Samstag, 23. März 2019
Solidaritätsanzeige

Gegen die BlockadeGegen die BlockadeNach langem Widerstand unter anderem durch die deutsche Bundesregierung haben sich die EU-Außenminister heute in Brüssel darauf geeinigt, Schritte zur Normalisierung der seit 1996 eingefrorenen Beziehungen mit Kuba zu gehen. Der EU-Rat verabschiedete einen Verhandlungsauftrag an die Europäische Kommission mit dem Ziel, ein »bilaterales Abkommen über politischen Dialog und Kooperation mit Kuba« zu schließen. »Ich vertraue darauf, dass diese Verhandlungen dabei helfen werden, unser Engagement mit Kuba zu konsolidieren«, erklärte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton. Zugleich gab sie eine Sprachregelung vor, die es Berlin und anderen Blockierern - wie Schweden und Polen - erlaubt, die Bedeutung der Entscheidung herunterzuspielen. Es handle sich um ein »Angebot« an Kuba und »keine Veränderung der Politik gegenüber der Vergangenheit«.

Salvador Sánchez Cerén feiert seinen ErfolgSalvador Sánchez Cerén feiert seinen ErfolgIn El Salvador hat die Nationale Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN) die Präsidentschaftswahlen am Sonntag klar gewonnen, eine absolute Mehrheit jedoch knapp verpasst. Den vorläufigen Ergebnissen des Obersten Wahlgerichts (TSE) nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der Stimmen zufolge kam die frühere Guerillabewegung auf 48,92 Prozent der Stimmen. So muss sich ihr Kandidat, der bisherige Vizepräsident des zentralamerikanischen Landes, Salvador Sánchez Cerén, am 9. März einer Stichwahl gegen den Zweitplatzierten Norman Noel Quijano González von der rechten ARENA stellen, der mit 38,95 Prozent zehn Punkte hinter dem Vertreter der Linken blieb. Als Dritter aus dem Rennen ausgeschieden ist der frühere Präsident Elías Antonio Saca González mit seiner »Unidad«. Er kam nur auf 11,44 Prozent.

2. Februar 1999: Hugo Chávez legt den Amtseid ab2. Februar 1999: Hugo Chávez legt den Amtseid abHeute vor 15 Jahren trat Hugo Chávez sein Amt als Präsident Venezuelas an und legte den Eid auf die "dem Untergang geweihte" Verfassung ab. Mit diesem Tag begann in Venezuela der bis heute andauernde Prozess der Bolivarischen Revolution. Daran will heute abend der heutige Präsident Nicolás Maduro am Präsidentenpalast Miraflores erinnern. Über den Internetdienst Twitter schrieb er "Vor 15 Jahren kam unser Comandante mit der Kraft des Volkes an die Macht - was für eine Geschichte der Kämpfe, Opfer und Siege. Chávez lebt!"

In der zum Abschluss des II. Gipfeltreffens der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) vereinbarten Deklaration von Havanna heben die 33 anwesenden Würdenträger in Vertretung der Mitgliedsstaaten hervor, dass es in den zwei Jahren seit der Gründung der CELAC gelungen ist, „einen Raum für den Dialog und die politische Abstimmung" zu schaffen, „der uns eint und das Bestreben möglich macht, gemeinsam für das Wohl unserer Völker zu arbeiten; der gleichzeitig eine bessere Integration und Projektion unserer Region in der internationalen Arena ermöglicht".

Treffen von Fidel Castro mit Evo Morales, Rafael Corea und Daniel Ortega in Havanna, 29. Januar 2014. Foto: Alex CastroTreffen von Fidel Castro mit Evo Morales, Rafael Corea und Daniel Ortega in Havanna, 29. Januar 2014. Foto: Alex CastroIn der kubanischen Hauptstadt ist in den vergangenen Tage eine Manifestation historischen Ausmaßes zu bestaunen gewesen. Als Vorsitzender der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft CELAC hatte Kuba erstmals seit der Revolution vor mehr als 50 Jahren Repräsentanten aller Staaten der Region zu Gast – nur die USA und Kanada gehörten nicht dazu. Die CELAC verbindet die Staaten der Karibik und Lateinamerikas und realisiert damit eine Vision von antikolonialen Freiheitskämpfern wie Simón Bolívar und José Martí. »Die Durchführung dieses Gipfeltreffens in Havanna unterstreicht die Wichtigkeit von Kuba inner­halb des Integrationsprozesses von Lateinamerika und Karibik«, erklärte dazu die Präsidentin Brasi­liens, Dilma Rousseff. »Nur mit Kuba wird unsere Region komplettiert.« Die 2011 in Caracas offiziell gegründete CELAC ist seit 200 Jahren die erste Organisation, welche die souveränen Nationen der Region ohne Einmischung der USA oder anderer auswärtiger Mächte.

Raúl Castro en la inauguración de CELAC. Foto: Ismael Francisco/ Cubadebate von Cubadebate bei FlickrRaúl Castro en la inauguración de CELAC. Foto: Ismael Francisco/ Cubadebate von Cubadebate bei FlickrSehr geehrte Damen und Herren Staats- und Regierungschefs Lateinamerikas und der Karibik,
verehrte Außenminister und Gäste:

im Namen des Volkes und der Regierung Kubas heiße ich Sie herzlich willkommen und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt. Für uns ist es eine große Ehre und eine Quelle aufrichtiger Dankbarkeit, mit der Anwesenheit von Ihnen allen auf diesem Gipfel „Unseres Amerikas" zählen zu können, welcher für den Tag des 161. Geburtstages von José Martí einberufen wurde.

Foto: Marcha Patriótica / flickr.comFoto: Marcha Patriótica / flickr.comDie Deutsche Kommunistische Partei drückt ihre tiefe Besorgnis angesichts der Verfolgung von Mitgliedern der Marcha Patriótica aus. Seit der Gründung, die im Rahmen des Friedensprozesses in Kolumbien geschah, sind bereits 29 ihrer Mitglieder von staatlichen und parastaatlichen Kräften ermordet worden. Führende Aktivistinnen und Aktivisten der Marcha Patriótica, wie Huber Ballesteros und Francisco Tolosa, wurden verhaftet, weil man ihnen  Nähe zu Guerillagruppen vorwirft.

Bolivarische Allianz für die Völker Unseres AmerikasBolivarische Allianz für die Völker Unseres AmerikasIm zehnten Jahr ihrer Existenz wächst die 2004 von Hugo Chávez und Fidel gegründete Bolivarische Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) weiter. Am Rande des derzeit in Havanna stattfindenden Gipfeltreffens der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft (CELAC) beantragten Grenada sowie St. Kitts und Nevis die Mitgliedschaft in dem antiimperialistischen Bündnis. Das berichtete ALBA-Generalsekretär Bernardo Álvarez in Havanna.

Cristina Fernández mit Fidel Castro: Foto Twitter @CFKArgentinaCristina Fernández mit Fidel Castro: Foto Twitter @CFKArgentinaAm Rande des am Dienstag in Havanna beginnenden Gipfeltreffens der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft (CELAC) sind am Sonntag Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández und der frühere kubanische Präsident Fidel Castro zusammengekommen. »Fidel hat mich zum Mittagessen eingeladen«, verkündete die argentinische Staatschefin am Mittag beim Verlassen des Hotel Nacional.

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.