Mittwoch, 19. September 2018
Solidaritätsanzeige

Hugo Chávez, Fidel Castro und Evo MoralesBrief des Comandante Fidel Castro an Nicolás Maduro, verlesen auf der Gedenkveranstaltung zum 8. Jahrestag der Gründung der ALBA am 15. Dezember 2012

Lieber Nicolás Maduro,

aus Anlass der Jahrestage, die ihr heute feiert, möchte ich das folgende ausdrücken:

Die Abwesenheit des von mehr als acht Millionen Venezolanern gewählten Präsidenten bewegt uns alle.

Ich habe Hugo Chávez vor genau 18 Jahren kennengelernt. Irgendjemand hat ihn nach Kuba eingeladen, und er hat die Einladung angenommen. Er hat mir erzählt, dass er die Idee hatte, um ein Gespräch mit mir zu bitten. Ich war weit davon entfernt mir vorzustellen, dass diese von den Nachrichtenagenturen als Putschisten bezeichneten Militärs, die über Jahre mit solcher Diskretion ihre Ideen ausgesät hatten, eine ausgewählte Gruppe von bolivarischen Revolutionären war. Ich erwartete Chávez am Flughafen, brachte ihn zum Ort seiner Unterkunft und unterhielt mich mehrere Stunden lang mit ihm, um Ideen auszutauschen.

Hugo Chávez, Fidel Castro und Evo MoralesBrief des Comandante Fidel Castro an Nicolás Maduro, verlesen auf der Gedenkveranstaltung zum 8. Jahrestag der Gründung der ALBA am 15. Dezember 2012

Lieber Nicolás Maduro,

aus Anlass der Jahrestage, die ihr heute feiert, möchte ich das folgende ausdrücken:

Die Abwesenheit des von mehr als acht Millionen Venezolanern gewählten Präsidenten bewegt uns alle.

Immer dasselbeIn einer offiziellen Erklärung hat die venezolanische Regierung die »empörenden Erklärungen« von US-Präsident Barack Obama über Präsident Hugo Chávez und Venezuela zurückgewiesen. Der politisch Verantwortliche für das US-Folterlager Guantánamo hatte am Freitag in Miami in einem Gespräch mit dem Fernsehsender Univisión erklärt, er wolle nicht über den Gesundheitszustand des venezolanischen Präsidenten spekulieren, aber: »Wir haben in der Vergangenheit von Chávez autoritäre Politik und Unterdrückung der Dissidenz erlebt.« An die in Miami lebenden Venezolaner - unter ihnen Putschisten, denen Washington Asyl gewährt hat - versprach Obama, die US-Politik sei darauf gerichtet zu garantieren, dass die einfachen Venezolaner die Freiheit haben, »Erfolg zu haben, wenn sie sich anstrengen«.

Gouverneur Tareck El Aissami und Vizepräsident Nicolás Maduro in AraguaDer Gesundheitszustand des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez hat sich nach Angaben der Regierung in Caracas gebessert. Der am Dienstag vorgenommene, sich über sechs Stunden hinziehende chirurgische Eingriff sei kompliziert gewesen, erklärte Vizepräsident Nicolás Maduro bei einer Wahlkampfkundgebung in Aragua. Dabei habe es wegen einer unvorhergesehenen Blutung Komplikationen gegeben, die jedoch hätten kontrolliert werden können. »In jedem Fall erfordert eine solche Operation einen langen und delikaten postoperativen Prozess. In den vergangenen Stunden hat sich dieser Prozess von stabil zu günstig entwickelt. Auf dieser Grundlage können wir eine zunehmende Genesung des Comandante Hugo Chávez diagnostizieren«, sagte Maduro. Die Tausende Zuhörer, die zum Abschluss der Kampagne vor den Regionalwahlen des kommenden Sonntags zur Unterstützung von Gouverneur Tareck El Aissami in Aragua zusammengekommen waren, brachen daraufhin in Jubel aus.

