Sonntag, 22. Juli 2018
Solidaritätsanzeige

Die Spitzenkapitalisten der USA haben sich damit abgefunden, daß Hugo Chávez die Wahlen in Venezuela gewinnen wird. Der Amtsinhaber sei drauf und dran, die Abstimmung am 7. Oktober für sich entscheiden zu können, erklärte die Bank of America Merrill Lynch.

Sandra Oblitas Sandra Oblitas, Vizepräsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE) Venezuelas, hat am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Barcelona, der Hauptstadt des Bundesstaates Anzoátegui, Details über den Ablauf der Wahlen am 7. Oktober, der nachfolgenden Stimmenauszählung und der Bekanntgabe der Ergebnisse erläutert. Die Vertreterin der obersten Wahlbehörde des Landes betonte, daß ihre Institution erst dann ein erstes Bulletin veröffentlichen werde, wenn die Tendenz des Ergebnisses unumkehrbar sei. Im Unterschied zu anderen Ländern der Welt verbreite ihre Behörde nur Ergebnisse, jedoch keine Prognosen oder Hochrechnungen.

Frühester Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines Kommuniqués sei, wenn alle Wahllokale geschlossen worden seien. Das sei planmäßig um 18 Uhr Ortszeit (0.30 Uhr MESZ) der Fall, allerdings blieben die Lokale so lange geöf

Für den FriedenFür den FriedenDie Gruppe "Europäerinnen und Europäer für den Frieden in Kolumbien" (ExP) begrüsst den Beginn von formalen Gesprächen zwischen der Regierung Kolumbiens und den FARC-EP. Wir drücken unsere totale Unterstützung für einen politischen Dialog zur Überwindung des bewaffneten Konflikts aus, der in diesem südamerikanischen Land schon über 50 Jahre währt.

Mit einer Großkundgebung in den Llanos hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Montag (Ortszeit) den Endspurt im Wahlkampf eingeläutet. Vor Zehntausenden Menschen in Acarigua im Bundesstaat Portuguesa, einer Hochburg der bolivarischen Bewegung, gab der Amtsinhaber als Ziel aus, in diesem Bundesstaat wie vor sechs Jahren mit einer Mehrheit von mehr als 70 Prozent der Stimmen zu gewinnen. Der regionale Wahlkampfstab strebe sogar 80 Prozent an, rief Chávez seinen zumeist in rot gekleideten Anhängern zu, und diese griffen den Slogan auf: »Achtzig Achtzig!«

Die Revolution sei auf dem Kurs zu einem »perfekten Sieg« am 7. Oktober, sagte Chávez. »Ich habe gesehen, wie sich das Volk von Portuguesa seinen revolutionären Geist bewahrt hat. Hier demonstriert ihr einmal mehr eure Unterstützung für das sozialistische Projekt«, rief er den Tausenden zu.

Chávez feiert mit der Jugend

Chávez baut Vorsprung aus

Datanalisis: Mehr als 14 Punkte Vorsprung für ChávezDatanalisis: Mehr als 14 Punkte Vorsprung für ChávezVenezuelas Opposition bemüht sich recht geschickt darum, ihren Anhängern den Eindruck zu vermitteln, dass sie die Präsidentschaftswahl am 7. Oktober gewinnen werden. Während man einerseits per Countdown »die Tage bis zum Wechsel« zählt und »Wechselstimmung« beschwört, werden inoffiziell Spekulationen um den Gesundheitszustand des amtierenden Präsidenten Hugo Chávez geschürt. Dieser hatte zu Wochenbeginn bei einer Wahlkampfkarawane darauf verzichtet, eine Rede zu halten - was in Oppositionsmedien entweder auf die zu geringe Zahl der Kundgebungsteilnehmer oder auf seinen Gesundheitszustand zurückgeführt wurde. Dass Chávez sich in den letzten Wochen in offensichtlich guter und gesunder Form präsentierte, spielt bei solchen Spekulationen keine Rolle. Doch die Venezolaner lassen sich von solcher Hetze offensichtlich nicht beeindrucken.

Neben Chávez und Capriles treten vier weitere Kandidaten zur Wahl an In Venezuela lichten sich wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl die Reihen der kandidierenden Parteien und Bewerber. In der vergangenen Woche haben bereits vier kleine Parteien ihre Unterstützung für den Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski zurückgezogen, weil sie sich von dessen Wahlkampfstab ausgegrenzt fühlten.

Am Montag (Ortszeit) kündigte nun auch Yoel Acosta Chirinos seinen Verzicht auf eine Kandidatur an. »Mein Gegner ist die Rechte, und mein historischer Verbündeter ist Chávez«, sagte er gegenüber Medienvertretern.

Überraschend ist dieser Kandidaturverzicht nicht, denn der Vertreter der »Republikanischen Zweihundertjährigen Avantgarde« (Vanguardia Bicentenaria Republicana, VBR) ist eigentlich kein Gegner des &#1

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