landes zusammenkommen.

Parteikonferenz der KP Kubas in HavannaParteikonferenz der KP Kubas in HavannaMit der Abstimmung über die Kongressdokumente und einer Ansprache von Staatspräsident Raúl Castro ist am heutigen Sonntag in Havanna die erste nationale Parteikonferenz der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) zu Ende gegangen. Einstimmig verabschiedeten die gut 800 Delegierten die Berichte der vier Arbeitsgruppen, die am Vorabend getagt hatten, sowie eine Resolution über die Ziele und Aufgaben der Partei bei der Umsetzung der wirtschafts- und sozialpolitischen Beschlüsse, die der Parteitag im vergangenen April gefasst hatte.

Sozialforum in Porto AlegreSozialforum in Porto AlegreBeim Sozialforum im brasilianischen Porto Alegre bereiten sich Nichtregierungsorganisationen und Basisbewegungen aus aller Welt auf die UN-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 vor. »Bereits jetzt werten viele NGOs den Entwurf der zukünftigen Schlusserklärung als Durchmarsch der Wirtschaft«, so Jürgen Reichel, stellvertretender Vorsitzender von VENRO, des Bundesverbandes entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland. Die Leitidee der »Green Economy« für die Rio-Konferenz müsse bereits jetzt als gescheitert gelten.

Fidel CastroFidel CastroKuba war gezwungen, gegenüber einer nur ein paar Meilen von seiner Küste entfernten expansionistischen Macht um seine Existenz zu kämpfen. Einer Macht, die unsere Insel annektiert hatte, deren einziges Schicksal darin bestehen sollte, wie eine reife Frucht in ihren Schoß zu fallen. Wir waren dazu verdammt, nicht als Nation zu existieren.

In der glorreichen Schar von Patrioten, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts gegen den von Spanien über 300 Jahre aufgezwungenen, verhassten Kolonialismus gekämpft haben, war José Martí derjenige, der am deutlichsten solch dramatisches Schicksal wahrgenommen hat. So hat er dies in seinen letzten Zeilen festgehalten. Kurz vor dem geplanten Kampf gegen eine tapfere und gut bewaffnete spanische Kolonne erklärte er, dass das grundlegende Ziel seines Kampfes sei, »mit der Unabhängigkeit Kubas rechtzeitig zu verhindern, dass sich die Vereinigten Staaten über die Antillen ausbreiten und, mit dieser weiteren Kraft, über unsere Länder von Amerika herfallen. Was ich bis heute getan habe und tun werde, ist für dieses Ziel.«

Polizeigewalt gegen ObdachlosePolizeigewalt gegen ObdachloseAm frühen Sonntag morgen (Ortszeit) hat die brasilianische Militärpolizei mit 2000 Beamten gewaltsam die Landbesetzung von Pinheirinho (RedGlobe berichtete hier) beendet. Dabei setzten die Sicherheitskräfte Bomben, Gewehre und Pistole gegen die Bewohner der Siedlung ein. Es gab mindestens zwei Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Der lateinamerikanische Fernsehsender TeleSur spricht sogar von drei Getöteten, darunter einem kleinen Kind. 1200 Familien wurden aus ihren Heimen vertrieben und sind nun wieder obdachlos. Über Sao Jose dos Campos wurde der Ausnahmezustand verhängt.

Republik KubaRepublik KubaUm 18.45 Uhr am 19. Januar starb in Santiago de Cuba der gewöhnliche Häftling Wilman Villar Mendoza in der Intensivstation des Chirurgischen Krankenhauses "Doctor Juan Bruno Zajas" aufgrund eines sekundären Multiorganversagens im Verlauf einer schweren Atemwegsepsis, aufgrund derer der Patient einen septischen Schock erlitten hatte.

Protest in PinheirinhoProtest in PinheirinhoSeit Februar 2004 haben sich 500 obdachlose Familien auf dem Grund und Boden des in Bankrott gegangenen Unternehmens »Selecta Handel und Industrie« in der brasilianischen Stadt São José dos Campos, im Paraiba-Tal, Bundesstaat São Paulo, niedergelassen und ihrer neuen Heimat den Namen Pinheirinho gegeben. Der Eigentümer, Naji Nahas, ist ein Spekulant in der Finanzbranche. Er befindet sich auf Bewährung auf freiem Fuss und verteidigt sich derzeit vor Gericht. Im Juni 1989 hatte er der Anklage zufolge als Eigentümer des in Bankrott gegangenen Unternehmens einen ungedeckten Scheck in Höhe einiger Millionen Dollar ausgestellt, um durch einen Strohmann an der Börse von Rio de Janeiro verkaufte und bald wieder gekaufte Aktien zu bezahlen. Das Ergebnis war ein Einbruch der Börse.

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.