Protest in MexikoNach den gewaltsamen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der Amtseinführung des neuen mexikanischen Staatschefs Enrique Peña Nieto am 1. Dezember haben sich die Anhänger der dortigen studentischen Protestbewegung #YoSoy132 aus Berlin, Hamburg, NRW und München in einer gemeinsamen Stellungnahme »an die internationale Gemeinschaft, an die deutsche Presse« gewandt. Wir dokumentieren nachstehend den Wortlaut ihrer Erklärung.

Am 1. Dezember fand der Amtsantritt von Enrique Peña Nieto als Präsident im Abgeordnetenhaus von Mexiko-City statt. Mexikanische BürgerInnen und AktivistInnen protestierten gleichzeitig in verschiedenen Städten Mexikos gegen die neue, aufoktroyierte Regierung, wobei sie durch eine große Anzahl von BundespolizistInnen eingekesselt und in ihrem verfassungsmäßigen Demonstrationsrecht behindert wurden.

Rafael CorreaEcuadors Präsident Rafael Correa hat am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Quito dazu aufgerufen, die revolutionären Prozesse auf dem Kontinent auch unabängig von den jeweiligen Führungspersönlichkeiten fortzusetzen. Von einem Journalisten auf den Gesundheitszustand seines venezolanischen Amtskollegen Hugo Chávez angesprochen, erklärte Correa, der Chávez am Montag in Havanna besucht hatte: »Auch falls er aufgrund der Schwere seines Leidens nicht an der Spitze Venezuelas bleiben kann, müssen die revolutionären Prozesse weitergehen: die Bolivarische Revolution in Venezuela, die Bürgerrevolution in Ecuador, die Prozesse in Argentinien, in Bolivien, unabhängig von den Personen.« Chávez sei jedoch »sehr notwendig«, er sei eine regionale Führungspersönlichkeit, die er immer bewundern werde, »doch niemand ist unverzichtbar und darf es auch nie sein«.

Nicolás MaduroVenezuelas Präsident Hugo Chávez ist am Dienstag in Havanna erfolgreich operiert worden, um chirurgisch die erneut aufgetretenen Beschwerden an der selben Stelle zu behandeln, an der ihm im vergangenen Jahr ein Krebstumor entfernt worden war. Vizepräsident Nicolás Maduro informierte die Öffentlichkeit am späten Dienstag abend (Ortszeit) über den erfolgreichen Abschluss des Eingriffs, den er als »kompliziert« bezeichnete.

Kubas Präsident Raúl Castro empfängt Hugo Chávez in HavannaAm frühen Montag morgen ist Venezuelas Präsident Hugo Chávez nach Havanna geflogen, um sich dort wie angekündigt einem erneuten chirurgischen Eingriff zu unterziehen. Chávez hatte am vergangenen Samstag in einer Fernsehansprache mitgeteilt, dass in seinem Körper wieder bösartige Krebszellen festgestellt worden seien, die eine weitere Operation nötig machten. Bei seiner Abreise in die kubanische Hauptstadt zeigte sich der Präsident optimistisch und überzeugt, dass das Land in seiner Abwesenheit durch die Soldaten und das Volk gut gegen Verschwörungen beschützt werde.

VenezuelaBei den Regionalwahlen am kommenden Sonntag in Venezuela zeichnet sich den Umfragen zufolge ein überwältigender Sieg der chavistischen Kandidaten ab. Meinungsforschungsinstitute wie Hinterlaces, ICS, IVAD oder das der rechten Oppposition nahestehende 6to Poder Datos sehen in fast allen Bundesstaaten die von der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) nominierten Vertreter vorne. Auch im Bundesstaat Miranda, wo sich Henrique Capriles Radonski - der bei der Präsidentschaftswahl am 7. Oktober Hugo Chávez unterlegen war - um eine Bestätigung als Gouverneur bewirbt, liegt offenbar Elías Jaua in Front. Knapp scheint es dafür in Zulia zu werden, wo PSUV-Vizechef Francisco Arias Cárdenas offenbar gute Chancen hat, diesen Bundesstaat der Opposition abzunehmen. Mit 49,7 Prozent liegt Cárdenas dem Institut ICS zufolge gut zwei Punkte vor Pablo Pérez, der demnach 47,5 Prozent erreichen kann.

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