Mittwoch, 12. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

SDAJ-KunstwettbewerbIn einem Jugend-Kunstwettbewerb sucht die SDAJ Vorlagen für zwei Wandgemälde zum Thema »Solidarität mit Kuba – Grundrechte der Jugend«. Ob Gemälde, Graffiti, Reliefs, Gedichte, Fotos oder Computerdesigns – unter allen Einsendungen bis zum 15. April werden die Gewinner ermittelt. Die zwei besten Entwürfe werden auf Kuba an der polytechnischen Hochschule in Havanna (CUJAE) als Zeichen der Solidarität verwirklicht. Der Hauptpreis: ein Flug nach Kuba im Sommer 2013 mit den Soli-Brigaden der SDAJ!

Gefälschtes Foto in »El País«Peinliche Blamage für die spanische Tageszeitung »El País«. Das Blatt musste am heutigen Donnerstag ihre teilweise bereits ausgelieferte Auflage zurückrufen und eine neue Titelseite drucken. Zuvor hatte die Zeitung als sich quer über die erste Seite ziehende Schlagzeile das Foto eines Mannes gedruckt, der offensichtlich in einem Krankenhaus künstlich beatmet wird. Die Person sei der venezolanische Präsident Hugo Chávez, behauptete »El País«. Das Foto sei vor wenigen Tagen in Havanna aufgenommen worden, erklärte die Zeitung weiter unter der Überschrift »Das Geheimnis um die Krankheit von Hugo Chávez«. Doch das Foto ist gefälscht.

Wir sehen uns auf der StrasseVenezuelas Hauptstadt Caracas wird heute erneut Schauplatz einer Kraftprobe zwischen der Opposition und den Anhängern von Präsident Hugo Chávez. Anlass ist der Jahrestag des Sturzes der Militärdiktatur von Marcos Pérez Jiménez am 23. Januar 1958. Damals - nur vier Jahre, nachdem er von der westdeutschen Bundesregierung die Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten hatte - wurde der Herrscher durch einen Volksaufstand von der Macht vertrieben. Es entstand eine formelle parlamentarische Demokratie, die »Vierte Republik«, die bis 1998 das politische Leben Venezuelas bestimmte. Sowohl die Chavistas als auch das Oppositionsbündnis MUD reklamieren heute das Erbe des damaligen Volksaufstandes für sich.

Argenis ChávezIn Venezuela warten die Menschen zunehmend euphorisch auf die Heimkehr ihres Präsidenten Hugo Chávez. Unmittelbarer Auslöser dafür war eine am Montag von der Nachrichtenagentur AP verbreitete Meldung. Einer der Brüder des Staatschefs, Argenis Chávez, habe angekündigt, der Präsident werde »bald, in den nächsten Tagen« zurückkehren, schrieb die Agentur. Noch am selben Tag dementierte der so zitierte die Nachricht jedoch. Die einzigen Vertreter, die dazu autorisiert seien, über den Gesundheitszustand des Präsidenten zu informieren, »waren und sind der Vizepräsident der Republik, Nicolás Maduro, und der Minister für Kommunikation und Information, Ernesto Villegas« über die offiziellen Kommuniqués der Regierung. »Die Entscheidung über die Rückkehr des Staatschefs ins Land liegt in den Händen des ihn begleitenden Ärzteteams«, so Argenis Chávez.

Che GuevaraChe GuevaraNicht weniger als 28 politische Organisationen aus 14 Ländern Lateinamerikas kamen Ende vergangener Woche in Quito zum Treffen der Arbeitsgruppe des Forums von Sao Paulo zusammen. Der Ort dieser Zusammenkunft des größten Bündnisses linker Parteien und Bewegungen des Kontinents war nicht zufällig gewählt worden: Im Februar wählt Ecuador seinen nächsten Präsidenten, und die Sitzung war auch eine Solidaritätsdemonstration für Amtsinhaber Rafael Correa sowie die auch in anderen Ländern in Angriff genommenen Prozesse zur Befreiung der Völker.

Venezuela aktuellVenezuela aktuellMi., 23.01.2013, 18 Uhr, Hauptwache Frankfurt/M. vor der Katharinenkirche

Der im Oktober 2012 erneut mit großer Mehrheit wiedergewählte Präsident Venezuelas, Hugo Chávez, ist nach schwerer Operation auf dem Wege der Besserung. Die Opposition will die Erkrankung des Präsidenten nutzen, um Stimmung gegen ihn zu machen und die Ergebnisse der Wahl ins Gegenteil zu verdrehen. Sie ruft für den 23. Januar in Caracas zu Kundgebungen auf. Das Volk des Bolivarischen Venezuela bekräftigt demgegenüber seit dem 10. Januar unüberhörbar »Wir sind Chávez. Ich bin Chávez.« Und wird dies auch am 23. Januar auf einer Großkundgebung zur Verteidigung der Verfassung und der Demokratie in Caracas demonstrieren.

Elías JauaElías JauaDer frühere venezolanische Vizepräsident Elías Jaua ist neuer Außenminister des südamerikanischen Landes. Wie der derzeitige Vizepräsident und bisherige Außenminister Nicolás Maduro am Dienstag während des jährlichen Rechenschaftsberichts der Regierung mitteilte, habe Staatschef Hugo Chávez Jaua mit dem neuen Amt betraut.

Venezuelas Vizepräsident Nicolás Maduro informierte heute bei der Eröffnung des Bundesregierungsrates in Caracas, dass der Erholungsprozess von Präsident Chávez nach dem chirurgischen Eingriff vom 11. Dezember fortschreitet. »Unser Comandante Hugo Chávez verzeichnet Fortschritte, und das erfüllt uns aus menschlicher und patriotischer Sicht mit einem großen Glückgefühl«, sagte Maduro. »Die wahre Wahrheit ist, dass sich unser Comandante im Kampf befindet. Das haben wir am gestrigen Tag gesehen, wir halten ihn ständig über die Fortschritte unseres Volkes auf dem Laufenden, wie sich die Schritte der Volksmacht, der Regierung in der neuen Etappe, der politischen Kräfte, der Revolution und der verschiedenen Institutionen konsolidieren.«

Aktion im März 2012 in CochabambaAktion im März 2012 in CochabambaAm vergangenen Donnerstag bestätigte die UNO den Erfolg der bolivianischen Außenpolitik gegen die Bestrafung des Kokablatt-Kauens (Acullico). Mehr als 50 Jahre der Kriminalisierung der uralten Acullico-Tradition in den Anden haben damit ein Ende und Bolivien ist wieder Vertragsstaat des UN- Einheitsabkommens über Betäubungsmittel (Konvention von Wien), das nun das Kokablätter- Kauen (Acullico) in Bolivien ausdrücklich zulässt und nicht mehr die vollständige Vernichtung der Kokablätter auf bolivianischem Hoheitsgebiet verlangt. Dies wurde möglich, nachdem nur 15 UNO- Mitgliedsländer ihre Einwände vorbrachten gegen den Antrag von Bolivien, das Kokablatt- Kauen zuzulassen. Der bolivianische Präsident, Evo Morales, hatte im Dezember 2011 dem UNO-Generalsekretär diesen Antrag vorgelegt.

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