Freitag, 21. Juli 2017
Solidaritätsanzeige

Empörung in Honduras über neues Manöver der PutschistenNach der jüngsten Provokation der Putschisten hat der rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, das mit den Vertretern des Regimes geschlossene Abkommen für »gescheitert« erklärt. Kurz zuvor hatte Diktator Roberto Micheletti in einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender des mittelamerikanischen Landes ausgestrahlten Ansprache die Bildung einer »Regierung der Nationalen Einheit« verkündet, die von ihm selbst geleitet werden soll und der keine Vertreter der verfassungsmäßigen Regierung von Präsident Zelaya angehören.

Christliche Initiative RomeroChristliche Initiative RomeroDie Kritik entwicklungspolitischer Organisationen an der Sportmarke adidas reißt nicht ab.  Nachdem sich das Unternehmen in der Vergangenheit bereits wiederholt Vorwürfe wegen Hungerlöhnen in seinen weltweiten Fertigungsstätten eingehandelt hat, ist jetzt das Engagement von adidas in Honduras ins Visier der KritikerInnen geraten.

Venezuela wähltVenezuela wähltDie nächsten Parlamentswahlen in Venezuela finden am 26. September 2010 statt. Das hat der Nationale Wahlrat (CNE) in Caracas heute bekanntgegeben. Zur Wahl stehen dann die 167 Mitglieder der Nationalversammlung, die bislang durch den Boykott der Opposition im Jahr 2005 fast vollständig durch die Unterstützer der bolivarischen Regierung dominiert ist. Am gleichen Tag werden auch die venezolanischen Abgeordneten des Lateinamerikanischen Parlaments (Parlatino) gewählt.

Frauen im Widerstand gegen die PutschistenFrauen im Widerstand gegen die PutschistenFrauenorganisationen in Honduras haben in einem Bericht mehr als 400 Übergriffe durch das Putschistenregime gegenüber Frauen seit dem Staatsstreich vom 28. Juni dokumentiert. In dem Dokument, das der Interamerikanischen Menschenrechtskommission übergeben wurde, führen die Frauenorganisationen detailliert zahlreiche Fälle von Menschenrechtsverletzungen auf, angefangen bei Beschimpfungen und Drohungen über Schläge, willkürliche Entlassungen und sexuelle Gewalt gegen Frauen. Zwei Frauen starben in Folge der Übergriffe von Polizei und Militär gegen die Demonstrationen der Widerstandsbewegung.

Dame Pa' Matala beim UZ-Pressefest in DortmundDame Pa' Matala beim UZ-Pressefest in DortmundDie auch in Deutschland u.a. durch ihre Auftritte beim UZ-Pressefest im Juni in Dortmund bekannte venezolanische Musikgruppe »Dame Pa‹ Matala« ist Opfer eines Überfalls geworden. Verletzt wurde niemand von den Bandmitgliedern.

Der Widerstand geht weiterDer Widerstand geht weiterFrühestens am Dienstag wird es ein Ende der durch den Putsch vom 28. Juni ausgelösten Krise in Honduras geben. Früher will der Sekretär des Kongresses, Ramón Velásquez, das durch die Unterhändler des rechtmäßigen Präsidenten, Manuel Zelaya, und der Putschisten ausgehandelte Abkommen nicht dem honduranischen Parlament zur Ratifizierung übergeben. Als es am Tag des Staatsstreiches darum gegangen war, dem Putsch einen scheinbare Legitimität zu verleihen, brauchten die Abgeordneten nur zwei Stunden, um sich zu einer Sondersitzung zu versammeln.

Tegucigalpa. Die Nationale Widerstandsfront gegen den Staatsstreich erklärt gegenüber der Bevölkerung von Honduras und der internationalen Gemeinschaft angesichts der bevorstehenden Unterzeichnung der Verhandlungsvereinbarung zwischen den Vertretern des legitimen Präsidenten Manuel Zelaya Rosales und den Vertretern des De-facto-Regimes:

Vor wenigen Tagen haben sich in unserem Land bedeutende Ereignisse zugetragen.

Am 28. Oktober, morgens um 7.30 Uhr, waren genau 50 Jahre vergangen, seitdem Camilo Cienfuegos körperlich verschwunden ist. Das traurige Ereignis passierte an einem stürmischen Tag bei Einbruch der Dunkelheit, als er in einem Sportflugzeug auf nördlicher Route von Camagüey in die Hauptstadt geflogen ist.

Widerstand in Honduras bleibt auf der StraßeWiderstand in Honduras bleibt auf der StraßeDer rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, und der seit dem Putsch vom 28. Juni herrschende Diktator Roberto Micheletti haben das honduranische Parlament aufgerufen, in einer Sondersitzung das zwischen beiden Seiten geschlossene Abkommen zu ratifizieren und Zelaya wieder in sein Amt einzusetzen. Micheletti lehnte einen sofortigen Rücktritt jedoch ab. Er halte es für seine "Pflicht", den Posten nicht zu räumen, solange der Kongress keine Entscheidung getroffen habe.

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