Freitag, 22. September 2017
Solidaritätsanzeige

Die Bolivarische Republik Venezuela gibt durch das Ministerium der Volksmacht für Auswärtige Angelegenheiten ein Kommuniqué zu dem Urteil des Richters der Real Audiencia Española, Eloy Velasco, heraus, in welchem er Mitglieder der ETA und der FARC-EP verurteilt und versichert, dass es mutmaßliche „Indizien“ der „Kooperation“ der Regierung Venezuelas mit beiden Organisationen gebe.

Granma, 27. Februar 2010Der absolute Mangel an Märtyrern, unter dem die kubanische Konterrevolution leidet, ist proportional zu ihrem Mangel an Skrupeln. Es ist schwierig, in Kuba zu sterben, nicht nur, weil die Lebenserwartung hier die eines Landes der „Ersten Welt“ entspricht - in Kuba stirbt niemand an Hunger, trotz des Mangels an Ressourcen und auch nicht an heilbaren Krankheiten – sondern auch, weil hier das Gesetz und die Ehre herrschen. Die kubanischen Söldner (im Dienste ausländischer Mächte) können festgenommen und nach geltenden Gesetzen verurteilt werden, denn in keinem Land darf man die Gesetze verletzen, z. B. Geld zu erhalten und mit der Botschaft eines Landes zusammenzuarbeiten, welches als Feind betrachtet wird. In den Vereinigten Staaten z. B. kann das zu schweren Freiheitsstrafen führen – sie wissen dort jedoch sehr wohl, dass in Kuba keiner verschwindet oder von der Polizei ermordet wird. Es gibt keine „dunklen Ecken“ für „nicht konventionelle“ Befragungen für verschwundene Gefangene wie in Guantánamo oder Abu Ghraib. Im übrigen gibt man sein Leben für ein Ideal, das dem Wohle aller dient und nicht nur dem eigenen.

Venezuela bleibt ein ÖllandLaut einer veröffentlichten Studie einer staatlichen geologischen Agentur der Vereinigten Staaten, könnte Venezuela im Orinoko-Streifen doppelt so viele Erdölreserven besitzen, wie bisher angenommen wurde. Der U.S. Geological Survey (USGS) berechnete, dass sich in dieser Zone 513 Millarden Barrel förderbares Erdöl befinden, was somit Venezuela noch weit vor Saudi-Arabien platzieren könnte, das offiziell 266 Millarden Barrel besitzt.

ALBA-Staaten solidarisch mit HaitiAls Ergebnis des Treffens der Außenminister der Mitgliedsländer der Bolivarischen Allianz ALBA wurden acht Punkte für die Zusammenarbeit mit dem haitianischen Volk beschlossen, wobei das Gesundheitswesen als zentrale und verbindende Achse der solidarischen Zusammenarbeit der Allianz hervorgehoben wurde. Es wurde betont, dass es wichtig ist, durch eine ernannte Kommission ein kurz-, mittel- und langfristiges Entwicklungsprogramm in Gang zu bringen, um eine Verbindung auf einem höheren Niveau der Solidarität zu erreichen.

Haitis Kinder brauchen HilfeNach der Verhaftung von zehn US-Bürgern in Haiti, die versucht hatten, 33 Kinder im Alter von zwei Monaten bis zwölf Jahren über die Grenze in die Dominikanische Republik zu schaffen, sind die Minderjährigen am Sonntag im SOS-Kinderdorf Santo in Haiti aufgenommen worden, wo sie Schutz und Betreuung erhalten.

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstag hatte die haitianische Polizei den Transport in der Nähe der Grenze gestoppt. Die zehn Verdächtigen, die christlich-fundamentalistischen Gemeinden in den USA angehören, hatten keine offiziellen Papiere für die Kinder bei sich und wurden festgenommen. Die haitianische Polizei geht davon aus, dass ein Fall von Kinderhandel vorliegt.

Haitis Kinder brauchen Hilfe, keine SoldatenDie US-Besatzungstruppen in Haiti lassen ihre humanitäre Maske fallen. Die US-Luftwaffe hat seit Mittwoch den Transport schwerverletzter Haitianer eingestellt, um nicht für die Behandlungskosten der Opfer des verheerenden Erdbebens vom 12. Januar aufkommen zu müssen. Gegenüber haitianischen Medien bestätigten US-Armeesprecher heute, man könne keine weiteren Opfer transportieren, weil die Finanzierung nicht geklärt sei.

Manuel Zelaya in Santo DomingoTausende Menschen haben gestern am Flughafen der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa den vor sieben Monaten gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya verabschiedet. Dieser hatte die brasilianische Botschaft in Honduras verlassen, nachdem ihm der gestern in sein Amt eingeführte neue Staatschef von Putschisten Gnaden, Porfirio Lobo, freies Geleit zugesichert hatte. In Begleitung des dominikanischen Präsidenten Leonel Fernández reiste Zelaya, dessen reguläre Amtszeit ebenfalls gestern geendet hatte, als Ehrengast in die Dominikanische Republik.

Das Ministerium der Volksmacht für Auswärtige Angelegenheiten weist die Einmischung durch falsche Erklärungen seitens des Sprechers des Ministeriums für Auswärtige und Europäische Angelegenheiten der Französischen Republik, Bernard Valero, im Zusammenhang mit der von der Nationalen Kommission für Telekommunikation (Conatel) getroffenen Maßnahme bezüglich des Abonnementfernsehens auf das Entschiedenste zurück.

Heike Hänsel»Die Bundesregierung darf die durch illegitime Wahlen ins Amt gekommene Regierung in Honduras nicht anerkennen«, fordert die Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel anlässlich der Amtsübernahme des konservativen Politikers Porfirio Lobo am heutigen Tag. Die entwicklungspolitische Sprecherin der Linksfraktion erklärt weiter: »Die Wahlen Ende November fanden unter illegitimen Bedingungen des Putschregimes statt. Sie waren überschattet von Einschüchterungen und Gewalt. Zahlen zur Wahlbeteiligung wurden manipuliert. Laut verschiedener Menschenrechtsorganisationen hat es unter dem Putschregime von Micheletti seit Juni letzten Jahres mehr als zwei Dutzend Tote gegeben und insgesamt 4200 Menschenrechtsverletzungen. In einem Klima der Gewalt und Einschüchterung sind freie Wahlen nicht gewährleistet.«

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.