Mittwoch, 12. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Panteón Nacional. Foto: DibujaCaracas / flickr.comParallel zu den am 14. April stattfindenden Präsidentschaftswahlen wird die Bevölkerung Venezuelas darüber abstimmen können, ob der verstorbene Präsident Hugo Chávez im Panteón Nacional seine letzte Ruhestätte findet. Das kündigte der geschäftsführende Staatschef Nicolás Maduro am Sonntag an. In der Ruhmeshalle liegen bislang 179 Persönlichkeiten der venezolanischen Geschichte, unter anderem die Pianistin und Komponistin Teresa Carreño, der Schriftsteller und Staatspräsident Rómulo Gallegos und der Bürgerkriegsgeneral Ezequiel Zamora. Im Mittelpunkt des Interesses stehen jedoch Venezuelas Nationalheld Simón Bolívar und dessen Lehrer Simón Rodríguez. Auf diese spielt ein Ruf an, der in den vergangenen Tagen unter den Chavistas aufgekommen ist: »Chávez al Panteón, junto a Simón« (Chávez in den Pantheon, an die Seite von Simón!)

Fidel Castro und Hugo ChávezAm 5. März starb in den Nachmittagsstunden der beste Freund, den das kubanische Volk in seiner Geschichte gehabt hat. Ein Anruf über Satellit übermittelte die bittere Nachricht. Die Bedeutung des benutzten Satzes war unverwechselbar. Auch wenn wir wußten, daß sein Gesundheitszustand kritisch war, traf uns die Nachricht hart. Ich erinnerte mich daran, wie er mit mir scherzte, daß – wenn wir beide unsere revolutionäre Aufgabe vollendet haben würden – er mich zum Spazierengehen am Arauca-Fluß auf venezolanischem Gebiet einladen würde. So erinnerte er an die Erholung, die er nie hatte.

Uns bleibt die Ehre, mit dem bolivarischen Anführer die selben Ideale von sozialer Gerechtigkeit und von der Hilfe für die Ausgebeuteten geteilt zu haben. Die Armen sind in jedem Teil der Welt die Armen.

Fidel Castro und Hugo ChávezAm 5. März starb in den Nachmittagsstunden der beste Freund, den das kubanische Volk in seiner Geschichte gehabt hat. Ein Anruf über Satellit übermittelte die bittere Nachricht. Die Bedeutung des benutzten Satzes war unverwechselbar. Auch wenn wir wußten, daß sein Gesundheitszustand kritisch war, traf uns die Nachricht hart. Ich erinnerte mich daran, wie er mit mir scherzte, daß – wenn wir beide unsere revolutionäre Aufgabe vollendet haben würden – er mich zum Spazierengehen am Arauca-Fluß auf venezolanischem Gebiet einladen würde. So erinnerte er an die Erholung, die er nie hatte.

Uns bleibt die Ehre, mit dem bolivarischen Anführer die selben Ideale von sozialer Gerechtigkeit und von der Hilfe für die Ausgebeuteten geteilt zu haben. Die Armen sind in jedem Teil der Welt die Armen.

Nicolás Maduro (mitte) und PCV-Generalsekretär Oscar Figuera (rechts)Einstimmig hat die 12. Nationalkonferenz der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) am heutigen Sonntag beschlossen, Nicolás Maduro als ihren Kandidaten für die durch den Tod von Hugo Chávez am vergangenen Dienstag notwendig gewordenen Präsidentschaftswahlen am 14. April zu nominieren. Maduro war selbst in das Theater »Cantaclaro« im Gebäude des PCV-Zentralkomitees geeilt, um die Nominierung entgegenzunehmen. Begleitet wurde er von seinem halben Regierungskabinett.

Nicolás MaduroVier Tage nach dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez ist die Staatsführung des südamerikanischen Landes wieder komplett. Wenige Stunden nach der offiziellen Trauerfeier für den Comandante, an der hochrangige Delegationen aus 55 Ländern teilgenommen hatten, legte Nicolás Maduro vor der Nationalversammlung den Amtseid als geschäftsführender Präsident ab. Während Delegationen aus 29 Ländern an der Zeremonie teilnahmen, boykottierte die Opposition die Sitzung mit der Behauptung, Maduro habe das Amt usurpiert, er sei »von niemandem gewählt« worden. Demgegenüber bat Maduro in einer kurzen Ansprache nach seiner Vereidigung den Nationalen Wahlrat (CNE), sofort Wahlen für das höchste Staatsamt einzuberufen. Die Verfassung Venezuelas sieht diese innerhalb von 30 Tagen vor.

Trauerzeremonie für Hugo ChávezStaatschefs und andere hochrangige Vertreter aus 55 Ländern nehmen heute in Caracas offiziell Abschied von dem am Dienstag verstorbenen Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Hugo Chávez. Allein 33 Staats- und Regierungschefs sind in die venezolanische Hauptstadt Caracas gereist, wo in der Militärakademie die Trauerzeremonie stattfindet. Zum Auftakt der vor wenigen Minuten begonnenen Veranstaltung intonierten das Jugendsymphonieorchester Simón Bolívar und der dazugehörige Jugenchor die Nationalhymne Venezuelas. Zuvor hatten die Präsidentinnen und Präsidenten die Angehörigen des verstorbenen Präsidenten begrüßt und ihnen ihr Mitgefühl ausgesprochen.

Hugo Chávez Frías, 1954-2013Die Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela bedankt sich bei allen Botschaften, Organisationen und Personen, die sich in das Kondolenzbuch für den Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, S.E. Hugo Rafael Chávez Frías, eingetragen haben.

Auf Grund der grossen Nachfrage wird das Kondolenzbuch auch am kommenden Montag, 11. März, und am Dienstag, 12. März 2013, jeweils von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, ausliegen.

Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela, Schillstrasse 9, 10785 Berlin

SDAJSDAJDen Völkern Venezuelas drückt die Hamburger Gruppe der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend ihr aufrichtigstes Beileid zum Tod des großen Mannes aus, den sein Lebensweg vom Offiziersschüler an die Seite der friedliebenden Menschen und des werktätigen Volkes geführt hat. Hand in Hand mit den großen Massen des Volkes hat Hugo Chávez Frías den Kampf zur Befreiung der Venezoelanischen Völker vom Mord und Tod bringenden amerikanischen Imperialismus, zur Niederwerfung der eigenen Monopole begonnen. Es muss, und wir sind uns sicher, es wird das Werk der Venezoelanischen Völker sein, die im Verbund mit den Völkern Kubas und Boliviens den Weg in den Sozialismus sicher und Schritt für Schritt vollziehen werden.

Gedenkstätte Ernst ThälmannGedenkstätte Ernst ThälmannIn tiefer Trauer nimmt das Kuratorium und der Vorstand der Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg Anteil an dem furchtbaren Verlust für das venezolanische Volk und die Bolivarische Revolution, die ihm durch den Tod von Hugo Chávez Frías widerfuhr. Trauer, noch so tiefe Trauer aber kann uns die Hoffnung in das Fortbestehen der Errungenschaften der Bolivarischen Revolution für die große Masse der Werktätigen nicht nehmen. Sie kann uns auch nicht die Kraft der internationalen Solidarität nehmen, die den Kampf des venezolanischen Volkes für Frieden, Sozialismus und Freiheit als Teil des Leuchtfeuers sieht, das den Menschen auf der ganzen Erde den Weg weist, wie sie den Kampf für den Sozialismus aufnehmen können.

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