Mittwoch, 19. September 2018
Solidaritätsanzeige

Viele Zeitungsseiten und Sendeminuten widmen die westlichen Konzernmedien in diesen Tagen dem Thema »Nine-Eleven«. Ein anderer 11. September kommt deutlich seltener vor: Am 11. September 1973 putschten in Chile von der CIA angeleitete Generäle gegen die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Salvador Allende. Die folgende Diktatur ließ Tausende Sozialisten, Kommunisten und andere Demokraten foltern und ermorden und machte aus dem Land bis 1990 ein Experimentierfeld für einen neoliberalen Umbau der Wirtschaft und die Zerstörung der sozialen Errungenschaften der Schaffenden. Nun drohen die USA immer unverhohlener mit einer direkten Invasion Venezuelas.Im Mai berichtete Präsident Nicolás Maduro, hochrangige USA-Diplomaten hätten sich an einer Verschwörung gegen sein Land beteiligt. Maduros Anklagen wurden von der Washingtoner Regierung genauso ignoriert, wie von den USA-Konzernmedien. Bis zum 9. September, als die »New York Times« titelte: »Trump-Administration besprach Putschpläne mit aufständischen venezolanischen Offizieren«

Die Vizepräsidentin des kubanischen Staats- und Ministerrat Inés María Chapman Waugh empfing am Montag die Ministerin für Auswärtige Beziehungen und Regionale Integration Ghanas Shirley Ayorkor Botchwey, die sich zu einem offiziellen Besuch in Kuba aufhält.

Bei dem Treffen, das in einer herzlichen Atmosphäre stattfand, sprach man über den Stand der bilateralen und historischen Beziehungen, die beide Länder vereinen. Man erinnerte sich auch an die Freundschaft zwischen dem historischen Führer der Revolution Fidel Castro und dem Premierminister der Republik Ghana Kwame Nkrumah. Außerdem wurden Themen der internationalen Agenda behandelt.

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez sprach im Interview, das der multinationale Fernsehsender Telesur am 16. September übertragen hat, von der Blockade als „einer brutalen Praxis, mit der unser Volk zum Sterben verurteilt werden soll und die der Welt in ihrer Beziehung zu Kuba Normen aufzwingt.“

Dies war auch eines der Argumente, das im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) bei einem Twittern und einem Diskussionsforum „Die Welt gegen die Blockade online“ im Rahmen des Weltaktionstags „Wir haben eine Erinnerung: Solidarität gegen Blockade und Terrorismus“ zum Ausdruck kam. Die Aktionstage begannen am 4. September und gehen noch bis zum 6. Oktober, dem Tag, als vor 42 Jahren ein Bombenattentat auf ein Flugzeug der kubanischen Fluggesellschaft von Cubana de Aviación verübt wurde.

Erstmals nach seinem Amtsantritt im April 2018 hat Kubas Präsident Miguel Mario Díaz-Canel am Wochenende einem ausländischen Fernsehsender ein Interview gegeben. Der kubanische Staatschef stellte sich im internationalen Kanal TeleSur den Fragen der Journalistin Patricia Villegas.

Der kubanische Präsident sagte, dass in diesen vier Monaten (seit seiner Ernennung durch die Nationalversammlung am 19. April) viele Erfahrungen gesammelt wurden und dass der Ausgangspunkt des Aktionsprogramms die Rede war, die der Erster Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, auf dieser konstituierenden Sitzung der Neunten Legislaturperiode hielt, der wichtige Schlüssel für das Vorgehen der Revolutionäre darlegte.

Es ist schwer zu wissen, wann ein Opportunist sein wahres Gesicht zeigt, den Uniformrock wechselt und sich in das Gegenteil von dem verwandelt, was er während eines großen Teils seines Lebens predigte.

Denn auch wenn dies schwer zu verdauen ist, war der gegenwärtige Generalsekretär der OAS, Luis Almagro, einmal ein Kämpfer der uruguayischen Linken, in der Frente Amplio. Von 2010 bis 2015 war er auch Außenminister in der Regierung von José Mujica und gab sogar Versprechen ab, - als er am 18. März 2015 in die OAS einstieg -, diese Organisation als „Vertreter der lateinamerikanischen Völker“ voranzubringen.

Das Mitglied des Sekretariats der PCC und Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen, José Ramón Balaguer Cabrera, dankte für die bedingungslose Solidarität der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) mit dem Kampf des kubanischen Volkes gegen die von den USA auferlegte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade.

Ich erinnere mich, dass damals in den 90er Jahren, in einem internationalen Journalismusseminar uns ein Kollege aus Puerto Rico versicherte, dass sein Land nichts weiter als ein Schaufenster der USA sei, mit dem sie versucht, der Welt die Vorteile des Systems „zu verkaufen“.

Jetzt, wenn das „Schaufenster“, das Symbol der Opulenz und Beispiel eines Lebens in Wohlstand seine Wirkung verliert, wenn, um es metaphorisch zu sagen, von dem Schaufenster nur noch die Scherben übrig sind, merken wir, wie lange eine tausend Mal wiederholte Lüge alles zusammenhält, aber eines Tages- und dieser Tag ist jetzt gekommen- bricht alles zusammen.

Auf 933.678 Millionen Dollar beläuft sich mittlerweile die Summe der Schäden, die im Laufe von fast 60 Jahren Kuba durch die US-Blockade entstanden sind – ein Umstand, der in dem Bericht zur Anklage kommt, den die Revolutionäre Regierung der Vollversammlung der Vereinten Nationen am kommenden 31. Oktober präsentieren wird.

In einem Artikel von Alfonso Sastre unter dem Titel Salvador Allende oder die unmöglichste Revolution,- die jeder Bewunderer der chilenischen Führungspersölichkeit die Möglichkeit haben sollte, zu lesen -, erinnert sich dieser spanische Intellektuelle daran, wie er zu Beginn der 70er Jahre Teil einer Gruppe von Erkundungsreisenden namens Operation Wahrheit war, die aus Schriftstellern, Kritikern, Dichtern und europäischen Künstlern bestand und von der Regierung der Unidad Popular eingeladen worden war, um vor Ort die soziale Wirklichkeit des südamerikanischen Landes kennenzulernen, die vom Imperialismus völlig entstellt wurde.

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