Samstag, 23. März 2019
Solidaritätsanzeige

Demonstration der Arbeiter gegen FaschismusFotogalerie bei La Iguana.tv: Hier klicken

Zehntausende Arbeiter der venezolanischen Erdölindustrie und anderer Produktionszweige haben heute im Zentrum der Hauptstadt Caracas gegen Faschismus und Gewalt, für den Frieden und die Fortsetzung der Bolivarischen Revolution demonstriert. Ziel des Marsches war der Präsidentenpalast Miraflores, wo die Arbeiter des Staatskonzerns PDVSA Präsident Nicolás Maduro offiziell den neuen Tarifvertrag überreichen wollten, den die Gewerkschaften und das Management ausgehandelt hatten.

Original und FälschungBrutal prügelnde Polizisten, zusammengeschlagene Demonstranten, begeisternde Massenaktionen - im Internet kursieren unzählige Bilder über die Proteste der vergangenen Tage in Venezuela. Oder die zumindest angeblich das zeigen, was ihnen unterstellt wird. Tatsächlich handelt es sich in einem Großteil der Fälle schlicht und einfach um Fälschungen: Manipulierte Bilder, Fotos die von ganz woanders stammen, uralte Aufnahmen usw.

Wir haben nachstehend einige Beispiele für den Propagandakrieg zusammengestellt, den Teile der rechten Opposition gegen die bolivarische Bewegung Venezuelas entfesselt haben.

Nicolás Maduro. Foto: AVNVenezuelas Präsident Nicolás Maduro hat die Ausweisung von drei Konsularbeamten der US-Botschaft in Caracas wegen ihrer Verwicklung in die Ausschreitungen der vergangenen Tage angeordnet. Das teilte er am Sonntagabend (Ortszeit) in einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender des südamerikanischen Landes ausgestrahlten Ansprache mit. Er habe Außenminister Elías Jaua angewiesen, die drei Funktionäre zu unerwünschten Personen zu erklären. Nähere Angaben zur Identität der betroffenen Beamten machte er nicht.

Solidarität mit Venezuela in HamburgSolidarität mit Venezuela in HamburgAm Sonnabend haben Vertreter der Solidaritätsgruppen mit der Bolivarischen Revolution Venezuelas in Hamburg vor den Türen des venezolanischen Generalkonsulats in Hamburg ihre Unterstützung für das Volk des südamerikanischen Landes demonstriert, das einmal mehr Ziel der von reaktionären und ultrarechten Kräften ausgehenden Destabilisierung wird. »Wir sind hier, um das Territorium unseres Heimatlandes in Hamburg gegen diesen neuen Putschversuch zu verteidigen und zum Frieden aufzurufen«, erklärte eine der Aktivistinnen. Mit ihrer Aktion reagierten die Chavistas auch auf eine Provokation venezolanischer und deutscher Gegner der venezolanischen Regierung.

Angegriffen: María Iginia Silva von GlobovisiónAngegriffen: María Iginia Silva von GlobovisiónIn Venezuela haben rechte Gruppen am Wochenende ihre gewaltsamen Aktionen fortgesetzt. Besonders in Altamira und Chacao im Osten der Haupstadt Caracas sorgten brennende Barrikaden und Steinwürfe der Regierungsgegner für Chaos. Angegriffen wurden auch Regierungsgebäude, der Sitz des staatlichen Fernsehens VTV, aber auch ein Team des der Opposition nahestehenden Fernsehsenders Globovisión. Attackiert wurden zudem die Metrostationen Chacao und Altamira sowie das Gebäude des Transportministeriums, wie dessen Chef Haiman El Troudi informierte. Zuvor hatten die rechten Gruppen auch an den zentral gelegenen U-Bahn-Stationen Parque Carabobo, Bellas Artes und Parque Central Schäden hinterlassen.

Republik KubaRepublik KubaDie Regierung der Republik Kuba verurteilt auf energische Weise den laufenden Putschversuch gegen die verfassungsmäßige Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela und die gewalttätigen Zwischenfälle, die Tote und Dutzende Verletzte verursacht haben, die Angriffe auf öffentliche Institutionen, das Anzünden von Fahrzeugen und die Zerstörung, die, wie Präsident Nicolás Maduro Moros vor der Weltöffentlichkeit angeprangert hat, von faschistischen Gruppen organisiert werden.

Zehntausende auf der Avenida BolívarZehntausende auf der Avenida BolívarZehntausende Menschen haben heute auf der Avenida Bolívar im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt Caracas für Frieden, Solidarität und eine Fortsetzung des sozialistischen Kurses der Bolivarischen Revolution demonstriert. Mit der Großkundgebung protestierten die Anhänger der Regierung gegen die gewaltsamen Ausschreitungen rechter Oppositioneller am 12. Februar, die von ihnen als Putschversuch bewertet wird.

Nicolás Maduro. Foto: AVNNicolás Maduro. Foto: AVNCaracas wird am morgigen Sonnabend einmal mehr Schauplatz einer Großdemonstration der bolivarischen Bewegung. Zu der »roten Flut« gegen Faschismus und Gewalt hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro während einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender des Landes übertragenen Ansprache am Donnerstagabend aufgerufen. Damit wollen die Chavistas auf die gewaltsamen Ausschreitungen am Rande einer Oppositionsdemonstration am Mittwoch in Caracas reagieren und gegen die Angriffe auf Regierungseinrichtungen, linke Medien und andere öffentliche Gebäude protestieren. »Das ganze Volk von Caracas wird an diesem Samstag gegen den Faschismus, die Gewalt und den Putschismus aufstehen, um auf der Straße zu demonstrieren, dass wir Frieden, Zusammenleben, Demokratie und Sozialismus wollen«, erklärte Maduro.

Rechte Randale in Caracas. Foto: AVNRechte Randale in Caracas. Foto: AVNRechte Gruppen haben heute im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt Caracas Behörden, Polizisten und Regierungsanhänger angegriffen. Dabei wurde Juan Montoya, ein auch unter dem Namen Juancho bekannter Aktivist aus dem für seine kämpferischen Traditionen bekannten Stadtviertel 23 de Enero, von den Putschisten getötet. »Er ist vom Faschismus auf schändliche Weise ermordet worden. Das ist für uns sehr schmerzhaft, denn wir haben in diesen 15 Jahren immer wieder Compañeros fallen sehen«, erklärte Parlamentspräsident Diosdado Cabello während der Festsitzung der Nationalversammlung aus Anlass des 200. Jahrestages der Schlacht von La Victoria. »Sie haben diesen Compañero gejagt, daran haben wir keinen Zweifel. Er war ein Führer der Revolution und der Kollektive des 23 de Enero.«

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