Samstag, 25. November 2017
Solidaritätsanzeige

Österreichisch-Kubanische GesellschaftÖsterreichisch-Kubanische GesellschaftSeit dem tragischen Tod eines wegen Einbruch, Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitz zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilten Häftlings auf Kuba ist die karibische Insel einer gewaltigen Medienkampagne ausgesetzt. Meldungen zu Protesten und Hungerstreiks werden künstlich aufgebauscht.

Die Guarani kämpfen um ihr ÜberlebenDie Guarani kämpfen um ihr ÜberlebenDie Situation der indigenen Guarani im Süden Brasiliens zählt zu den schlechtesten unter allen Indigenen Lateinamerikas, so das Fazit des aktuellen Reports von Survival International, einer weltweit aktiven Nicht-Regierungsorganisation, die sich für die Rechte von indigenen Völkern einsetzt. Der Bericht wurde den Vereinten Nationen (UN) vorgelegt, zum Anlass des internationalen Tags zur Eliminierung Rassistischer Diskriminierung am 21. März.

Wütender Protest gegen Provokation der Contras in HavannaWütender Protest gegen Provokation der Contras in HavannaZum wiederholten Mal versuchten gestern in Havanna die sogenannten »Damen in Weiss«, ein Gruppe von Angehörigen inhaftierter Konterrevolutionäre, gegen die kubanische Regierung zu demonstrieren. Wie schon am Dienstag nutzten sie auch am Mittwoch einen katholischen Gottesdienst, um sich nach dessen Ende zu einer kleinen Demonstration zu formieren – wenn man bei einer Teilnehmerinnenzahl von 20 davon sprechen kann. Mitten unter den Oppositionellen befanden sich an beiden Tagen ausländische Diplomaten, wie die Agentur Prensa Latina berichtet. Am Dienstag hätten Vertreter der deutschen und der tschechischen Botschaft die »Damen« begleitet, am Mittwoch sei es ein Repräsentant der US-Interessenvertretung in Havanna gewesen.

Am 7. März brachte sich ein junger Mann nach einem Hungerstreik in deutscher Abschiebehaft um. Ein tragischer Fall, der aber nie auf der Tagesordnung des Europäischen Parlaments auftauchen wird.

In dem nach Vorstellung der Europäischen Union demokratischen Kolumbien wurden nach eigenen Aussagen der Paramilitärs 30.000 Menschen ermordet. Kolumbianische Richter gehen sogar von mehr als 120.000 Ermordeten aus.

Evo Morales, Fernando Lugo und Rafael Correa mit Blick auf höhere MächteEvo Morales, Fernando Lugo und Rafael Correa mit Blick auf höhere MächteDer Boden war mit roten Teppichen ausgelegt. Auf der Strasse ließ Michelle Bachelet bei ihrem letzten Gang als Präsidentin plötzlich die Arme hängen. Ihre Leibwächter rannten noch mehr als gewöhnlich, aber merkwürdig schwankend. Drinnen im Parlamentsgebäude warteten bereits die Präsidenten, die der Amtsübergabe Bachelets an den neuen rechten Staateschef Sebastián Piñera beiwohnen wollten. Angeregt unterhielten sich Araber mit Latinos, Rechte mit Linken. Plötzlich begannen die schweren Lampen aus der vorletzten Jahrhundertwende zu schwanken. Erschrecken.

Republik KubaRepublik KubaNach einer abgestimmten Kampagne mächtiger Medienunternehmen vor allem aus Europa, die Kuba scharf angegriffen haben, hat das Europäische Parlament nach einer schmutzigen Debatte eine Resolution verabschiedet, die unser Land verurteilt und Gefühle manipuliert, Tatsachen verzerrt, Lügen schwingt und Realitäten verheimlicht.

Der benutzte Vorwand war der Tod eines Gefangenen, der zunächst für ein gewöhnliches Vergehen bestraft und später von nordamerikanischen Interessen und der inneren Konterrevolution manipuliert worden war, und der aus eigenem Willen, trotz der Warnungen und des Eingreifens kubanischer Fachärzte, die Einnahme von Lebensmitteln verweigerte.

Europäische Union gegen KubaEuropäische Union gegen KubaDas kubanische Parlament hat heute mit scharfen Worten auf eine gegen die Insel gerichtete Resolution des EU-Parlaments reagiert. In dem von Christdemokraten, Soziademokraten, Liberalen, Grünen, Konservativen und Ultrarechten eingebrachten Antrag, der am Donnerstag in Strasbourg mehrheitlich verabschiedet wurde, wird der kubanischen Regierung vorgeworfen, sie habe den Hungerstreik-Tod des inhaftierten Konterrevolutionärs Orlando Zapata im Februar verhindern können. Außerdem wird die EU aufgefordert, diejenigen Kräfte zu unterstützen, die einen Systemwechsel - eine »friedliche Transition« - in Kuba durchsetzen wollen.

Urlaubsziel VaraderoUrlaubsziel VaraderoDie kubanische Regierung verlangt ab Mai von allen Touristen und im Ausland lebenden Kubanern, die auf die Insel reisen, den Nachweis einer Reise- und Krankenversicherung. Das entsprechende Gesetz, das gestern im Amtsblatt - der Gaceta Oficial de la República de Cuba - veröffentlicht wurde, geht auf Entscheidung des kubanischen Ministerrats vom Februar zurück und soll am 1. Mai in Kraft treten. Dann wird die Insel auch beginnen, den Reisenden kubanische Krankenversicherungen zu verkaufen.

Es handelt sich nicht um eine Frage der Ideologie in Bezug auf die unvermeidbare Hoffnung, dass eine bessere Welt möglich ist und möglich sein muss.

Es ist bekannt, dass es den Homo sapiens seit etwa 200.000 Jahren gibt, was einem sehr kurzen Zeitabschnitt im Vergleich zu jenem Moment entspricht, zu dem vor ungefähr drei Millionen Jahren die ersten Formen eines elementaren Lebens auf unserem Planeten entstanden sind.

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