Dienstag, 16. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Heike Hänsel“Es ist bezeichnend für das Demokratieverständnis von Minister Niebel, dass er den institutionellen Staatsstreich gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Fernando Lugo in Paraguay als erster europäischer Minister gutheißt und dadurch die Interessen der Großgrundbesitzer des südamerikanischen Landes schützen hilft”, erklärt Heike Hänsel.

Republik KubaRepublik KubaDie Regierung der Republik Kuba verurteilt energisch den parlamentarischen Staatsstreich gegen den verfassungsmäßigen Präsidenten Fernando Lugo und das Brudervolk von Paraguay.

Dieser Putsch reiht sich ein in die lange Liste von Angriffen auf die Selbstbestimmung der lateinamerikanischen Völker, die immer von den Oligarchien in Verantwortung, Komplizenschaft oder Toleranz der Regierung der Vereinigten Staaten durchgeführt wurden.

Nein zum Putsch in ParaguayNein zum Putsch in ParaguayArgentinien, Bolivien, Venezuela und Ecuador haben angekündigt, die neue Regierung Paraguays nicht anzuerkennen, weil diese aus einem nicht legitimierten Verfahren durch die Absetzung des demokratisch gewählten Präsidenten Fernando Lugo hervorgegangen sei. Lugo war in in einem politischen Prozess durch beide Kammern des Parlaments für abgesetzt erklärt worden. Das Ergebnis dieses Verfahrens war ganz offensichtlich schon vor Beginn ausgehandelt und festgelegt worden, wie ein von Senatspräsident Jorge Oviedo Matto unterzeichnetes Dokument belegt, das derzeit durch paraguayische Medien und Internetdienste kursiert.

Solidarität gegen die PutschistenSolidarität gegen die PutschistenNach dem Unterhaus des paraguayischen Parlaments hat am Freitag auch der Senat in Asunción die Absetzung des demokratisch gewählten Präsidenten Fernando Lugo beschlossen. Damit setzten sich auch die Abgeordneten des Oberhauses bei nur vier Gegenstimmen über die Warnungen der Nachbarstaaten hinweg, die eine Delegation der Außenminister der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) nach Paraguay geschickt hatte. Vor dem Parlament demonstrierten Tausende Menschen gegen den Sturz des Präsidenten, die Polizei ging mit Tränengas gegen die Protestierenden vor.

Fernando LugoFernando LugoDie rechten Parteien im Parlament des südamerikanischen Binnenstaates Paraguay wollen den Präsidenten des Landes, Fernando Lugo, durch ein Amtsenthebungsverfahren stürzen. Neben den Oppositionskräften um die einstige Staatspartei Partido Colorado unterstützen auch seine bisherigen Koalitionspartner von der liberalen PLRA - Bruderpartei der deutschen FDP - den Versuch, den früheren Geistlichen zu stürzen. Die PLRA war innerhalb der »Allianz für den Wandel« bereits bisher die Kraft, die ein echtes Reformprogramm des mit linken Aussagen angetretenen Präsidenten weitgehend verhindern konnte. Gegen die rechte Opposition und die PLRA haben die linken Kräfte im Regierungsbündnis keine Mehrheit.

Ich respektiere alle Religionen, auch wenn ich sie nicht teile. Die Menschen, von den Unwissensten bis zu den Weisesten, suchen nach einer Erklärung für ihre Existenz.

Yoga macht Dinge mit dem menschlichen Körper, die sich unserer Vorstellungskraft entziehen. Sie sind dort, vor unseren Augen, durch die Bilder, die uns aus riesiger Entfernung über Reise ins Unbekannte (Dokumentarreihe des kubanischen Fernsehens, Anm. d. Red.) sofort erreichen.

Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen, dass das Land Moringa oleifera und Maulbeerbäume in großem Maßstab zu produzieren beginnt, die unerschöpfliche Quellen von Fleisch, Eiern und Milch und geknüpften Seidenfäden sind sowie gut bezahlte Arbeit im Schatten ermöglichen, unabhängig von Alter und Geschlecht.

Rafael UzcáteguiRafael UzcáteguiDie Partei Heimatland für alle (PPT) unterstützt Hugo Chávez bei der Präsidentschaftswahl am 7. Oktober. Das kündigte Parteichef Rafael Uzcátegui am Sonnabend bei einer Pressekonferenz in Caracas an. Man habe sich nach langen, »nicht leichten« Diskussionen innerhalb der Partei einstimmig für diesen Schritt entschieden. Grund dafür seien die Ideale von Gerechtigkeit und Gleichheit, die der Präsident verfolge. »Wie in jedem Prozess mag es Irrtümer und Fehler gegeben haben, aber sein Ziel ist, auf dem Weg des Sozialismus voranzugehen, und diesen Sozialismus werden wir verteidigen.« Demgegenüber sei der Kandidat der Rechten, Henrique Capriles Radonski, »der Sohn der Perversion der puntofijistischen Vergangenheit«, erinnerte Uzcátegui an die bis 1998 in Venezuela herrschende Zweiparteienherrschaft von AD und COPEI. »Wir dürfen nicht zulassen, dass eine ökonomische Gruppe das Schicksal der Nation bestimmt. Das wäre die größte Perversion im Namen des Antichavismus, Antisozialismus und Antikommunismus«, unterstrich der Politiker.

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