Montag, 21. Mai 2018
Solidaritätsanzeige

Rund 4.000 Jugendliche aus Honduras werden zu einem Protestmarsch erwartet, der am 8. Juni in der Hauptstadt Tegucigalpa beginnt und am 10. Juni in Talanga ankommen wird. Die Demonstranten fordern von der Regierung Maßnahmen zur Beendigung der Gewalt im Land: jeden Tag kommen in Honduras im Durchschnitt 19 Menschen gewaltsam ums Leben. Der Protestmarsch wird von der Erzdiözese Tegucigalpa veranstaltet.

Reflexionen des Companero FidelReflexionen des Companero FidelVor ein paar Tagen, am 28. Mai, wurde verdientermaßen der heftigen Schlacht von Uvero gedacht. Eine elementare Pflicht zwingt mich, die Ereignisse zu erklären.

In jenen Wochen veranlasste Manuel Piñeiro, „Barbarossa“ – genial und berühmt bis ins Grab, wie man sagt – dass ein Lkw mit Waffen nach Santiago de Cuba gebracht wurde, die irgendwie beim Angriff des Revolutionären Direktoriums auf den Präsidenten-Palast in seine Hände geraten waren. Frank País, landesweiter Gefechtsleiter unserer Bewegung „26. Juli“ hat einen wichtigen Teil dieser Ladung in das schwierige Gelände der Sierra Maestra weitergeschickt, wo unsere junge Rebellenarmee wie Phönix aus der Asche erstand.

Romeo LangloisRomeo LangloisIn Kolumbien ist heute die Übergabe des französischen Journalisten Romeo Langlois an eine Delegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) erfolgreich abgeschlossen worden. Langlois war am 28. April bei einem Gefecht in die Gewalt der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) geraten, als er mit einer Einheit der Regierungstruppen in umkämpftem Gebiet unterwegs war. Dabei hatte er dem Vernehmen nach eine Uniform der kolumbianischen Armee getragen. Um nicht deshalb von den Aufständischen erschossen zu werden, stellte er sich den Guerrilleros. Diese nahmen ihn erstmal gefangen und überprüften seine Identität. Als diese unter anderem durch Aussagen anderer Reporter, die den Guerrilleros bekannt waren, bestätigt wurde, erklärten sich die FARC zur Freilassung ihres Gefangenen bereit.

Klare Worte im OppositionsblattKlare Worte im OppositionsblattVenezuelas Präsident Hugo Chávez will nach Abschluss seiner Krebstherapie nun »mit der Kraft eines Stieres« in den Wahlkampf um seine Bestätigung als Staatschef einsteigen. Das kündigte er am gestrigen Montag (Ortszeit) während der wöchentlichen Pressekonferenz der von ihm gegründeten Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) an. Telefonisch zugeschaltet sagte er, es gehe ihm von Tag zu Tag besser. Chávez war vor rund einer Woche aus Havanna zurückgekehrt, wo er sich erneut einer Strahlentherapie unterzogen hatte. In den folgenden Tagen war er zunächst nicht öffentlich aufgetreten.

Eine heutige Meldung aus Monterrey, Mexiko, von AP, der wichtigsten US-amerikanischen Nachrichtenagentur, erklärt es mit unumstößlicher Klarheit. Es ist weder die erste über eine Wirklichkeit, die den Haufen Lügen zunichte macht, mit dem die Vereinigten Staaten das unmenschliche Schicksal zu rechtfertigen suchen, das sie den Völkern Unseres Amerikas vorbehalten haben, noch wird es die letzte sein.

Arnold Vaatz. Foto: Die Linke Sachsen / flickr.comArnold Vaatz. Foto: Die Linke Sachsen / flickr.comIn einer am heutigen Dienstag verbreiteten Pressemitteilung protestiert das Netzwerk Cuba gegen Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz. In einem kurzen Interview im Deutschlandfunk am 10. Mai, das unter dem Titel »Feindbild Konzern. CDU-Politiker kritisiert gegen Großunternehmen gerichteten Empörungsmechanismus« verbreitet wurde, äußerte sich Vaatz in einer Art und Weise über Kuba, »die sowohl substanz- als auch niveaulos« sei »und den Tatbestand der Verunglimpfung erfüllen« dürfe, so der Zusammenschluss von Kuba-Solidaritätsgruppen. Vaat habe behauptet, in kubanischen Gefängnissen würden die Inhaftierten zu Zwangsarbeit gezwungen und weiter gesagt: »Im übrigen möchte ich nicht wissen, was im Augenblick passiert in Kuba und anderen Ländern, wo man auch noch genau so weitermacht, wie man damals zu DDR-Zeiten mit den Regimen da umgegangen ist, sprich, dass man diese Regime als Lieferanten billiger Arbeitskräfte betrachtet hat.«

Begrüßung durch Vizepräsident Elías JauaBegrüßung durch Vizepräsident Elías JauaVenezuelas Präsident Hugo Chávez ist am Freitag abend (Ortszeit) in seine Heimat zurückgekehrt. Seit dem 30. April hatte er sich zur weiteren Behandlung seines Krebsleidens in Havanna aufgehalten. Diese Strahlentherapie sei erfolgreich abgeschlossen worden, wie es von den zuständigen Ärzten geplant worden sei, erklärte der Staatschef bei seiner Ankunft in Caracas. Es habe neben den üblichen Belastungen durch die Behandlung keine Komplikationen oder Schwierigkeiten gegeben, die eine teilweise oder ganze Unterbrechung der Therapie erforderlich gemacht hätten, dementierte Chávez entsprechende Gerüchte.

Tag des SiegesTag des SiegesKein politisches Ereignis kann losgelöst von der Epoche und den Umständen, in denen sie stattgefunden haben, beurteilt werden. Niemand kennt auch nur ein Prozent der fabelhaften Geschichte des Menschen, aber dank ihr wissen wir von Ereignisse, die die Grenzen des Vorstellbaren überschreiten.

Das Privileg, Personen und sogar die Orte kennengelernt zu haben, an denen sich einige der mit der historischen Schlacht verbundenen Ereignisse zugetragen haben, hat das Interesse wachsen lassen, mit den ich in diesem Jahre die Erinnerungszeremonie erwartet habe.

Wahlkampf für ChávezWahlkampf für ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez setzt sich fünf Monate vor den Wahlen vom 7. Oktober weiter vom Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski ab. Einer am Freitag (Ortszeit) vom Meinungsforschungsinstitut VOP Consultores in Caracas veröffentlichten Umfrage zufolge beträgt der Vorsprung des Amtsinhabers inzwischen 40 Prozentpunkte. Demnach antworteten auf die berühmte Sonntagsfrage 63,7 Prozent der Befragten, sie würde für Chávez stimmen. Nur 23,2 Prozent wollten für Capriles votieren.

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